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| | Baubericht "USS Arizona" in 1/350 | |
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| Autor | Nachricht |
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Gast Gast
 | Thema: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Di Sep 21, 2010 8:07 pm | |
| Ich erlaube mir schon mal ein Thema als Baubericht zu eröffnen. Noch hat der Paketdienst nichts geliefert, aber ich hoffe bald. Es handelt sich um den Bausatz von Hobby Boss mit den beiden Ätzteilsätzen von Eduard. Ferner habe ich dann bei einem anderen Geschäft die dazugehörigen Rohre von ABER und die Kingfischer Bordflugzeuge von Trumpeter gekauft (die Zweiteilung des Kaufes hat rund 30 Euro gespart!  ). Da ich keinerlei Literatur über Schiffe und Schlachtschiffe besitze und die USS Arizona auch mein erstes wirkliches Schiffsmodell werden wird (Bauten in der Kindheit usw. mal beiseite), bin ich voll und ganz auf das Internet als Informationsquelle angewiesen ... und auf euch und euren Rat. Es gibt unzählige Bilder der USS Arizona im Original (alle schwarz/weiß) und noch mehr Bilder von fertigen Modellen, meistens von dem alten Revellbausatz aber auch von vielen anderen aus Plastik und Karton. Was mir so aufgefallen war ist als erstes, dass hinsichtlich des Rot / Rotbrauns am Rumpf und auch allgemein beim Navy-Grau des Restes und auch bei der Decksfarbe jeder irgendwie anders malt. Auch weiß ich jetzt schon um ein paar Sachen wo korrigiert werden müssen und letztlich muss ich natürlich weiter "forschen". Aber schon habe ich da eine Sache, wo ich ein wenig ratlos bin! Auf den meisten Bildern der Modelle hat die Arizona dunkelgraue Dächer auf den Türmen oder die Dächer haben dasselbe Grau wie der Rest - die Arizona hatte 1941 keine Tarnbemalung. Doch einige Bilder und sogar das Modell im Museum in Hawai hat auf 3 Dächern richtig Rot als Dachbemalung (nur der Turm Nr. 3 mit dem Katapult auf dem Dach nicht). Soweit ich mich mittlerweile durchgelesen habe, gibt es da anscheinend Quellen, welche dieses belegen, aber keine Ahnung welche Quellen das sind worauf sich die Modellbauer da berufen! Irgendwie scheint es auch nicht unwahrscheinlich, dass sie mit dem Rot recht haben, denn Dunkelgrau und Rot sind auf schwarz/weiß Bildern identisch. Andererseits finde ich das Rot selber etwas suspekt, denn wenn die 1941 wirkliche rote Turmdächer hatte, dann war der präzise Treffer der fatalen japansichen 800kg Bombe logisch und vorhersehbar. Habt ihr da irgendwelche Informationen, welche mir weiterhelfen? Achso ... richtig geht es dann natürlich mit dem Baubericht erst los, wenn ich den Bausatz (endlich) zu Hause habe. Liebe Grüße Christian P.S. Das mit dem Link reinstellen ohne gegen die Forenregeln zu verstoßen habe ich nocht nicht wirklich geschnallt, Links kann ich aber geren per PM geben wo das mit dem roten Dach zu erkennen ist. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Mi Sep 22, 2010 7:47 pm | |
| Da kriege ich die Tür nicht zu ..... Da wo ich die Arizona und die beiden Eduard Ätzteilsätze bestellte, da sagte man mir telefonisch das die Sachen vorrätig sind und Mitte dieser Woche ankommen bei mir. Nun gut, heute ist Mittwoch und kein Postbote klingelte und selbst der Ponyexpress hätte es nun geliefert .... also angerufen! Die beiden Ätzteilsätze sind nicht vorrätig und es dauert ca. 3 Wochen bis die da sind. Ob das Schiff wenigstens da ist konnte man mir nicht sagen, weil der Mann am Telefon gerade nicht im Lager war usw. und ich solle bitte morgen seine Kollegin anrufen. Jetzt werde ich morgen da anrufen und die beiden Eduardsätze stornieren und wenn auch der Bausatz plötzlich nicht da ist, den direkt mit! Es gibt auch noch andere Händler und ich bin zumindest über einen jetzt gestoplert, wo mich das alles in allem noch mal weniger kosten würde. Aber da rufe ich morgen erstmal an und frage gaaanz genau nach ...! Kann doch alles nicht wahr sein hier .... veräppeln kann ich mich auch alleine |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Do Sep 23, 2010 10:50 am | |
| Wie befürchtet, hatte der Händler auch nicht den Bausatz an sich da wie zuerst gesagt, daher storniert und jetzt bei einem anderen Händler bestellt, der heute noch ausliefert. Allerdings werde ich auf den Big ED Ätzteilesatz noch was warten müssen, doch dafür kommen die Rohre für die Artillerie vom anderen Händler bereits schon dieses Wochenende. Schade, .... da dachte ich wirklich, dass ich jetzt am Wochenende Schiff + Ätzteile zum anfangen und loslegen hätte! Fängt richtig gut an mein Start in 1/350 ... Warten und Geduld ist zwar eine Tugend, doch die kann durch Veräppelung arg strapaziert werden .... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Fr Sep 24, 2010 6:57 pm | |
| So ... heute klingelte der Paketdienst zum ersten mal und ich bin 38 Euro ärmer! Ein Paket, ungefähr so groß wie der wo bei Aldi die 1 Liter Milchtüten drin sind und als Inhalt sage und schreibe das kleine Tütchen mit den Kanonerohren von ABER und von Trumpeter das kleine Päckchen mit 4 Kingfischer Bordflugzeugen! Mal ernsthaft theoretsich: Wenn ich bei denen auch die 1/350 Arizona gekauft hätte (war nicht vorrätig, deswegen nicht), fährt dann ein Laster mit einem Container von DHL vor meinem Haus vor oder wie? Ich denke morgen kommt von der anderen Firma aus Hamburg der Bausatz an sich und irgendwann nächste Woche der Big ED Eduardsatz von der dritten Firma ... und dann kann es richtig losgehen! Ich fange aber schon mal an die erste Kingfischer zu machen und dafür den ersten kleine Baubericht mit Bildern usw. |
|  | | Daniel Super-V.I.P.


Anzahl der Beiträge: 2358 Alter: 23 Ort: Bad Arolsen/ Krefeld Arbeit/Hobbies: Zootierpfleger/ Terraristik, Modellbau, Schach Laune: nachdenklich Anmeldedatum: 25.12.07
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Fr Sep 24, 2010 7:05 pm | |
| Hi,
ich bin sehr auf den Bau des Modells gespannt. Bitte viele Bilder, gerade die Zubehörsätze interessieren mich. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Fr Sep 24, 2010 8:41 pm | |
| Hallo Daniel, werde ich gerne tun, sobald der Eduardsatz da ist! Aber wenn du unbedingt bereits schon mal hervorragende Bilder sehen willstwas den Eduardsatz angeht, guck mal hier bei dem Laden: | Code: | :http://www.buyamodel-shop.de |
Hier musst du dann auf Eingang Artikelsuche klicken und in dem neuen fenster dann Hersteller = Eduard, bei Maßstab in das Feld hinter 1: die 350 eintippen und am besten noch als Suchbegriff Arizona eingeben.
Du wirst schöne Bilder von den montierten Eduardsätzen sehen, sie sich lohnen. Ich weiß dank der Bilder, was hier auf mich zukommt |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Sa Sep 25, 2010 7:36 pm | |
| Baubericht Bordflugzeug OS2U „Kingfisher“Heute kam der reine Bausatz der USS Arizona von HobbyBoss endlich an, aber noch fehlt der große Eduardsatz. Also habe ich schon mal einfach zur Übung mit einem der Bordflugzeuge angefangen. Mitte der 30er Jahre bekamen,soweit ich es recherchiert habe, alle Schlachtschiffe und Kreuzer der USA am Heck ein Katapult und 1 bis 2 Bordflugzeuge. Manche Schlachtschiffklassen erhielten auch 2 Katapulte, wobei im Falle der USS Arizona und ihrem Schwesterschiff das zweite Katapult auf dem Dach beim vorletzten Turm angebracht wurde. Die Bordflugzeuge hatten einen vielfältigen Aufgabenbereich, der von Aufklärung, Zielansprachen, U-Bootaufklärung und Verbindungsflüge reichte. 1941 hatte Die USS Arizona das Wasserflugzeug vom Typ OS2U „Kingfisher“ mit einer Stückzahl von 3 bis 4 Flugzeugen (meine recherchierten Angaben aus dem Internet sagen 3 bis 4, mal sehen was mein bestelltes Buch sagen wird.). Meine bisherigen Recherchen sind, dass muss ich jetzt sagen, mehr verwirrend als klärend gewesen in einigen Dingen. Einerseits hieß an verschiedenen Stellen, dass es in 1/350 nur einen Bausatz der USS Arizona gibt und dieser jetzt von HobbyBoss vertrieben wird, de Facto aber Trumpeter wäre und auch schon woanders wäre und dass diese Firmen letztlich irgendwie ein und dasselbe wären. Im weiteren Werlauf hieß es dann, dass man sich die Kingfisher kaufen müsste, weil da der Vorgänger von der Kingfisher drin wäre. Nun ja, jetzt habe ich den Bausatz und da sind 2 Kingfisher drin im Bausatz der USS Arizona von Hobbyboss! Ist das jetzt wirklich ein und derselbe Bausatz den es in 1/350 nur gibt (Resin beiseite)? Keine Ahnung ehrlich gesagt, und soll mir auch egal sein jetzt. Auf jeden Fall habe ich die Kingfisher von Trumpeter gekauft und der direkte Vergleich zwischen HobbyBoss zu dem Trumpetermodell zeigt deutlich, dass der Kauf es wert war. Hier mal ein Bild der Kingfisher vom HobbyBoss Bausatz: Und hier zum Vergleich einer der insgesamt 4 enthaltenen Kingfisher von Trumpeter:  Wie wir sehen, besteht der Bausatz von Trumpeter aus Glasteilen. Für mich als Neuling bei den Schiffen recht ungewöhnlich, aber im Grunde ist es sogar gut dass es so ist. Wie man bei der Kingfisher von HobbyBoss sieht, muss man die Cockpitverglasung „malen“ und so hat man bei Trumpeter direkt Glas. Allerdings erfordert, das sei direkt gesagt, die Bemalung wegen dem Glas einen leichten Voranstrich, sonst deckt da gar nichts. Der Zusammenbau der 7 Bauteile ist etwas „fiddelig“ bei der Größe, vor allem weil hier der Rumpf auch zweigeteilt ist und dann auf das Rumpfunterteil mit den Flügeln geklebt werden muss. Das Lösen aus dem Spritzling ist das Hauptproblem, denn mein scharfes Skalpell brachte direkt mal wegen der Spannung der Teile eine gebrochene Rumpfhälfte! Also habe ich das weniger scharfe Bastelmesser genommen und mühselig die Teile quasi herausgesägt und dann ganz vorsichtig entgrätet. Wegen dieser enormen Spannung mit der die Teile im Spritzling sind, flitschte eine Kufe dann auch glatt weg und nach nur 5min und -kein Scherz!- dank meiner Katze habe ich das Teil dann wiedergefunden. Meine Katze lag neben mir auf dem boden und starrte direkt dahin wohin das teil flog ... so grenzte sich das Suchgebiet zum Glück enorm ein. Zusammengeklebt wurde mit normalem Plastikkleber mit Kanüle von UHU (ist meiner Meinung nach der beste Kleber mit Kanüle). Hier nun das zusammengebaute Flugzeug:     Wegen der Bemalung habe ich lange recherchiert gehabt und letztlich habe ich mich bei Betrachtung der vielen Originalfotos und auch Bildern von den diversen Modellen der Kingfisher in verschiedenen Maßstäben für eine Eigenmischung entschieden. Das komplette Flugzeug wurde zunächst sehr verdünnt mit Revell Nr. 57 bemalt, um eine Art Grundierung zu haben. Anschließend habe ich diese Farbe mit Mattweiß etwas aufgehellt für den Anstrich der Oberseite. Für die Unterseite nahm ich Mattweiß und mischte ein wenig Revell 57 hinein um ein helles Grau zu erhalten.  Nachdem die Bemalung von Ober- und Unterseite fertig und getrocknet war, wurde mit Mattschwarz die Verstrebung der Cockpitverglasung vorne und hinten bemalt, sowie mit Weiß und Rot das Streifenmuster auf dem Seitenruder. An und für sich sind da viel mehr rote und weiße Streifen beim Original, doch hier beim Modell sind sie quasi vorgegeben und da lasse ich ehrlichgesagt eine 5 grade sein jetzt. Da das Flugzeug eine wirklich schöne Struktur hat, entschied ich mich ein wenig „Outlining“ und „Weathering“ zu machen bei dem Flugzeug. Mit einem 0.4er Pinsel und stark verdünntem Schwarz aus der Tube (Ölfarbe) wurden die Vertiefungen bei den Gravierungen hervorgehoben. Schließlich nahm ich dann noch die gemischte Farbe von der Oberseite, hellte sie mit ein wenig weiß etwas mehr auf und sorgte so dann für ein paar kleine Lichter / Erhellungen. Für die Hoheitszeichen muss ich wieder auf den Bausatz von HobbyBoss zurückgreifen, denn die Decals von Trumpeter sind nur die späten Zeichen. Ich habe es bei den Decals aber nun bei dem einen Stern auf der Backbordseite und „Navy“ auf der Steuerbordseite belassen. Die Fotos die ich hier gefunden habe im Internet, die zeigen diverse Varianten …. Die Bilder der vielen „Kingfisher“ zeigten deutlich, dass sie eine Antenne wie die meisten Flugzeuge in Form eines Drahtes vom Seitenleitwerk nach vorne hin hatte, wobei ein Kabel dann zum Heckschützen (=Bordfunker) hinuntergeht. Hierfür nahm ich einen Gußast von einem Spritzling, erhitzte ihn mit dem Feuerzeug und zog mir dann einen langen dünnen Faden. Die Montage der Stütze vor der Pilotenkanzel und dann der 2 Kabel war dann das erste Nervengeschäft gewesen, aber letztlich klappte es. Hier nun ein paar Bilder vom fertigen Flugzeug Nr. 1     So richtig zufrieden bin ich mit dem „Erstling“ hier leider nicht. Ich habe doch ein wenig geschlampt bei der Arbeit, wie die Fotos oben zeigen und ich muss um einiges saberer arbeiten bei der Bemalung und dem Zusammenbau. Nun ja, mal sehen wie die anderen 3 werden ….! Auf jeden Fall werden alle 4 Kingfisher etwas unterschiedlich aussehen letztlich, denn eines habe ich bei meiner Recherche zu dem Flugzeug mit Stand 1941 gelernt: Die sahen alle etwas anders lackiert aus, was jetzt die Grautöne angeht, vermutlich aus Alterungsgründen. Also werden alle 4 Kingfisher etwas anders aussehen, aber natürlich nicht „krass“, sondern nur leicht anders. Liebe Bastlergrüße Christian |
|  | | Daniel Super-V.I.P.


Anzahl der Beiträge: 2358 Alter: 23 Ort: Bad Arolsen/ Krefeld Arbeit/Hobbies: Zootierpfleger/ Terraristik, Modellbau, Schach Laune: nachdenklich Anmeldedatum: 25.12.07
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Sa Sep 25, 2010 7:50 pm | |
| Hi Christian,
endlich es geht los...! Solch ein kleines Flugzeug zu bemalen ist sicherlich nicht einfach. Ich könnte das zumindest nicht.
Ich habe zwar kein großes Fachwissen, aber ich finde die Antenne des Fliegers etwas zu dick. Kann mich aber auch täuschen. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Sa Sep 25, 2010 8:16 pm | |
| Jau, jetzt gehts langsam los .... Mit dem Schiff warte ich aber noch bis zum Eduardsatz, ggfs. male ich aber schon mal den Rumpf mit dem Rotbraun und der Airbrush bis der Eduardsatz da ist. Die Bilder bei Buy A Model zeigen ja, dass da quasie alles überarbeitet wird auf dem Deck .... Das mit der Größe bei dem Flugzeug geht eigentlich noch .... ich muss nur sorgfältiger werden beim Bemalen. Allerdings ist das Baukonzept für den Flugzeugrumpf mit Verlaub Sch****! Bei der nächsten Antenne werdeich meine Frau etwas skalpieren gehen für den Draht .... hast nämlich Recht, so gesehen. Wie auch immer, mal sehen wie die 3 anderen Flugzeuge werden, denn keine Ahnung ob ich alle 4 draufsetze auf die Katapulte. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 So Sep 26, 2010 9:38 pm | |
| Kleine Ergänzung wegen der vermalledeiten roten Turmdächer bei der Hauptartillerie:Die waren definitiv rot gewesen am 06.12.41, das steht jetzt auch fest und auch der Grund ist mir jetzt vollkommen bekannt. das letzte Mosaiksteinchen wurde mir jetzt gegeben! Admiral Kimmel hatte dieses gut 1 Woche vor dem Angriff an seine Schlachtflotte befohlen. Die roten Dächer sollten als Flegererkennung dienen, damit kein depperter / übereifriger eigener Pilot im Angesicht der japanischen Bedrohung (das es Krieg geben wird war allen klar) seine Dickschiffe mit japanischen Dickschiffen verwechselt. Kaüitän Franklin Van Valkenburgh hatte dieses rund 2 Tage zur Durchführung befohlen bei der Arizona und nach den Unterlagen und Ausagen wurde das auch ausgeführt. Ob dieses auch für alle anderen US Schlachtschiffe und Kreuzer usw. in Pearl Harbour gilt steht nicht fest, müsste man ggfs. in jedem Einzelfall klären! Man kann nicht ohne Ironie sagen, dass dieser Befehl von Admiral Kimmel voll nach hinten los ging. Denn was gegen eigene Flugzeuge schützen sollte, das wirde zur perfekten Zielmarkierung für die japanischen Bombenschützen. Die tödliche 800kg Bombe schlug auch genau zwischen den beiden vorderen Türmen ein und explodierte schließlich in der Munitionskammer der Türme! |
|  | | SibirianTiger Modellbau-König


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 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Mo Sep 27, 2010 10:44 pm | |
| mir haben schon die arados bei meiner bissi gelangt...... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Do Sep 30, 2010 8:26 pm | |
| Es geht eigentlich mit den kleinen Flugzeugen .... nur die Konstruktion des Rumpfes was den zusammenbau angeht, die ist vollkommen für den Ar*** bei der Kingfischer! ich habe derzeit Nr. 2 unter den Fitischen .... Ferne rhabe ich hier, auch von HobbyBoss ene F6D Hellcat in 1/72 mal angefangen (waren 15min Bauzeit, so einfach ist der Bausatz aber sehr gut!) als Zwischenmahlzeit. Ein wenig Deko - Modelle kann ja nicht schaden. Aporopos Baubeginn selber bei der Arizona:Die Big ED Eduard Teile kommen nä. Woche Montag oder Dienstag. Ich habe mit Burkhardt Masch telefoniert, von dem ich sie jetzt bekomme und wo ich in Zukunft nur noch solche Sachen bestellen werde! Nach der Alabama liegt bereits was anderes in 1/350 auf "Halde" (Regal) weil günstig im Paket dran gekommen durch Zufall (nur die Bausätze ohne Zurüstzeug): - USS Massachusetts - USS Hornet - USS Missouri - Bismarck (5% vom Verkäufer angebaut, aber nicht schlecht) Nach der Arizona kommt die Hornet dran ... aber dafür werde ich bei den Zurüstdingern schwer in die Tasche greifen müssen .... P.S. Ganz unangetastet ist die Arizona aber nicht! Das Rumpfunterteil ist schon mal Hull Red lackiert und mit den Schrauben versehen. Beim Rumpfoberteil und anderen Dingen bin ich schon mal am schleifen, denn da sind Grate bis das der Arzt kommt. Auch habe ich die Befestigungslöcher für die ... wie heißen die Teile eigentlich .... Treppen an der Bordwand runter zu Barkassen zugemacht. ich weiß auch bereits jetzt ohne Bauplan von Eduard aufgrund 1A Bilder des Satzes im Internet, dass die Kugelfräse bei meiner Proxon glühen wird. Was ich da alles auf den Decks wegmachen muss an den "Wänden" von den Flakstellungen und durch Ätzteile ersetzen muss ist schon krass ... auch wie "anders" die bei den Ätzteilen sind und verlaufen zum Teil als die vom Bausatz!
Zuletzt von Mandelus am Do Sep 30, 2010 8:40 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : P.S.) |
|  | | SibirianTiger Modellbau-König


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 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Do Sep 30, 2010 10:09 pm | |
| das mit den ätzteilen blüht mir auch noch bei meiner spee wenn ich mit dere irgendwann beginnen sollte |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Di Okt 05, 2010 11:31 am | |
| So .... der Ätzteilsatz ist da und es kann nun "richtig" losgehen! Aber direkt habe ich einen Hals gekriegt, bei den ersten Teilen wo ich machen wollte! Mein Anspruch an einen Zubehörsatz ist einfach der der, dass die Teile welche ich da verbauen / ersetzen soll dann auch so auszusehen haben, wie auf dem Bauplan! Bei den Dingern wo die Ankerkette durch das Deck dann nach unten geführt wird, da ist das mal direkt nicht der Fall (Eduard Bauteil 193). Bilder hiervon kann ich jetzt nicht machen, zwar gibt es ein wunderbares Bild im Internet davon wo man es sehr gut sieht, aber da will ich kein Copyright verletzen / die Bordregeln verletzen. Daher Erklärung: Bauteil und 193 ist so eine Art Ring für den Durchlass in Form einer Null ("0"). In dieser Null / diesem Ring solle was drin sein wie ne Abdeckung, doch da ist nichts und es ist einfach nur ein Ring ohne was drin und da ist weit und breit nichts anders, was dann das Innenleben des Rings sein könnte. Klasse! Ergo bleibt das Ding so wie es ist vom Bausatz her! Na ja, mal von diesem miesen Start abgesehen .... Ich dachte der Ätzteilsatz wäre aus Messing, ist aber das silberne Metall. Mag man sagen "ist doch egal" ... ist es aber nicht! Ätzteile aus Messing lassen sich durch Hitze und Abschrecken sehr flexibel machen und somit leichter zu biegen. Das funktioniert bei dem anderen Metall hier nicht so gut. Der Umfang des Satzes ist aber atemberaubend und da steht massig Arbeit ins Haus. Allerdings werde ich jetzt erstmal ganz genau studieren gehen was die teile angeht. Meine riesige Erfahrung aus dem 1/35 Panzerbereich ist nämlich die, dass einiges in Ätzteilen Blödsinn ist. Bestes und einfaches Beispiel ist die Ankerkette an sich, denn wer nimmt schon das unrealistische flache Ding aus dem Ätzteilsatz? niemand, sondern dafür eine richtige Kette! Auch habe ich durch diverse Bauberichte anderer Schiffe in 1/350 gelernt, dass man sich nicht unbedingt an den Bauplan halten muss, Beispiel: Die Verkleidung der Deckaufbauten sind bei mir Laut Eduard weg zu schneiden und durch Ätzteile zu ersetzen. Ist klar ... warum nicht die Ätzteildinger dran kleben, passend natürlich und ggfs. mit Überarbeitung der Plastikwand hinsichtlich Türöffnungen usw.? Wie auch immer ... jetzt geht es los und ich werde brav viele Fotos machen und immer wieder regelmäßig kleinere und mittlere Bauberichte machen.  |
|  | | SibirianTiger Modellbau-König


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 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Di Okt 05, 2010 6:55 pm | |
| du ganz ehrlich, ich kenn mich mit dieser materie noch überhaupt nicht aus. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Di Okt 05, 2010 9:40 pm | |
| Macht ja nichts Bianca. Ich kenne mich in der Schiffmaterie ja noch weniger aus als du, ... ok, vielleicht beid er Arizona jetzt in Details unheimlich gut, weil ich wie blöde recherchiert habe für den Bau, aber frag mich wie die Teile heißen wo die Ankerkette durch das Deck zum Anker hingeht! Wie auch immer ... die ersten 3 Stunden Arbeit habe ich hinter mir und wenn ich das Ergebnis ansehe ... dann frage ich mich ernsthaft, warum das 3 Stunden gedauert hat. Das kann echt noch heiter werden mit der Gesamtbauzeit Wie auch immer .... die Firma ABER habe ich erstmal mit einem polnischen Fluch belegt, denn so wie die das bei der Hauptartillerie mit den Rohren haben wollen funktioniert das gar nicht! Ergo eine Eigenkostruktion gemacht im Turm wo die Rohre befestigt werden. Eduard ist auch ziemlich krass drauf.... Diverse Sachen wo die ersetzt haben wollen kann man vergessen, weil das mit Ätzteilen unrealistischer aussieht als ohne, bzw. so wie der Bausatz es vorgibt. Auch haben die Witzbolde so viel offensichtliche Sachen als Ätzteil vergessen wo am Modell fehlt, andererseits aber Teile durch Ätzteile ersetzt haben wollen wo totaler Quatsch ist, dass es richtig lustig ist. Der Satz besteht aus 4 großen Ätzteilbögen + einer für die Reling + 1 mit Besatzung (nehme ich wenn überhaupt nur, wenn es nichts besseres an Besatzung gibt). Man ist kreuz und quer Teile am rauslösen aus allen 4 Bögen. Zum Glück ist die Anleitung haöbwegs verständlich, aber etwas chaotisch in der Reihenfolge meiner Meinung. An die Reihenfolge an sich halte ich mich zwar eh nicht wegen der Modulbauweise, aber man muss höllisch aufpassen und ständig alle Seiten des Eduard Planes noch mal kontrollieren.... ich bin nur am messen, anprobieren und gucken. Zum Beispiel da wo die Türen reinmüssen muss ich ja aufbohren usw. Auch muss ich alle Schutzwände bei den Flak's wegfräsen und dann sauber glatt schleifen weil komplett durch Ätzteile ersetzt. Und wenn ich mir den Kran und die Katapulte ansehe beim Ätzteilsatz .... Vor allem aber mache ich diesen hier  weil ich noch meine schrotte USS Missouri habe und die nicht entsorgt wurde damals. Die wird sowas von geplündert an Kleinteilen für das Deck und anderes Zeug wo schlicht und einfach beim Bausatz fehlen und auch Eduard nichts macht. mfg Christian |
|  | | SibirianTiger Modellbau-König


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 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Di Okt 05, 2010 10:07 pm | |
| weißte chris, deswegen hab ich bei meiner bissi auch die originalgeschützrohre aufgeboht, ebenso bei der mittelartillerie.
naja, auskennen kann man bei mir net sagen, is nur n hobby von mir, es gibt leuts, die sich besser auskennen als ich. bei u-booten is mein kleiner bruder zb besser als ich. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Mi Okt 06, 2010 8:17 am | |
| Na ja ... Profi bin ich ja nun auch nicht gerade Bianca .... und wenn ich mir deine Kutter so ansehe, kann ich nur den Hut ziehen Ich habe, da Urlaub, eben nachdem ich meine Kinder zur Schule und Kindergarten brachte mal angefangen zu fräsen was die Schutzwände um die 5inch Flak angeht, ebenso 2 Treppen mal weggefräst. Ich kann nur "Himmel A**** und Wolkenbruch" fluchen, denn 4 Mal bin ich abgerutscht und das kommt der Struktur bei Beplankung des Decks nicht so gut. Na ja, vielleicht kriege ich das farblich kaschiert, mal sehen. Ansonsten schleifen, schliefen und noch mal schleifen die ganze Zeit erstmal. Beim Bug habe ich alle Bullaugen aufgebohrt und nach der Außenlackierung werde ich da innen von dem Klarsichtdeckel eines Schnellhefters Streifen hinter kleben um einen Fenstereffekt zu bekommen. An und für sich, wenn ich mir das Modell im Arizonamuseum ansehen, müsste ich auch Ringe um die Bullaugen außen machen. Ist natürlich nichts beim Eduardsatz dabei. Mal sehen ob und wenn ja, wie ich das machen werde. Erstmal will ich die Deckteile fertig bekommen um dann Modul für modul nach der Decklackierung draufbauen zu können. Die Module werden da immer einzeln lackiert. Achso, noch was: Erstaunt hatte ich während der Recherche festgestellt, dass die Mittelartillerie die da so im Deck drin ist überhaupt gar nicht kleine Türme sind, obwohl sie so aussehen. Das ist Segeltuch gewesen und konnte / musste wie eine Zeltseite hochgerollt werden um zu feuern. Im ersten Moment dachte ich ernsthaft daran, die hochgerollt zu machen mit sichtbarer Kanone + Lafette .... nur das wäre dann komplett Scratchbau bei den Kanonen da. Noch habe ich ja Zeit da zu überlegen, auch was das "Wie" angeht oder ob ich es im geschlossenen Zustand wie beim Bausatz belasse und nur die Rohre von ABER da reinpule.... wäre aber eine besondere Note mit offener Plane die so keiner in 1/350 bislang gebaut hat und eigentlich kenne ich nur ein Modell im Interent, wo das hocherollt dargestellt ist: Das 1/96 Modell im Arizona Museum! |
|  | | SibirianTiger Modellbau-König


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 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Mi Okt 06, 2010 11:36 am | |
| siehste chris, deswegen nehm ich kein dremel, sondern nur feilen und skalpelle. ich würde dir empfehle dir das aufbohren der geschütze, aber bitte von hand und ganz sachte rangehen, sonst hauts dir den bohrer raus und du bohrst nebenhinaus.
danke für das lob, meine bissi war mein erster pott, die könig mein zweiter. ich wende aber techniken ausm figurenbau an was die bemalung angeht. ganz einfach |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Baubericht "USS Arizona" in 1/350 Fr Okt 08, 2010 8:43 am | |
| Hallo Bianca, das mit den Geschützen geht jetzt und ist in Ordnung. Es ist ja "nur" die Befestigung im Turm wo ich selber was konstruirte und die sieht man später eh nicht mehr. Was mir aber jetzt beim Verkleben der Ätzteile aufgefallen ist .... der von UHU (Gel) ist ja sowas von am ausdünsten und macht Sachen "weiß" ... Wahnsinn! Na ja ... solange keine Deteils verloren gehen ist das nicht schlimm. Aber der dünstet wirklich noch nach 2 Tagen aus! Ich habe die beiden vorderen Türme wo bis auf ein paar Außendinge fertig sind mal zur Probe aufgesetzt auf die Bettung zwecks Kontrolle des ganzen Baus zwischendurch. Die blieben über nacht drauf und als ich die heute Morgen wegnahm, da war die Stelleunter dem Turm leicht weiß auf dem grauen Plastik ... udn das ist ja nun was her, dass ich die Rohre mit Sekundenkleber festmachte! Kann ich mich gar nicht bei meinem alten Panzern dran erinnern, dass dieses da auch gewesen war! Wegen der Proxon und dem Fräsen: Das habe ich jetzt zum Glück soweit fast komplett hinter mir, bzw. bis auf ein paar Beiboothalterungen sind / werden nur noch Sachen kommen, wo es keinen Kolleteralschaden geben kann mit Abrutschen usw., wenn ich nicht extrem Mist baue. Das mit den offenen Barbetten der Mittelartillerie habe ich erstmal gestrichen. Das wird nichtmeine letzte Arizona sein, denn die in 1/200 von trumpeter wird auch irgendwann mal gebaut und da werde ich es defintiv machen. Jetzt ist mir das doch ein Tick zu viel und zu hefitg mit dem Scratchbauen der Geschütze usw. Was die "Ringe" um die Bullaugen angeht, nun ja .... ich habe jetzt 0,6mm Klingeldraht gekauft gehabt und die Isolierung abgemacht. Irgendwie kriege ich den Kupferdraht zwar im richtigen Durchmesser gewickelt, aber nicht vernünftig geschnittem, sprich die Ringe die dadurch entstehen sollen letztlich sind Obermist. Mache ich da eine Nummer größer, sehen die Ringe schön aus, aber sie sind halt einen Tick zu groß im Durchmesser für so nen Bullauge. Vielleicht bohre ich die ganzen Bullaugen noch mal nen Tick größer auf, dass es optisch mit den größeren Ringen passt (wir reden hier von 0,2mm Pie mal Daumen). Auf jeden Fall müssen da Ringe drum an der Bordwand ... ohne gefällt mir nicht. Auf jeden Fall macht das Schiff richtig Spaß, aberauch eine Heidenarbeit mit sehr viel Fummelskram und Sachen wo ich mir Lösungen überlegen muss im Moment. |
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