Es jähren sich zum 90. Mal der Stapellauf (2001) und die erste und letzte Fahrt der Titanic (2002). Der Film ist in den Kinos, es gibt Bücher, Dokus, etc. -
und von Revell kommt der Bausatz der Titanic - klar, es muß die große sein !
Ich lese viel, und es wird mir klar, das diese Geschichte viele Lehren enthält, die oft vergessen werden. Damit mir diese (in Phasen des Übermuts) wieder ins Gedächtnis kommen, soll es dieses Modell werden.
Nach dem 1. Blick in die Schachtel der erste Schreck - ganz schön groß !!!
Dann der 2. Blick -

Oh Gott - Grat wohin man guckt - die Relings teilweise völlig zu. Die beiden Rumpfhälften passen auch nicht richtig. Und die Decks nicht richtig in den Rumpf. Schrumpfungen und Löcher wohin man guckt.
Noch nie in meinem Leben (ich habe einen Metallberuf bei einem "richtigen Meister" gelernt!) habe ich so viel und ausdauernd gefeilt und geschliffen.
Und Teile-Massen, so winzig.... (Mein erstes Schiff !)
Am Ende ist es für mich aber das geworden, was ich wollte.

Die gesamte Takelage ist aus schwarzem Nähzwirn - hat den Vorteil, das er bis jetzt alle Putz- und Umräumaktionen heil überstanden hat, und ansonsten viele Nachteile.
Während der "Strippenzieherei" sah mein Arbeitsplatz fast aus wie die Werft von Harland & Wolff. Das Deck mit allen Aufbauten in der Mitte, rechts und links aus Lego 2 Ständer mit jeder Menge Umlenkrollen und Lego-Steinen als Gewichten zum Spannen der "Seile" dran. Leider war das, bevor ich eine Digi-Knipse hatte.

Die brettartigen Wanten von Revell habe ich durch eine "Eigenkonstruktion" ersetzt - sie bestehen komplett aus Nähzwirn.


Take her to Sea, Mr. Murdoch...
Das war mein Ausflug in die Schiffahrt ...
Es geht zu Land weiter - Fahrzeuge.
Gruß Jürgen