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 Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie

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guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Fr 23 Nov 2012 - 17:35

Vervollständigung des Steuerstandes

Ich hatte ja schon bei der ersten Beschreibung der Kajüte und des Steuerstandes versprochen, noch einige weitere Fotos von der Instrumentierung zu zeigen. Zur Erinnerung noch einmal das zusammengesetzte Foto des Originalsteuerstandes


und vom letzten Bauzustand.


Hinzugekommen ist inzwischen das Bedienpult für die Scheibenwischer


und die Instrumente rechts (einige davon),


außerdem die Fahrthebel.


Nachdem ich meine Unterhopfung von gestern abend erfolgreich bekämpft habe, kann ich die nächsten Bilder einstellen.


Echolot und GPS Empfanger sind zumindest andeutungsweise dargestellt, das Fernglas ist fertig gekauft, wurde aber leicht nachbearbeitet. Wie man an den Spiegelungen sieht, wude der Steuerstand inzwischen auch verglast. Die Uhr mit den Funkzeiten ist ebenfalls selbst gemacht: aus dem Internet habe ich ein Bild einer solchen Uhr heruntergeladen, auf die passende Größe gebracht und ausgedruckt. In ein Rundholz habe ich eine Vertiefung gebohrt, und das Bild eingeklebt. Aus einer Plastikverpackung habe ich ebenfalls ein Stück ausgestanzt und darüber gesetzt. Etwas überdimensioniert, aber dem Original ziemlich ähnlich. Die Instrumententafel ist ähnlich entstanden. Nach den Bildern des Originals habe ich sie mit Publisher am Computer gezeichnet und verkleinert, ausgedruckt, aufgeklebt und mit Selbstklebefolie abgedeckt, damit nichts verläuft. Wenn man später durch die Fenster sieht, sieht es - denke ich - recht gut aus.


Hier noch einmal ein Bild des gesamten Steuerstandes. Kapitän Resch würde sich sicher zurecht finden.


Auf diesem Bild ist rechts mit etwas Fantasie der Niedergang zu erkennen (leider habe ich kein besseres Bild) und die beiden Türen, mit denen er gesichert werden kann. Das überbelichtete Teil im Vordergrund ist die Oberkante der einen Tür, die zweite ist dahinter. Natürlich soll Klein-MYA dies auch haben.


Auf dem Bild vom Modell ist auch die obere Abdeckung des Niedergangs, die beiden hochgestellten, klappbaren Bretter, gut zu sehen. Im Original liegen diese auf der Ablage ganz rechts, siehe Bild unten. Ich habe sie hochgestellt, weil ich der Meinung bin, dass man dann den Zweck der Teile besser erahnen kann.



Obwohl MYA noch viel mehr Instrumente und Bedienungselemente hat, belasse ich es bei der derzeitigen Einrichtung, man kann es ja später eh nur durch die Fenster sehen. Ein Teil kommt noch hinzu, der Inneneinblick für den Kompass, bei dem ich allerdings auf die Spiegelverstellung verzichtet habe.



Mein Kompass vor dem Einbau.


So, jetzt, ca. eine halbe Stunde später sieht es so aus:




Der letzte Akt: das Heckfenster des Steuerstandes wird eingeklebt. Damit ist der Bauabschnitt - Inneneinrichtung des Steuerstandes - erst mal abgeschlossen.


Zuletzt von guennie am Sa 24 Nov 2012 - 8:01 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Millpet
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Fr 23 Nov 2012 - 17:45

Hallo Guennie
Bei Deinen Bildern bin ich immer wieder am rätseln, was Bilder vom Modell oder vom Originalschiff sind.
SUPER Modellbau was Du hier machst und zeigst.

Grüße
Peter
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 5:54

Danke Peter
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 8:59

Die Winde für den Kran
Wer sich das Bild des Originalschiffes noch mal ansieht, der erkennt, dass MYA auf dem Achterdeck einen großen Kran stehen hat. Dazu gehört auch eine Winde die an der Rückwand der Kajüte auf einem Sockel steht. Leider hat beim Drehen die Qualität das folgenden Bildes stark gelitten. Trotzdem kann man wohl genügend erkennen


Auf den folgenden Bildern habe ich immer ein Bild des Originals einer ähnlichen Ansicht des Modells gegenüber gestellt.

Im Sockel wurde nachträglich ein Generator eingebaut, der Strombedarf ist im Laufe der Zeit durch Nachrüsten wohl gestiegen. Z.B. kamen zwei elektrische Davits auf dem Achterdeck dazu und auch die Ankerwinde wurde elektrifiziert. Im Modell habe ich darauf verzichtet, bzw. er ist nicht zu sehen, weil die Tür geschlossen ist. Very Happy










Zum Lackieren habe ich mir eine Airbrush zugelegt. Bei den ersten Teilen habe ich mir die Hilfe eines auf diesem Gebiet erfahrenen Freundes geholt, die Winde wurde bei ihm lackiert. Dazu wurde sie auseinenander genommen.


Um das Ganze noch etwas besser beurteilen zu können: der Sockel ist im Original 80 cm breit und 1m tief, im Modell also 40 mm breit und 50 mm tief.
Ich hoffe, die Fotos gefallen Euch.
Gruß Guennie

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rodus1962
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 13:22

Hallo Guennie,
tolles Modell, das Du da "auf die Beine" gestellt hast. Ich hab mir Deinen Baubericht mal durchgelesen und hab mal eine ganz allgemeine Frage; warum hast Du Dich für Holz als Baumaterial entschieden ? Polystyrol ist doch viel einfacher zu ver- und bearbeiten. Abgesehen von lästigen Imprägnierarbeiten, die ich mir mit Poly sparen kann. Auch das Gewicht ist deutlich geringer bei gleicher Wandstärke. Und Schleifarbeiten hast Du auch deutlich weniger. Zum lackieren brauchst Du einmal mit 600'er oder 800'er anschleifen und dann kann's schon mit dem Lackieren losgehen.
Nach 30 Jahren Baupause hätte ich das Modell lieber noch mal angefangen und mit Poly gearbeitet. Die Rümpfe kann man ja tiefziehen lassen

Viele Grüße
Rolf Very Happy
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 14:56

Hallo Rolf,
gute Frage, keine echte Antwort. Vielleicht weil ich mich mit Holz besser auskenne oder weil ich gar nicht darüber nachgedacht habe, oder weil ich Angst hatte, dass Polystyrol leicht wellig wird, oder alles zusammen. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht so recht darüber nachgedacht, hatte das Holz auch da stehen und einfach angefangen. Aber du hast natürlich recht, ich hätte mir viel Streich- und Schleifarbeit sparen können und das Biegen z.B. des Schanzkleides am Bug und der Verkleidung unten am Rumpf wäre wahrscheinlich auch einfacher gewesen. Beim nächsten Mal werde ich drüber nachdenken.
Aber danke für dein Lob und natürlich auch die Anregung. Wo lässt man den Rümpfe tiefziehen und wie muss man da vorarbeiten? Genügt ein Balsarumpf? Ich habe hier noch ein Gerippe eines holländischen Plattbodens (siehe Bild), von dem ich nicht so recht weiss, wie ich den Rumpf machen soll. Aus Balsa wäre es relativ leicht, und dann davon eine Polystyrolschale ziehen lassen, das hätte was.

Gruß Guennie
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guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 15:55

Das Schlauchboot


MYA hat auf dem Dach des Steuerhauses ein Schlauchboot, das wohl mal als Rettungsbott oder auch als Fahrzeug für absolutes Flachwasser (MYA selbst hat ja nur einen Tiefgang von 65 cm) gedacht war. Der Kapitän hat mir aber erzählt, dass es zwar relativ leicht zu Wasser gelassen werden kann, aber sehr schwierig wieder auf das Dach zu bekommen ist. Der Kran hilft nicht, da er hinter dem Mast ist, das Schlauchboot aber davor. Also hat er bei der Abnahme versichert, dass es nicht benutzt würde. Es ist also nicht zu gebrauchen, aber trotzdem vorhanden. Also muss es auch aufs Modell. Ich habe zwar irgendwo ein fertiges Modell in der passenden Größe gefunden, das war mir aber zu teuer, vor allem weil ja das meiste davon unter der Persenning verdeckt ist. Deshalb habe ich mir aus dem Bauplan die verschiedenen Ansichten herauskopiert und mich an die Arbeit gemacht. Ich denke, die Bilder sprechen für sich selbst.


























Erst als der Ständer fertig war, fiel mir wieder mal ein Fehler auf, ich hatte verkehrt gemessen, der Ständer war zu hoch. Also alle drei Auflagen abgesägt, 5 mm gekürzt und wieder zusammen geklebt.


Der tiefergelegte Ständer. Die Klebestellen sind kaum zu erkennen.


Jetzt sieht das Ganze dem Original ähnlicher


So etwa nach der 3. Lackierung bin ich auch mit der Oberfläche zufrieden, es fehlt nur noch der schwarze Streifen in der Mitte.




Fertig! Die kleinen Patzer sind später auf dem Ständer beim besten Willen nicht mehr zu sehen.


Im Original steht der Ständer auf drei Winkelprofilen, die auf das Dach aufgeschweisst sind. Ich habe 2 davon als U-Profil ausgeführt, um mehr Klebefläche zu haben. Der obere Teil des Schlauchbootes wurde gar nicht lackiert, er verschwindet ja später eh unter der Persenning.


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Uwe
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 16:45

guennie schrieb:
Wo lässt man den Rümpfe tiefziehen und wie muss man da vorarbeiten? Genügt ein Balsarumpf? Ich habe hier noch ein Gerippe eines holländischen Plattbodens (siehe Bild), von dem ich nicht so recht weiss, wie ich den Rumpf machen soll. Aus Balsa wäre es relativ leicht, und dann davon eine Polystyrolschale ziehen lassen, das hätte was

Dem Manne kann vielleicht geholfen werden....

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Gruss Uwe
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 24 Nov 2012 - 18:25

Uwe schrieb:

Dem Manne kann vielleicht geholfen werden....
Code:
www.g-schmidt.com/

Gruss Uwe

Das ist die Werkstatt, in der ich meine Nimitz und die Fletcher liegen habe und dort auch baue.

Balsaholz geht zum Tiefziehen gar nicht. Dafür braucht es hartes Holz, das sich bei Wärme (im Idealfall: gar-) nicht verzieht, oder "bewegt". Als "gute" Vorlage kann man z.B. Abachi nutzen. Dann wird der Spanten- oder Wasserlinienriß auf das Abachi übertragen, so dass Du eine Positivform hast, von der Du allerdings inm Vorfeld die gewünschte Materialstärke abziehst. Das Ganze kannst Du dann bei Jörg Brennecke (der Inhaber von Modellbau g. schmidt) schicken oder persönlich abgeben und der kann Dir dann einen Rumpf daraus tiefziehen.
Grundsätzlich ist es zwar einiges an Mehrarbeit, aber das Ergebnis ist ein fertiger Rumpf den Du nicht mehr in dem Umfang Schleifen und Spachteln musst wie einen Holzrumpf.

Gruß
Rolf Very Happy
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   So 25 Nov 2012 - 9:54

Danke an Euch, Uwe und Rolf, ich seh dort gleich mal nach!
GRüße Guennie
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guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Di 27 Nov 2012 - 8:25

MYA ist rot
Habe gestern MYA vom Lackierer wieder geholt. Sie ist jetzt komplett rot, hat also Unterwasserfarbe. Ausgerüstet mit Aufbau, Achterdeck und - provisorisch angebrachtem - achteren Schanzkleid sieht sie jetzt so aus.





Von unten sieht man - trotz Seidenglanzlackierung - an den Spiegelungen, dass die Oberfläche sehr schön glatt ist.







Natürlich durfte MYA jetzt ins heimische Hafenbecken (= Gartenteich, von dem das Laubschutznetz noch einmal zurückgeklappt wurde).





Auf dem nächsten Bild ist auch die auf ein Sperrholzbrett montierte Fernsteuerung mit den beiden Fahrtreglern zu erkennen.



Das Beste an der ganzen Sache: nach einem etwa halbstündigen Aufenthalt im Hafenbecken, wurde sie natürlich innen genau inspiziert und - sie ist offenbar auch dicht, Gruß ich habe mir selbst die Hand geschüttelt. Sie liegt auch ganz gut, wenn auch noch etwas hoch. Aber das war klar.
Trotzdem denke ich, dass sie eigentlich austariert werden kann, die Bauteile die noch fehlen, dürften nicht mehr als maximal 500g wiegen, die auch relativ gelichmäßig verteilt werden. Wenn man also das Gewicht auf 5,5 bis 5,7 kg einstellt, dann sollte sie fahrfertig gute 6 kg wiegen, was bei einem rechnerischen Modellgewicht von 6,25 kg recht gut hinkäme.

Ja das ist der aktuelle Bauzustand. Wie es jetzt genau weitergeht, ob ich direkt am Rumpf weitermache (es fehlen die Scheuerleisten und der Wulst oben auf dem Schanzkleid) oder zuerst die vielen Kleinteile, die auf dem Deck rumstehen, weiterbaue, weiss ich noch nicht, da gehe ich nach dem Prinzip "Kommt Zeit, kommt Rat!" vor.
Gruß Guennie
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guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Fr 30 Nov 2012 - 17:25

Kleinteile auf dem Vorderdeck
Wenn man den Bauplan ansieht, dann ist MYA fast nackt in Bezug auf Kleinteile an Deck. Wenn man auf dem Schiff drauf ist, dann fallen einem fast die Augen aus dem Kopf.
Ich zeig mal ein paar Fotos:


Die ersten Teile stehen direkt hinter dem Aufgang vom Achter- zum Vorderdeck an der Kajütwand, auf beiden Seiten. Keine Ahnung wozu sie dienen.


Auf meiner Aufnahme sind die Teile gerade in der Lackierung. Ich denke, man kann sehen, welche Teile gemeint sind.
Die auf der ersten Aufnahme sichtbare Leiter kann ja nicht - wie beim Original - auf dem Deck verankert werden, weil der Aufbau ja abnehmbar bleiben muss.
Weiter geht es dann mit den Feuerlöschanschlüssen, oben ebenfalls bei der Lackierung. Sie sind ansonsten aus Fertigteilen gemacht und dem Original ziemlich ähnlich.


Der Blindflansch daneben ist ebenfalls oben schon zu sehen, er besteht aus Messingrohr 3mm mit Messinginnendraht 2mm, zwei aufgelöteten Messing U-Scheiben und 4 Stückchen Messingdraht 0,8 mm, um die Schrauben anzudeuten.


Das ominöse nächste Teil hat mir viel Kopfzerbrechen gemacht und viel Arbeit gekostet. Die MYA hat davon insgesamt 6 Stück.


Zuerst habe ich den Kopf gedrechselt, damit die leichte Erhebung später auch im Modell zu erkennen ist.


Der Standfuss mit dem Flansch wurde in schon bewährter Weise hergestellt, es fehlen noch die Schrauben, ebenso wie in dem Kopf. Das Loch im Flansch dient später dazu, den Kopf zu befestigen. Dazu wird in den Ansatz ein 2 mm Loch gebohrt, beides zusammen gesteckt und verklebt.


In dem Kopf selbst, steckt ja auch noch ein Flansch, hier sind schon mal die Löcher dafür gebohrt.


Hier sind die Köpfe mit dem angesetzten Flansch und den Schrauben fertig. Sie wurden inzwischen auch abgesägt. Es fehlt noch das 2 mm Loch im Schaft.


Genau für solche Zwecke habe ich mir erst kürzlich in Friedrichshafen die Unimat gekauft, damit geht es höchst einfach.


Fertig! Bis auf die Lackierung natürlich.


Fertig? Was heisst fertig? Von den im Bild sichtbaren Einfüllstutzen gibt es 10 auf dem Deck. Sie wurden in Serie gefertigt.



Das sind immer noch nicht alle Teile, mehr habe ich bisher noch nicht fertig, aber: Fortsetzung folgt.
Jetzt muss ich erst mal was gegen drohende Unterhopfung tun! Schönen Abend und Gruß

Guennie

Ergänzung zu gestern:


Ich habe heute vormittag mal auf der Backbordseite die Teile, die schon fertig sind, aufgestellt, damit man eine Vorstellung davon bekommt, wo die so hingehören. Dabei habe ich festgestellt, dass ich von den zuletzt hergestellten Teilen, die ja recht aufwändig zu machen waren, eines übersehen habe, also eines nachbauen muss. Als Mathematiker konnte ich eben nicht bis 7 zählen, Note 6! Sad Na ja, wenigstens weiss ich schon wie's geht.




Ich denke, man kann schon sehen wie es werden soll, es fehlt natürlich noch Farbe und ein Teil auf dieser Seite. Der Schaluchanschluss muss auch noch nachgearbeitet werden und einige der vorgebohrten Löcher sind etwas schief, aber das läßt sich alles noch korrigieren.

Als nächstes werde ich an den Aufbau gehen und die Teile, die alle daran gehören, fertigen. Einige sind schon fertig, die Winde z.B. habe ich ja schon vorgestellt. Gruß Guennie


Zuletzt von guennie am Sa 1 Dez 2012 - 15:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Daniel90
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Fr 30 Nov 2012 - 19:13

Hallo Guennie

Das ist aber ein sehr schönes Modell, diese ganzen Kleinteile sehn echt Klasse aus. Auch das Schlauchboot hast du super hinbekommen. Bin mal gespannt was da noch so kommt.

Das ist Modellbau vom feinsten finde ich.

verbeugen
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Sa 1 Dez 2012 - 15:27

Hallo Daniel,
vielen Dank für dein Lob! Das ist das Schöne, wenn es das Schiff, das man baut noch im Original gibt, man kann hinfahren, Fotos machen und dann das Modell mit all den Kleinigtkeiten bauen, die man in keinem Bauplan findet. Zudem ist MYA - wahrscheinlich wie viele andere Schiffe auch im Laufe ihres Lebens mehrfach nachgerüstet, teilweise auch umgebaut worden.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Gruß Guennie
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guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   So 2 Dez 2012 - 10:18

Die Achterwand des Aufbaus

Am besten fange ich mit Bildern des Originals an, dann kann man sich alles besser vorstellen:


Wenn man sich das Bild aufmerksam ansieht, erkennt man links und rechts die Türen zu den Maschinenräumen mit dem Schild "Gehörschutz tragen".
Auf der Backbordseite ist daneben die Eingangstür zur Kajüte, steuerbords eine Stauraumtür. Die 5. Tür ist im Windensockel, dahinter ist ein Stromgenerator.
Über den Maschinenraumtüren sind Lüfter, die im Bild offen sind, aber auch geschlossen werden können. Oben, neben den Fenstern befinden sich ebenfalls 2 Lüfter und ein weiterer - verschließbarer - auf der Stauraumtür. Des weiteren sind 2 Belegklampen für die Flaggenleinen zu sehen und unter dem mittleren Fenster das Werftschild.


Hier im Bild die Backbordseite noch etwas größer, im nächsten die Steuerbordseite.



Ich habe mit den Türen angefangen:


Gleichzeitig entstanden die Lüfterklappen über den Maschinenraumtüren.



Im nächsten Bild sind auch die Scharniere und der Pilzlüfter für den Stauraum angebracht, außerdem sind die Belegklampen hergestellt. Man beachte, dass die Türen nur oben Vorreiberhebel besitzen, unten ist jeweils nur ein Lager, mit dem die Zapfen auf der Innenseite umgelenkt werden.




Fast fertig, man kann die Türen nur noch nicht abschließen.


Aber jetzt! Abgesehen von der Tür im Windensockel, die hat ein anderes Scharnier, das kommt heute dran. Übrigens, die Türschilder habe ich als Ätzteil fertig gekauft, es fehlt nur der Schlüssel Very Happy

So, das war der aktuelle Stand, jetzt muß erst wieder gebaut werden um mehr zeigen zu können.

Es gibt doch noch eine Ergänzung. Bei so einem trüben, kalten Tag hier in Rheine war die Bastelbude der beste Platz um nicht die Laune zu verlieren. Ich denke, ein Vergleich mit den Originalscharnieren lohnt sich.

Guennie



Zuletzt von guennie am So 2 Dez 2012 - 17:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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rodus1962
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   So 2 Dez 2012 - 14:47

Hallo Guennie,
auch bin faszienirt, wie genau Du die ganzen Kleinteile hinbekommst. Es ist kaum ein Unterschied zum Original zu erkennen. Einfach nur Klasse !!!!

Gruß
Rolf Very Happy
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   So 2 Dez 2012 - 17:11

Hallo Rolf,
schön zu lesen, dass es anderen gefällt. Ich gebe zu, mir macht es auch Spass, brauche manchmal etwas länger, aber der Weg ist ja das Ziel.
Habe auchheute nachmittag noch etwas "gearbeitet" und die letzte Tür noch vollendet (bis auf die Lackierung) Sie selbst nach.
Gruß Günter
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   So 2 Dez 2012 - 17:20

Hallo Guennie
Solch saubere akkurate Bastelarbeit die muss einem gefallen. Ich bin von solcher Detailtreue begeistert.

Grüße
Peter
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Mo 3 Dez 2012 - 7:28

MYA's großer Kran

Nach so viel Lob von Rolf und Peter fühle ich mich motiviert noch ein Bauteil vorzustellen, in das ich viel Zeit und auch Überlegungen reingesteckt habe, den Kran.
Zunächst erst mal wieder ein Foto vom Original.


Nicht zu übersehen: der große Portalkran MYA's, mit dem mit Hilfe der Winde Schleppnetze und andere Dinge zu Wasser gelassen werden können, z.B. um Wasserproben zu nehmen. Er kann 0,5 t tragen und wird hydraulisch verstellt.
Um ihn nachzubauen, habe ich zuerst mal Teile der Pläne eingescannt.


Aus der Heckansicht kann man die Breite entnehmen.


Und in der Seitenansicht sieht man die wahre Länge der Kranarme.


Aus Messingrohr und Messingblech entstehen das erste Seitenteil. Zur Aufnahme der Eckverstärkung habe ich in das Rohr längs einen Schlitz gesägt. Ein normales Metallsägeblatt sägt recht genau einen Schlitz von 1mm.


Die Quertraverse kommt hinzu.


Auf diesem Bild ist die Eckverbindung gut zu erkennen.


Vorläufig fertig.



Ganz fertig, d.h. an der Quertraverse sind die Träger für die Blöcke angebracht. Dazu wurde die Traverse eingesägt, ein vorher gebohrtes Stück Flachmessing hineingesteckt und verlötet. Auch beim Original ist das mittlere Teil etwas länger. An Hand des Karopapiers wurde beim Löten die Parallelität der Arme ausgerichtet. Leider ist das Foto nicht ganz scharf.


Ich hatte das Löten zuerst mit dem Kolben versucht, das klappte nicht sehr zufriedenstellend, mit einem kleinen Lötbrenner mit Feuerzeuggas aber hervorragend.
Im Moment sind die Drehgelenke der Arme und die Bodenverankerung im Bau. Daran arbeite ich immer nur, wenn ich gerade Lust dazu habe, es ist Fummelarbeit.

Gruß Guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Mo 3 Dez 2012 - 10:19

Hallo Guennie,

wirkilch erste Sahne, was du hier zeigst. Deine Verarbeitung ist 1A und auch die Umsetzung der Details sehr überzeugend. Ist für dich natürlich ungemein praktisch, die Originalfotos zu haben und die weißt du auch klasse umzusetzen!

Mach weiter so!
Gruß
Gnost
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Mo 3 Dez 2012 - 14:30

Danke Gnost,
ohne Bilder wäre ich tatsächlich aufgeschmissen, ich habe 2011 auch fast 1 Monat Pause gemacht, weil ich ohne Bilder nicht mehr weiter kam - hatte ich berichtet, wegen der Deckswölbung. Außerdem ist MYA so häufig ergänzt und nachgerüstet worden, dass es ohne die Bilder nicht das Schiff wäre, dass sie jetzt ist. Gibt man bei Google "Forschungskatamaran MYA Bilder" ein, so findet man etliche davon. Auch als MYA noch dunkelgrün war und ein Bild von einem Werftmodell. Vergleicht man diese mit meinen Bildern vom letzten Jahr, dann kann man den Unterschied sehen. Es ist außerdem ganz praktisch, dass man jetzt den Kapitän kennt, so kann man mal anrufen und ihn bitten, die Größe von dem und dem Teil nachzumessen, weil man das vergessen hat. Er tut das sofort, freut sich sogar, wenn er helfen kann.
Gruß Guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Di 4 Dez 2012 - 20:34

Die Dieselunterbrechung

Feuerschutz ist auf Schiffen einer der wichtigsten Sicherheitsaspekte, wenn die der Wichtigste überhaupt. Auch auf der MYA wird der Brandschutz groß geschrieben. So befinden sich an jeder Seite der Kajüte ein Feuerlöschanschluss, eine Feuerklappe, und eine Möglichkeit zur Unterbrechung der Dieselzufuhr. Alle drei Elemente sind dem nächsten Bild gut zu sehen.



Der Handgriff in dem Kasten ist mit einem Baudenzug verbunden, der in den Machinenraum führt und dort die Dieselzufuhr unterbricht. Im Amtsdeutsch heisst er "Auslösestelle für Schnellschlußventil Dieselöltank", wie man auf dem nächsten Bild lesen kann.



Nach bewährter Manier, die Armaturentafeln sind ja genau so hergestellt, habe ich das Schild mit dem roten Untergrund zunächst groß am Computer entworfen (Publisher) und anschließend auf die passende Größe verkleinert und ausgedruckt.

Den Kasten habe ich aus Sperrholz gebaut, als "Tür" dient eine Plexiglasscheibe, die später nur lackiert wird. Den Hangriff habe ich aus 0,8mm Messingdraht gebogen, das Rohr hat einen Außendurcmesser von 1,5 mm innen 1,1 mm.



Links der Ausdruck, rechts fast fertig, oben ist der Kasten für die andere Seite im Bau. Mal sehen, ob ich gleich noch ein wenig Farbe drauf kriege.

Guennie

Inzwischen ist Mittwoch, 12 Uhr und es gibt Fortschritte: der Handgriff ist lackiert, und ich habe, etwas anders als es im Original ist (dort gibt es nur ein Verstärkungsblech), 2 Messingwinkel angebracht um eine größere Klebefläache und dadurch mehr Stabilität zu erreichen, immerhin wird das Teil mit der Kajüte abgenommen.



Inzwischen sind auch die Scharniere und Zuhaltungen fertig und die Frontscheibe ist schon abgeklebt zum Lackieren. Mal sehen, ob ich das heute noch schaffe.

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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Do 6 Dez 2012 - 5:44

Geschafft

Eigentlich habe ich es gestern noch geschafft, hatte nur keine Zeit mehr es ins Forum zu stellen.
So gibt es heute den Nikolaus für alle.



Wenn ich die Airbrush schon in Betrieb nehme, dann kommen natürlich alle rumliegenden Teile dran, wie man sieht, auch die zuletzt fertig gestellte Tür und die Teile, deren Herstellung ich kürzlich beschrieben habe. Noch sehen die Kästen nichtsagend aus, die Scharniere sind nicht restlos gelungen, aber na ja.



Nachdem die Abklebung entfernt ist, kann man das Innere wieder sehen, ich denke, trotz kleiner Schönheitsfehler können sich die Dinger sehen lassen.

Schönen Nikolaus wünscht

Guennie
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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Mo 10 Dez 2012 - 21:09

Noch ein paar Details

Wie schon gewohnt, zuerst ein Bild vom Original, damit man auch versteht, wovon die Rede ist.



Die MYA hat vor jeder Motorraumtür eine Kiste mit Rettungswesten stehen. Sie werden als Einstiegshilfe benutzt und auf jeder liegt eine Gummimatte.



Ich habe mir zuerst eine Zeichnung gemacht und sie dann mit einem Balsholzkern gebaut, der mit 0,6 mm Sperrholz ummantelt wurde.



Im Rohbau fertig.



Und fertig lackiert und mit Gummimatte belegt. Okay, es fehlen noch die Verriegelung, das Piktogramm und das Schild mit der Aufschrift Rettungsweste, aber man kann ja noch nachrüsten.



Auf beiden Seiten des Labors befinden sich die obligatorischen Feuerlöschkästen und darunter neben den Schnellschlußventilen der Betätigungshebel für die Feuerklappe.



Auch noch nicht ganz fertig, aber der gute Wille dürfte erkennbar sein, auch wenn z.B. die seitlichen Befestigungen des Schutzes für die Feuerklappenhebel rund statt flach ausgführt sind. Aus Gründen der Stabilität will ich sie nicht stumpf ankleben, sondern durch die Kajütwand stecken und verkleben und ich kann runde Löcher irgendwie leichter bohren als eckige. Very Happy

Wenn sie ganz fertig sind, gibts wieder Fotos, im Moment habe ich aber auch etliches anderes zu tun, so dass ich nicht ständig basteln kann.

Gruß Guennie

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BeitragThema: Re: Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie   Fr 14 Dez 2012 - 7:27

Ergänzung

Der Betätigungshebel für die Feuerklappe im Original



und in meiner Modellversion (fertig bis auf die Lackierung)



Ich habe mich entschlossen, die gesamten Bauteile auf eine Platte (aus 0,4 Messing halbhart) zu setzen und diese als Ganzes aufzukleben. Warum? Wieder einmal bemühe ich die Stabilität, es ist ja ein Fahrmodell und es schien mir so auch leichter zu bauen zu sein, als direkt in die bereits lackierte Kajüte Löcher zu bohren und die Einzelteile sauber an- bzw. einzukleben. Bei der glatten Rückseite meines Bauteils und nicht zuletzt auch wegen seiner Abmessungen dürfte das kein Problem sein. Die Abweichung vom Orginal scheint mir vertretbar zu sein.



Guennie
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Der Forschungskatamaran MYA im Maßstab 1:20 gebaut von Guennie
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