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 Bau der Dupuy de Lôme 1:100

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Uwe
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Fr 16 Sep 2011 - 21:34

Hallo Gnost,

wegen der Kalfaterung. Du hast wieder Balsa verwendet. Das Holz ist zu *porig*. Deshalb saugt es die Farbe auch vom Edding extrem auf. Warum nimmst Du keinen Kirsch- oder Birnbaumfurnier und schneidest daraus die Planken? Ausser Du weisst mit welcher Holzart das Original beplankt war Wink

Vorteil 1:Kirsche war ein gebräuchliches Holz für die Decksbeplankung, da Hartholz

Vorteil 2:Die Maserung ist feiner, und würde auch optisch näher am Original sein

Vorteil 3:Das Furnier würde sich nicht so mit dem Edding voll saugen da feinporig und hart

Die Plankenbreite betrug damals etwa 30 cm. Länge der Planken bis etwa 6 Meter.

Gruss Uwe
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Lothar
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Sa 17 Sep 2011 - 18:07

Hallo Gnost,
ich habe für meine Holzmodelle immer Kirschbaumfunier genommen 0,5mm stark.
Dann habe ich die Planken 2mm breit und 50mm lang mit einer Schablone,die ich leider nicht mehr habe,geschnitten.Mann sollte das Holz ein wenig ins Wasser legen dann läßt es sich besser schneiden.Ich kenn was davon, habe ca.6000 Planken bei meiner Bismarck
in M1:100 geschnitten.

Gruß Lothar
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   So 25 Sep 2011 - 20:36

Bon soir Mesdames et Messieurs,

bienvenue sur le chantier naval!

Erstmal vielen Dank für eure Tipps. Ich werde mir demnach Kirschfurnier besorgen -mal sehen, wo ich das herbekomme.

Ich habe ein ziemlich erkenntnisreiches Wochenende hinter mir und möchte euch etwas daran teilhaben lassen.

Zunächst ging es wiedermal mit einer Enttäuschung bei meinem Spachtel los. Eine 2%ige Härterzugabe ist einfach unmachbar. Daher meine Erkenntnis No.1: Einfach eine kleinere Dose Spachtel kaufen und alles mit einem Mal verwenden, denn dann stimmt die Dosierung auf jeden Fall.
Nachdem der nicht gehärtete Spachtel dann mit einem Messer entfernt wurden (Kein Schleifpapier nehmen, das setzt sich sofort zu!), habe ich den Rest noch verschliffen und bin jetzt eigentlich fast zufrieden. Ich denke, ich werde nochmal hier und da ein paar Ecken machen, ansonsten kommt dann Filler drauf uns gut is. Es soll ja kein Weltmeistermodell werden.
Außerdem habe ich den vorderen Teil der Aufbauten -wieder aus dem Ganzen- gebaut und halbwegs verschliffen. Jetzt hat die Dupuy schon ihr typisches Gesicht! Weiterhin habe ich ein paar alte Aufnahmen gefunden, auf denen man deutlich sieht, dass die Oberseite von Bug und Heck ziemlich spitz, fast wie eine Bügelfalte zulaufen. Das war bisher bei meinem Rumpf noch nicht so und ich kann es wegen der dünnen Planken auch nicht mehr ganz so stark schleifen. Ein wenig habe ich es aber doch versucht und noch ein wenig "Bügelfalte" herausgearbeitet -mehr geht nicht, sonst bin ich durch den Rumpf durch Wink



Als Nächstes war das Heck dran. Auch hier habe ich es wieder aus dem Vollen geschliffen und einen Teil nur "eingepfropft", den man bei allernötigstem Bedarf wieder herausnehmen kann, falls das Ruder mal nicht funktioniert (siehe gestrichelte Linie).



Um mal einen Eindruck vom kompletten Heck zu bekommen, habe ich die Propeller draufgeschraubt und das Ruder mit Klebeband in seine Position gebracht...macht schon was her Very Happy



Wie ihr seht, musste ich die Position der Schrauben etwas verändern, da sonst die Stevenrohre nicht steil genug stehen, um im Schiffsinnern die Motoren noch vernünftig ankuppeln zu können. Ist später eh unter Wasser Very Happy

Heute war dann etwas ganz Neues dran. Ich sag nur erstmal soviel: Tiefziehen von Beibootrümpfen. Wie das ging schreibe ich euch nach dem Abendessen oder nach dem Sonntagsfilm..mal sehen, ob was ordentliches kommt.

Bis später

Gnost
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Uwe
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   So 25 Sep 2011 - 21:04

Gnost schrieb:
Bon soir Mesdames et Messieurs,

bienvenue sur le chantier naval!

Erstmal vielen Dank für eure Tipps. Ich werde mir demnach Kirschfurnier besorgen -mal sehen, wo ich das her bekomme

Salut Gnost,

le placage vous vous obtenez dans un atelier de menuiserie. Beaucoup de succès. Zwinkern

Cordialement Uwe Hallo

(Dank meiner Tochter Dunja für den geistigen Beistand Abklatschen )
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   So 25 Sep 2011 - 22:47

Hallo Uwe! Na dann viele Grüße an die Tochter Wink

So, Film zuende, jetzt kommt wie versprochen was zum Tiefziehen!

Aaaaaaaalso: Nachdem ich für die Derfflinger schonmal kläglich an dem Versuch gescheitert bin, aus meinem Polystyrol ein Beiboot zu bauen, sah es bei der Dupuy nicht besser aus. Das Spantengerüst samt Kiel zu bauen ist kein großer Akt, aber die Beplankung hinzubekommen schon. Auch das mag bei der Dupuy mit Geduld noch zu machen sein, ist aber bei der Derfflinger schier unmöglich.
So musste also eine andere Methode her, die Rümpfe der Beiboote herzustellen.
Als erstes hab ich mir das Resinegießen angesehen, das Mathias/Basshead ja zur Perfektion getrieben hatte. Die Ergebnisse sehen wunderbar aus, aber der Preis schreckt mich doch ab.

Im Internet bin ich dann auf eine einfache, aber geniale Idee gestoßen: Tiefziehen.

Eine ausführliche Beschreibung des Vorganges findet sich hier:

modellversium.de/tipps/1-werkzeuge/89-.html

Das Prinzip ist schnell erklärt:

Man benötigt eine Box, die mindestens eine glatte Fläche hat, in die Löcher gebohrt sind.
An diese Box wird ein normaler Hausstaubsauger angeschlossen.
Auf die gelochte Fläche wird die Negativform des herzustellenden Teils gelegt.
In einen Rahmen wird ein Stück PS eingespannt und bis zum Erweichungspunkt erhitzt (per Ofen oder mit der Heißluftpistole ~190°C).
Anschließend wird dieses Stück PS über die Urform gezogen und durch den vom Staubsauger erzeugten Unterdruck an der Platte festgehalten und so die Urform abgeformt.
Man trennt Urform und PS-Platte und hat ein genaues Positiv der Urform.

Da ich keinen Grund sah, eine einfache Box aus den USA für $xx.xx einzufliegen, habe ich mir kurzerhand selbst eine gebaut und mit einem Staubsaugerstutzen verbunden.

Die Kiste musste nicht schön sein und deswegen hab ich es auch mit der Genauigkeit nicht Übertrieben. Endergebnis sieht so aus:



Als die Box fertig war, habe ich zunächst eines der kleinsten Beiboote der Dupuy im Spantengerüst vergrößert und geguckt, ob das größenmäßig hinkommt:



Die Größe war soweit gut, also habe ich aus dem Vollen ein Negativ des Rumpfes geschliffen:



Wie auf der Website beschrieben, habe ich nun die äußeren Löcher der Box abgeklebt und die Urform etwas erhöht mit einer Schraube fixiert:



Anschließend noch die PS-Platte in einen Rahmen eingespannt, der über die Box passt:



Mit der Heißluftpistole erhitzt und drübergezogen.
Es passierte:

Nicht das, was sollte

Die Platte verliert sehr schnell Wärme und so wurde nur der unterste kleine Teil des Rumpfes eingedrückt.

Also weiter mit der Heißluftpistole draufgehalten und tatsache: Als der Erweichungspunkt (wirklich eine Frage von einer Sekunde) erreicht war, sackte die Ganze Platte herunter und wurde vom Staubsauger an die Lochplatte gesaugt.

Schlussfolgerung. System funktioniert.

Da sich das PS noch nicht vollends um die Form geschmiegt hatte, habe ich noch etwas mit der Pistole draufgehalten und dann ist es passiert -zu heiß und der ganze Spaß reißt:



Egal -für den ersten Versuch nicht schlecht.

Das PS löst sich anstandslos vom Holz und der Box und man kann das geformte Teil einfach ablösen.

Von der anderen Seite sieht das dann so aus:



Beim zweiten Versuch sah das Ergebnis schon besser aus:



Leider sind r- und n-Werte, also das Tiefziehvermögen des PS nicht so sonderlich toll und es ist eher ein Streckziehen...wie man im vorderen Teil des Bildes sieht, reißt die Platte an der Einspannung und auch an spitzen Formstellen, wie dem Bug und dem Heck. Das lässt sich nicht so recht verhindern, wenn man mit der Heißluftpistole erhitzt.

Auf diese Weise habe ich ersteinmal 4 Rümpfe erstellt, die aber wie ihr seht fast alle an den besagten Stellen gerissen sind. Aber dafür gibts ja Plastikspachtel und es kommen ja noch diverse Details an den Rumpf, wie Kiel, Ruder usw.



Demnächst werde ich einmal versuchen, die PS-Platte im Ofen gleichmäßig zu erhitzen -vielleicht wird da auch das Ergebnis besser. Ich werde es auf jeden Fall berichten.

Und die Moral von der Geschicht:

Ich habe für mich eine gute Methode gefunden, mich um die lästige Rumpferstellung von zig Beibooten zu drücken. Und mit etwas Übung und ein paar "Prozessverbesserungen" lassen sich sicher noch bessere Ergebnisse erzielen.

Soviel erstmal dazu. Ich hoffe, dem ein oder anderen von euch vielleicht eine Möglichkeit aufgezeigt zu haben, wie man das ein oder andere Teil einfach duplizieren kann, ohne viel Geld auszugeben!

Merci beaucoup pour votre attention!

Gnost
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Lutz-Ralf
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 6:41

Hallo Gnost,

Zitat :

eine hervorragende Idee, die Du da hast. zwei

Gruß
Lutz

Vielen Dank fürs zeigen.
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 16:27

Hallo Leute,

ich baue gerade an meinem ersten Beiboot und habe jetzt eine Frage an euch:

Hatten die Beiboote Schlingerkiele? Oder ist das so allgemein nicht zu beantworten?

Danke für eure Hilfe!
Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 16:37

Hallo Gnost,
hab mal ein bisschen in meinem Büchern geschnüffelt. Bei den offenen Beibooten, die man sehen konnte, waren keine Schlingerkiele zu erkennen, wohl aber Öffnungen für ein Schwert - zum Segeln.
Dagegen sind bei größeren Beibooten schon mal Schlingerkiele zu erkennen (z.B. Kommandantenbarkassen und bei alten Schiffen die kleinen Torpedoboote). Man liegt wohl nicht falsch, wenn man sagt offenen Boote (Ruder und Hilfsbesegelung) ohne, geschlossene, vor allem große, motorisierte Beiboote (vielleicht) mit.

Gruß
Jens
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 16:39

Hey das ging ja fix.

Dankeschön. Wie meinst du das mit "Öffnung für ein Schwert"? Wie müsste so etwas aussehen?

Grüße
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 20:32

Hallo Leute,

nachdem ich heute an meinem ersten Beiboot herumgebastelt habe, möchte ich jetzt das Zwischenergebnis zeigen.

Da es morgen nach Hamburg geht -Stahlwerk angucken- und ich frühestens am Donnerstag wieder hier bin, will ich euch nicht so lange warten lassen Wink

Also:
Auf den gestern gezeigten tiefgezogenen Rumpf habe ich nun alle möglichen Details aufgebracht.
Zum Ersten habe ich das "Innenleben" gebaut, also die Spanten innen angedeutet und die Bohlen in der Mitte geschnitzt. Hier ist alles aus PS:




Außen habe ich aus dünnen Papierstreifen die Beplankung simuliert und Kiel und Ruder angeklebt:



Wegen der Farbgebung habe ich die Sitzbänke hier noch nicht angebracht.
Mit Bemalen bin ich noch nicht ganz durch, da die Farbe noch nicht trocken ist. Es kommt also noch eine zweite Schicht drüber und der Absatz Braun-Weiß wird noch gerade.

Bei den Farben habe ich mich dann nach einer Zeichnung für einen simplen weißen Rumpf entschieden und das Deck braun abgesetzt. Den Bohlen habe ich versucht, einen Holzanstrich zu geben. Den Rumpf werde ich auch bei der zweiten Schicht nicht "perfekt" weiß anstreichen, da das Schiff später nicht so aussehen soll, als sei es gerade aus der Werft gelaufen. Die großen grauen Flecken komen aber dennoch weg Wink





Was jetzt an Zusatzteilen noch fehlt, sind vor allem Riemen und deren Halterung.

Da müsst ihr mir jetzt wieder helfen: Lagen die einfach lose im Boot, oder waren die zusammengebunden oder gar außerhalb des Bootes gelagert?
Waren außerdem noch irgendwelche Beschriftungen an Beibooten dran, wie der Schiffsname des Schiffes, zu dem sie gehören? Gibt es noch andere Sachen, die ich hier nicht beachtet habe?

Danke schonmal und bis demnächst!

Grüße
Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mo 26 Sep 2011 - 21:22

Hallo Gnost
Schwerter sind im Grunde verlängerte Kiele mit einem schweren Ende, die für Stabilität beim Segeln sorgen. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
M1 : Schwerter an den Seiten. Dies ist eine einfache und gebräuchliche Methode. Allerdings braucht man zwei Schwerter und eine über das Boot laufende "Welle".
M2 : Ein zentraler Schwertkasten, meist hinter dem Mast. Vorteil: nur ein Schwert und relativ leicht zu handhaben.
Hier ein paar Prinzipskizzen.




Deine Beiboote sehen übrigens klasse aus. Würde ich glatt so lassen. Vielleicht Mast, Riemen und Schwert(er) hineinlegen?
Vielleicht kannst Du damit was anfangen.
Gruß
Jens
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Di 27 Sep 2011 - 8:54

Hallo Gnost
Das ist eine sagenhaft gute Bastelarbeit, die Du hier zeigst . Ich bin begeistert und verbeugen mich

Grüße
Peter
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Di 27 Sep 2011 - 11:14

Hallo Gnost,
auf einem Schiff/Boot ist alles "belegt", sprich befestigt, da "liegt nichts einfach lose im Boot". Nein
Die Riemen werden normalerweise gebündelt und an den Ruderbänken festgezurrt. Der Mast liegt meist unter den Ruderbänken am Boden festgezurrt, zusammen mit der Notbesegelung, dem Schwert(-satz) und der Notverpflegung. Ein (zu der damaligen Zeit) bleiverlöteter Blechkanister enthielt Trinkwasser (50-100l). Normalerweise gehört zu jedem Boot mindestens ein Bootshaken, der neben den Rudern befestigt wird. Ein kleiner Anker und 2-3 Rollen Kabel (Seil, Tau) ergänzen das Interieur, nicht zu vergessen das Ösfass (schlicht ein Eimer!) zum ösen der Bilge (ausschöpfen des eingedrungenen Wassers) - natürlich alles ordentlich gezurrt! Bei Rettungsbooten läuft aussen um das Boot eine Leine zum festhalten.
Der Schiffsname war, zumindest bei DEU Schiffe, an allen Booten angebracht, zusammen mit einer Nummer, ich geh mal davon aus, dass es bei den Franzosen ähnlich ist. Lange Namen werden oft durch Buchstabenkombinationen abgekürzt (z.B. wäre möglich D.d.L. 3 für 3. Beiboot der "Dupuy de Lome").
Normalerweise sind Beiboote im täglichen Betrieb mit einer Persenning abgedeckt (sonst hat man mehr Wasser im Boot als außerhalb (auch ne prima Möglichkeit fehlenden Inhalt zu tarnen). Pfeifen

Deine Beiboote sind wirklich Spitze, mir ist aber aufgefallen, dass die Dollen für die Riemen fehlen (das sind die U-förmigen Halter an der Bordwand zum einlegen der Riemen).

Gruß
Jens

P.S. Wenn Du Dich jetzt fragst, woher ich das weiss.... ich bin der einzige "Land-" soldat in einer Marinefamilie!!!!!
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Fr 30 Sep 2011 - 18:34

Hallo Leute,

danke für die vielen Tips! Ich würde sagen die Aufzählung des Inhaltes eines Rettungsbootes klingt nach einer Menge Fitzelarbeit Ô.o
Mal sehen, aber einen Eimer könnte ich evtl noch hinbekommen..ansonsten kommt einfach eine Persenning drüber Very Happy

Ich komme gerade vom Stapellauf der Dupuy. Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei, aber ich kann Folgendes schlussfolgern:

1.: Schrauben und Ruder haben funktioniert (bis ich den Kontakt der mittleren Schraube mit meinem Balast gekappt habe grrrrrrr.....), gehen aber noch etwas holprig. Ich nehme an, wenn sich das Fett richtig verteilt hat, wird das besser.

2.: Der Kahn ist viel zu leicht und ich muss ordentlich Gewicht drauf packen. Entweder durch Akkus oder durch Bleigewichte. Auf jeden Fall sind noch fast 4cm Luft bis zur gewünschten Wasserlinie.

3.: Irgendwo am Heck zieht der Kahn noch Wasser -werde ich wohl alles nochmal mit Epoxy ausgießen um einem ungewollten Sinken über Heck zuvor zu kommen Wink

Während der Rumpf nun trocknet, werde ich wieder etwas an den Aufbauten rumbasteln.

Soviel für den Moment

Grüße
Gnost
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Sa 1 Okt 2011 - 20:03

Guten Abend Leute,

Heute habe ich versucht, herauszubekommen, wo die Dupuy Wasser zieht. Eine Stelle habe ich gefunden -an einer etwa 3cm langen Stelle war am Heck die Glasfasermatte zwischen Kiel und 1. Planke durchgeschliffen. Da habe ich nochmal neue Matte drüber laminiert. Aber irgendwo -ich nehme an am mittleren Stevenrohr- zieht sie immernoch minimal Wasser.
Auf Grund der Form komme ich aber nicht so recht ran zum Gucken. Jetzt ringe ich mit mir, ob ich das Deck aufsägen soll -es wird ja eh noch beplankt und man würde den Schnitt nicht sehen, oder ob ich das bissl Wasser einfach laufen lassen soll.. Na mal sehen.
In den Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Dichtigkeitstests habe ich gestern und heute an den Rohformen der Aufbauten gebastelt.

Zunächst möchte ich aber noch was vom Inneren zeigen. Hier sieht man die 3 Motoren auf ihrem Halter mit den jeweiligen Kupplungen auf die Wellen:



Außerdem habe ich heute Abend angefangen, die Schlingerkiele....oder bei diesem Boot wohl eher Wasserski...anzubringen. Wie ihr seht habe ich erst einen drauf. Die Nägel sollen das Teil an seiner Stelle halten, bis der Leim trocken ist. Danach übernehme ich die Abstände auf die Backbordseite.



Alles in allem sieht die Dupuy im Moment so aus. Die Aufbauten sind nur draufgestellt:



Demnächst wird der andere Schlingerkiel angeklebt und mit Harz überzogen. Dann kommen die Löcher für die Bullaugen, die letzte Schicht Sp8el und das letzte Mal Schleifen.

Bis zum nächsten Mal.

Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Sa 1 Okt 2011 - 21:42

Hallo Gnost,
ich hoffe Du findest die Stelle, wo das Boot Wasser zieht. Wäre wirklich Schade, wenn es deswegen zu einem Standmodell werden sollte.
Bis jetzt sieht das Teil schon ganz ordentlich aus.
Also weiterhin gutes Gelingen.

Gruß
Jens
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Di 4 Okt 2011 - 22:53

Hallo Leute,

Also Jens eins ist klar: selbst wenn ich die Stelle nicht finden sollte und die Dupuy weiterhin Wasser zieht, wird sie ganz sicher nicht zum Standmodell...dann bau ich schlimmsten Falls eine Lenzpumpe ein Wink

Das heutige Update fällt gemischt aus. Eigentlich wollte ich heute die Schleifarbeiten beenden.
Das ist in sofern gelungen, als dass ich die Schlingerkiele in ihre endgültige Form gebracht habe und die sie mit Epoxy und Glasfasermatte "wasserfest" gemacht habe. Weiterhin kam der Feinspachtel drauf, der im Endeffekt zu einer glatten, schönen Oberfläche führen sollte.
Er hat (nach zig Stunden schleifen per Hand) auch den Rumpf nochmals deutlich verbessert. Die auf der Dose beschriebene "Porenfreiheit" hat er aber nicht erreicht und so tummeln sich nun lauter kleine und kleinste Vertiefungen auf dem Rumpf. Das sieht man erstmal nicht.
Da ich aber heute auch die erste Schicht Grundierung aufgetragen habe und Farbe bekanntlich Fehlstellen hervorhebt, kann ich das so nicht lassen Sad Es muss also wohl doch noch eine Dose Filler her, um den Poren Herr zu werden.

Außerdem habe ich die 58 Bullaugen am Rumpf gebohrt und mit Bögen versehen (wie heißen diese Dinger eigentlich??) Die sind am 1:200 Papiermodell nicht eingezeichnet und ich habe leider auf keinem alten Foto die Bullaugen im Rumpf erkennen können. Deswegen musste ich sowohl Durchmesser, als auch die "Umgebung" der Bullaugen improvisieren.

Dazu habe ich -wie bei der Derfflinger- Draht gebogen und mit etwas Spachtel, den ich dann verschliffen habe am Rumpf angebracht.
Auch die beiden Ankerklüsen (eigentlich 4) am Bug habe ich angebracht. Auch hier Draht + Spachtelmasse. Da ich nicht vorhabe, einen funktionierenden Anker einzubauen, habe ich die einfach nur aufgeklebt.

Hier nun noch ein paar Bilder.

1. der Vergleich Derfflingerdetailteil zu Dupuy:



Und noch zwei Gesamtaufnahmen des Rumpfes mit der ersten Schicht graue Grundierung, die wohl aber nochmal duch Filler überdeckt werden wird... Sad




Detailaufnahmen von Bullaugen und dem Rest gibts, wenn die Oberfläche etwas ansehnlicher ist Wink

Grüße
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mi 5 Okt 2011 - 14:46

Hallo Leute mal eine allgemeine Frage:

Ich habe ja bald Geburtstag und wie immer wird man von allen Seiten gefragt, was man sich denn wünscht. Nun habe ich mir überlegt, dass ich noch eine Mannschaft für meine Schiffe brauche.

Daher wäre ich über einen Tip sehr froh, wo man unbemalte Matrosen in 1:100 bzw 1:250(220) herbekommt. Habe bisher nur "Passanten" und "Arbeiter" gefunden.

danke schonmal!

Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Mi 5 Okt 2011 - 20:18

Hallo Gnost,
Deine DdL sieht ja schon richtig nach was aus! Der Rammbug wirkt richtig gigantisch.
Ich hoffe aber, das der Hammer im Vordergrund nicht auf irgendwelchen Frust mit dem Boot schliessen lässt.... lol!

Direkte Matrosenfiguren in 1:100 oder 1:220 gibt es nicht! Da hab ich selber schon das Internet rauf und runter gesucht.
Jedoch bietet Preiser unbemalte Figurensätze mit 100 oder mehr Figuren an. Bei einigen lassen sich sogar Arme und Beine nach Bedarf ankleben. Darunter gibt es auch folgende Figuren, die sich durch entsprechende Farbgebung gut in Marinepersonal verwandeln lassen:
- Arbeiter/Passanten = Seeleute
- Polizisten = Bootsmänner/Deckoffiziere, oder Matrosen in Paradeuniform
- Geschäftsleute = Offiziere

Mit ein paar entsprechenden Rundprofilen lassen sich hervorragend Matrosenmützen erstellen. Ich habe diesen Satz für die Besatzung der SEYDLITZ und der YUKI bestellt.

In 1: 250 gibt es von Papershipwright (?) einen kostenlosen Download von Marine-Figuren.
In 1:72 gibt es dann wieder reichlich Figuren von HäT und anderen.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
Gruß
Jens

P.S.: Die "Bögen" sind ganz einfach - REGENRINNEN -! Diese sollen verhindern, dass bei offenen Bullaugen im Hafen (nur dort sind sie offen!) Regenwasser in die Kabinen kommt.
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 6 Okt 2011 - 11:10

Salut les spectateurs!

C'est un grand jour pour Dupuy de Lôme!

Guten Morgen zusammen.
Heute ist der große Tag für die Dupuy de Lôme. Es kam Farbe ins Spiel!

Aber eins nach dem anderen.
Gestern habe ich ein Bild gefunden, auf dem man sieht, dass die Bullaugen im Rumpf der Dupuy keine so ausgeprägten REGENRINNEN (danke Jens!) haben. Also wieder runter die Dinger und nochmal neu schleifen. Dabei habe ich auch den Rumpf als ganzes nochmal nachgeschliffen und nun in einem passablen Zustand.

Als ich dann gestern beim Gerstaecker war um neue PS Platten zu kaufen, bin ich mal falsch abgebogen und in der Schmuckbastelabteilung gelandet. Dabei sind mir diese Dinger hier ins Auge gefallen:



Wie's der Zufall so will, haben die genau den Durchmesser meiner Bullaugen und sind noch dazu 60 Stück -bei 58 zu bestückenden Bullaugen! Manchmal muss man auch mal Glück haben.
Die Dinger also gekauft und sie passten wirklich saugend in die gebohrten Löcher und verdeckten wie gewollt die kleinen Ausbrüche um die Bohrstelle -der Spachtel ist sehr spröde und fand das Bohren nicht so toll Wink

Außerdem war gestern bei Karstadt die Revellfarbe im Angebot und ich habe zugeschlagen. Etwas verdünnt lässt sich die normale Töpfchenfarbe auch durch die Airbrush jagen, was ich dann auch gemacht habe.

Auf den Bildern, die ich gefunden habe, weicht die Farbgebung von der des Modeliksatzes ab.

666kb.com/i/bxk3bfmyoh6sp4s29.jpg

So ist zum Beispiel hier klar zu erkennen, dass das Überwasserschiff dunkler ist, als die Aufbauten und die Wasserlinie weiß zu sein scheint.

Ich fand daher die Idee sehr spannend, dass die Franzosen das Schiff in den Nationalfarben lackiert haben und entschied mich für ein dunkles Blau für das Überwasserschiff, eine weiße Wasserlinie und ein karminrotes Unterwasserschiff.
Nach etwa 3 Stunden airbrushen gestern (mir tut immernoch der Daumen weh) und je 3 Farbschichten, hieß es heute Morgen AUSPACKEN!

Tja und das ist dabei rausgekommen:







Ich bin mit der Lackierung sehr zufrieden.

Natürlich ist das nur die Grundlackierung und es kommen ja noch diverse Alterungseffekte dran, aber so im Groben und Ganzen werde ich das so lassen -auch wenn es vielleicht nicht 100% der Originallackierung entspricht Wink

Ich hoffe, es gefällt euch genauso, wie mir.

Bis demnächst.
Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 6 Okt 2011 - 11:43

Hallo Gnost,
auch wenn die Farbgebung historisch nicht 100%ig korrekt sein mag (wer weiss, vielleicht gab es tatsächlich einmal so eine Lackierung), so sieht das Ergebnis doch richtig gut aus!
So ein schwarzlackiertes Schiff kann ja recht trist wirken.
Meinen Glückwunsch zu diesem erfolgreichen Schritt.

(Also war der Hammer nur aus zufall im Bild...)

Gruß
Jens
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 6 Okt 2011 - 11:51

Hallo Gnost
Mir gefällt das Gebaute und auch das Lackiert.
Sehr schön Großer Applaus

Mit welchem Lack hast Du lackiert. Zeig uns den doch mal.
Würde mich sehr interessieren.

Grüße
Peter
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 6 Okt 2011 - 13:22

Hallo ihr,

ja, der Hammer ist nur für alle Fälle Wink
Zu der Lackierung muss ich sagen, dass mir das Blau drinnen unter normalem Zimmerlicht dunkel genug war, bei Tageslicht aber etwas zu hell ist. Deswegen werde ich es wohl noch etwas abdunkeln.
Weil Peter nach den Farben gefragt hat:

Es handelt sich um ganz normale Revellfarben:

"Lufthansablau" SM 350
"Weiß" SM 301
"Karminrot" Matt 36
Die habe ich mit dem Revellverdünner gemischt und einfach draufgepustet.
Vorher wurde mit einer Universalgrundierung (grau) grundiert.



Jedes Töpfchen für schlappe 1,40€ und nur das Rot ist alle geworden..

Da heute laut Wetterbericht der vorerst letzte schöne Tag ist, habe ich den ganzen Fernsteuerungskram eingebaut:



und habe mich an den etwas größeren Waldteich begeben, der bei uns in der Nähe ist. Vorher musste ich aber schonmal meine "Notöffnung" am Heck ausprobieren, da ich beim Lackieren mit dem Ruder angestoßen war und sich was verschoben hatte..da muss ich mir dann noch was für die "Randbegradigung" einfallen lassen:



Auf dem Teich schwamm allerlei Zeug rum und deswegen konnte ich nur einen kurzen Funktionstest machen und nicht weit fahren, da sich die Blätter usw um die Schrauben wickelten. Trotzdem. Für's Forum die ersten Bilder der Dupuy auf dem Wasser. Man sieht sehr schön, wie noch eine ganze Menge Balast nötig ist, um den Kreuzer auf die Wasserlinie zu bringen.




Soviel für den Moment.

Danke für euer Interesse.

Gruß
Gnost
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Bear1958
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 6 Okt 2011 - 14:18

Hallo Gnost,
Macht sich richtig gut auf dem Wasser... Gruß. Gratulation dazu.
Mit dem Ballast dürften, denke ich, so zwei bis drei Kilo gut verteilt wohl reichen.

Tolle Bilder.
Gruß
Jens
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Gnost
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BeitragThema: Re: Bau der Dupuy de Lôme 1:100   Do 22 März 2012 - 20:29

Hallo zusammen,

nach der Winterpause hat mich das schöne Wetter heute rausgelockt und ich habe die Dupuy entstaubt und seeklar gemacht.
Erstmal habe ich den Fahrtregler, den Rainer mir freundlicherweise hat zukommen lassen eingebaut und versucht, ob er geht und das tut er.

VIELEN DANK DAFÜR RAINER!!!


Außerdem habe ich den nötigen Balast an Bord gebracht (in Form von Bleikugeln und Geldstücken) um den Kahn auf seine Wasserlinie zu bringen. Der ist jetzt echt ziemlich schwer und wie ich feststellen musste, sind die Motoren dafür ein bissl schwach auf der Brust.
Das Boot fährt zwar, aber wirklich spektakulös siehts nicht aus.

Egal..ich lass die Bidler sprechen.







Auf dem letzten Bild läuft sie mit voller Kraft..ich hätte aber gern, dass es vorn richtig über den Sporn drüber wellt^^ Na mal sehen, was sich da mit größeren Schrauben und dickeren Motoren machen lässt.

Die Fahrt war dann auch recht schnell vorbei, da unter der Wasseroberfläche doch jede Menge Gammel rumgeschwommen ist, was letztendlich hierzu führt:



Egal, meine Feststellungen habe ich gemacht.

Grüße und bis zum nächsten Mal.
Gnost
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