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 Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen

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klaustlg
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BeitragThema: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 12:25

Hallo zusammen

Ich wollte hier einmal mein derzeitiges Bauprojekt vorstellen.
Die 1:200 Bismarck von GPM.
Bevor jetzt jemand wieder denkt Falsche Kategorie. Der GPM-Bausatz dient nur als Vorlage. Da gesammte Modell wird aus Plastik gebaut.

Also den Bausatz genommen und im Copyshop Kopiert. (Der Originalsatz bleibt reserve. Smile ) (Erster Fehler wie sich später noch zeigen wird)

Mit einer Nadel dann die Spanten auf 1mm Plastik übertragen und Ausgeschnitten.

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Dann wie üblich nach Bauplan zusammenkleben.
Zuerst das Unterwasserteil
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Dann der Überwasserteil
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Der Komplette Rumpf
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Dann das Beplanken ( und hier fings dann an schief zu laufen)
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Die übertragenen Teile stimmten nicht mehr mit den Spanten überein, also wurde mit Millitup nachgeholfen
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Die Überwasserbeplankung aufgebracht und auch diese stimmte nicht mehr vom Maß her und verzog sich auch beim aufbringen. Zumal noch durch klammern und zuviel Kleber weitere Schäden entstanden sind. No
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Neue Idee her. Streifen schneiten und so den unteren Rumpf bekleben. (Tolle Idee dachte ich Very Happy ) Aber wieder ein schuß in den Ofen
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Danach hatte ich den Kanal voll und lies das Projekt nun ein dreiviertel Jahr so liegen. Durch einen Zufall bin ich wieder auf den Geschmack gekommen.
Alle Pläne nochmals herausgekramt und nachgemessen. Und siehe da durch die Kopiererein und meine ungeduld beim bauen ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Spanten sind noch im gleichen Maßstab nur die restlichen Teile sind im Maßstab 1:203. Wie das zu stande kam ist mir noch nicht klar, aber ich werden dieses Modell trotzdem weiterbauen. Muß erstmal den Rumpf neu beplanken. Ich hoffe, daß ich bald neue und besser Bilder liefern kann.

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Millpet
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 13:00

Hallo Klaus
Kopien habe es schon manchmal insich. Die passen nur selten mit dem Original überein.
Da ist ein Verzug von 1,5% immer mal drin.
Daher vorher genau die Maße überprüfen. Auch finde ich, daß Deine Beplankung etwas zu dich ist.
Wenn Du mit solchet dicken Platten beplankst musst Du unbedingt die Spanten und zwar die längs und Querspanten um diesen Betrag kürzen.
Möchte Dich aber nicht entmutigen weiter zu machen.
Auch wenn Du viel Spachtels wirst Du immer wieder Probleme bekommen.
Die Konstruktion solcher Kartonmodelle ist auf die entsprechenden Kartondicken ausgelegt.
Ich hoffe ich habe Dir ein wenig helfen können und nicht zu viel zur Entmutigung beigetragen.

Grüße
Peter
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klaustlg
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 13:47

Danke Peter

Die Beplankung ist 0,5 mm Plastik. Dünner wirds nicht.

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Millpet
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 13:52

Bei Kopien musst Du immer auf die Maßhaltigkeit achten. Auch ist mit 0,5 mm die Beplankung schon ein wenig dick.
Kann man aber noch so belassen, wenn Du bei den Spanten das berücksichtigst , Auch müssen Spanten immer in Form geschliffen werden bevor man sie beplankt. Auf den Bildern sieht es so aus, als wären sie noch im rechten Wikel. Ich hoffe Du weist was ich meine.

Grüße
Peter
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 14:40

Hallo Klaustlg

Find ich ja super, dass es tatsächlich noch mehr Leute gibt, die diese Art von "Kartonmodellbau" betreiben. Dein Rumpf sieht allerdings wirklich etwas naja..nach einem schwierigen Fall aus.

Ich glaube, dass es weniger Zeit in anspruch nehmen würde, den nochmal komplett neu zu bauen, als den bestehenden irgendwie in Form zu bringen.
Ich hatte bei meinem 1:250 Derfflinger ein ähnliches Problem.

Die Wahl des Materials ist aber okay. Meine Beplankung besteht ebenfalls aus 0,5mm Polystyrolplatten. Ich habe ebenfalls die Kartonvorlage kopiert und Glück gehabt, dass sich kaum was verzerrt hat.
Allerdings war wegen der Dicke des Materials die Biegsamkeit nicht besonders toll und die Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten waren teils grauenhaft:




Da konnte ich dann nicht mehr viel machen, als sp8eln und schleifen. Das hat etwas gedauert, aber das Endergebnis was dann recht passabel. Du könntest über den eingermaßen glatten Rumpf dann auch eine Schicht Glasfasermatte drüberlaminieren, aber das ist nicht unbedingt nötig.

Peters Tipp, dass du die Spanten etwas schmaler machen musst ist natürlich auch komplett richtig Wink

Hier noch ein Bild nach der ersten Runde Spachteln und Schleifen:



Umso besser die drunterliegende Beplankung, desto einfacher natürlich das Schleifen Wink

Die"Strukturteile" wie Längsverstärkungen, etc kannst du dann einfach auf den glatten Rumpf draufkleben, oder wieder mit Glasfasermatte modellieren.




So damit will ichs erstmal gut sein lassen, aber bei weiteren Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Grüße
Gnost
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 16:19

Tach zusammen

Hallo Klaus und Gnost also ich verstehe euch nicht scratch

Warum nehmt ihr die Orginalbeplankung vom Kartonbausatz ???

Ich würde den Rumpf einmal mit Papier bekleben, und dann den Rumpf mit Spandenstreifen beplanken wie die RC Modellbauer es machen, so würdet
ihr beide sehr saubere Rümpfe bekommen ohne großen Ärger

Schaut euch meinen Baubericht von meiner 1:87 Bismarck an dann seht ihr was ich meine
Die erste Schicht 190 Gramm Papier verhindert das man die Spanden sieht und dient gleichzeitig als große Klebefläche

Auf der ich alle Spanden der länge nach ganzflächig mit Kleber bestreiche und auf das Papier klebe




Hier das Ergebnis ,ohne das irgend welche Spanden zu sehen sind oder Lücken und man erspart sich Tonnen von Spachtel und danach den ganzen Rotz zu schleifen

mit Polestirol funkzioniert das genau auch so wie mit Pappe Planken an meiner Bismarck,kleben schleifen leicht nach spachteln fertig so hat man einen 1A Rumpf der schwimmt

Merke !!! ein Großes Teil in eine Biegung zu Quälen ist schwieriger als mehrere kleine Streifen
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klaustlg
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 16:49

Hallo Gusti

Also ich fands damals ne klasse Idee mit den Teilen von Kartonbauplan. Beim nächsten Model werd ich es anders machen. Sicher. RC Modelle hab ich noch nicht gebaut daher war mir diese Vorgehensweise nicht bekannt. Mit Streifentechnik hab ich auch probiert,wie auf meinem letzten Bild zu sehen, hat aber am Anfang auch nicht funktioniert.

Polystyrolstreifen verziehen sich leicht, wenn zuviel Kleber oder zuviel druck an den falschen Stellen ausgeübt wird.
Werde mir wenns recht ist deine Technik aneignen und es dann so versuchen beim nächsten mal.

gruß
Klaus-Peter
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 17:05

Hallo Klaus-Peter

Wenn du nicht mit dem Polystyrol zurecht kommst empfehle ich dir den Rumpf komplett aus Karton zu bauen,diesen mit stark verdüntem Epoxid Giesharz zu tränken erst ausen...,trocknen lassen dann innen danach kanst du ihn verschleifen und spachteln

das ganze ist Megastabil und Wasserdicht und geht wahnsinig schnell

Um an ein Recht passables Modell zu kommen empfehle ich jedem ,erst immer gut Recherche zu betreiben dh. nach Pläne,Bilder,Bauberichte kucken

wie machen andere das

Gutes ausreichendes Werkzeug und Materialien besorgen und dann erst mal los legen

Klaro kanst du meine Bauweiße übernehmen und soltest du noch fragen haben nur zu ich versuche auf alle eine passende Antwort zu finden

Und wenn nicht kanst du hier bestimmt immer jemanden entweder mit Kartonmodell erfahrung oder RC Schiffsmodell bau finden der eine lösung parat hat

zb.unser Lothar der sehr schöne RC Holzmodelle gebaut hat
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BeitragThema: Re: Baubericht einer Bismarck in 1:200 mit Problemen   Fr 13 Jan 2012 - 20:09

Hallo

So zurück vom Kopierer. Gleich mal die Teile ausgeschnitten und angeklebt.

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Das sieht mans wieder. Wenn mans richtig macht dann klappts auch. lol!

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