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 HMS Belfast 1/200 Fly Verlag

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Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   So 2 Feb 2014 - 11:57

Hallo Jürgen,
Ich hoffe nicht, das an den Wellen was passiert. Vor dem lackieren wollte ich diese Teile aber schon dran haben. Wenn ich solche Bauteile erst nachträglich anbringe habe ich oft Probleme mit dem lackieren. Man sieht dann einfach (zu mindestens bei mir) das da was nachträglich angebaut wurde Shocked
Allerdings habe ich verzichtet die Schrauben schon anzukleben. Bei anderen Modellen habe ich mir schon oft die einzelnen Blätter mehrmals abgerissen. Als warte ich bis weiter zum Schluss bevor diese angeklebt werden.
In dem Ständer den ich mir zur Belfast gebastelt habe, sitzt das Modell sehr stabil. Außerdem gehe ich her und habe unter dem Rumpf, außerhalb des Ständers zum Bug und Heck, beim arbeiten eine Schicht Schaumgummi unterliegen. Gerade so hoch wie der Zwischenraum von Tisch zum Kiel. So kann nichts kippen und wenn man von oben mal drückt um was anzukleben, wird das Modell durch den Schaumgummi abgefedert. Probier's mal aus.
Gruß Albrecht
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Jürgen Düll
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   So 2 Feb 2014 - 12:15

Kartonbauer das stimmt da kann dann nichts passieren.

Gruß Jürgen

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 11 Feb 2014 - 19:40

Hallo Albrecht
Was macht der Rumpf der Belfast???

Grüße
Peter

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Mi 12 Feb 2014 - 9:36

Moin moin.....
alles bestens, zur Zeit bin ich am schleifen und spachteln.
Alles in allem eine staubige Angelegenheit. Aber ich bin dran.
Keine Sorge, der Bericht geht, sobald ich diesen Arbeitsschritt durchhabe mit entsprechenden Bildern und Text dazu weiter. Es zieht sich halt im Moment etwas. man arbeitet abends daran und sieht doch nicht das sich viel geändert hat. es lohnt nicht jede Spachtelstelle zu fotografieren und einen Beitrag zu schreiben. das mache ich dannach als Fotostrecke so das man die einzelnen Bauschritte besser sieht.
Auf jeden Fall kann ich jetzt schonmal sagen das der Rumpf wirklich stabil geworden ist und sich gut anpacken lässt. Nachteile sind halt, die Spachtel und Schleifarbeiten sowie das lackieren.
wenn ich aber mit dem Rumpf durch bin denke ich schon das es sich gelohnt hat.
Bis Ende Februar werde ich wohl  soweit fertig sein, das es gewohnt mit Schere und Kleber weitergehen kann.
Gruß Albrecht
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Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Fr 21 Feb 2014 - 14:13

Hallo zusammen, wenn es scheinbar nicht am Baubericht weiter zugehen scheint täuscht das.
Ich war fleißig, ehrlich!
Hier ein kleiner Zwischenstand:
Inzwischen habe ich alle Rumpfteile des Überwasserschiffs ausgeschnitten. Es sind rund 30, teils kleine und große verschachtelte Stücke.
Das hier jede Menge Schnittkanten zu sehen sind ist jetzt schon klar. Diese in genau der passenden Farbe einzufärben dürfte sehr schwierig werden.

Schnittkanten


Ich bin kein Freund von Schnittkanten und an Schiffsrümpfen gefallen sie mir überhaupt nicht. Deshalb habe ich beschlossen den Rumpf nach dem
Zusammenbau der Teile zu spachteln und komplett zu lackieren. Die aufgemalten Bullaugen ersetzte ich durch Messinggatschen von Aeronaut,
die Steigeisen an der Bordwand in Höhe der Spieren an Bug und Heck werden mit Lasercutteilen erneuert und der Tarnverlauf wird entsprechend wieder auflackiert
Im Moment bin ich gerade noch am spachteln. Zwischendurch habe ich die zweite Schicht Grundierung mit der Spritzpistole aufgetragen um besser sehen
zu können wo noch nach gespachtelt werden muss. Auf dem Lack sieht man es einfach besser als nur auf dem Karton. Als Lack benutzte ich Revell Farbe in glänzend.
Bei glänzendem Lack bilden die Farbpigmente eine geschlossene Oberfläche und verdecken leichter kleine Unebenheiten und man kann besser
die schlechten stellen erkennen. Der endgültig tarnverlauf wird in matt/seidenmatt lackiert.
Im Moment sieht es noch ein wenig unfertig aus und mancher denkt sicher „ach du lieber Gott…..“
Bin aber sicher das alles gut wird ;-))
Auch das unterwasserschiff wird dann nochmal endgültig lackiert.
Das auf den Bildern aufgeklebte Deck ist nur ein Scan und wird nach dem lackieren erst mit den echten Decksteilen aus dem Baubogen beklebt.

Sieht schlimm aus, gell....aber keine Panik




Hier die benutzen Gatschen für die Bullaugen






Hier noch ein paar Anmerkungen zum anbringen der Bordwände. Egal ob man den Rumpf lackieren möchte oder straight of box baut.

Ganz wichtig: die vier Teile 27ap, 27al, 28ap, 28al müssen vor dem ausschneiden auf 1mm Pappe verstärkt werden. Sie ergeben den seitlichen Gürtelpanzer am Rumpf.
Zu den Rumpfteilen gehören auch die Teile 25b. Mit diesen Teilen wird der innere Teil der Ankerklüsen dargestellt. Sie müssen von hinten an die entsprechenden Bordwandstücke angeklebt werden. Das geht natürlich nur vor anbringen der Bordwand am Spantgerüst.
Hier liegt der erste Fehler des Baubogens. Die Belfast hat drei Ankerklüsen,( zwei die benutzt werden und wohl eine Notankerklüse) das Teil 25b ist aber nur 2x vorhanden. Also eine Kopie anfertigen und ergänzen. Ebenso dass Teil 79 auf dem Baubogen direkt daneben. Man braucht 4 Stück es ist aber nur 1x vorhanden
Teil 79 ist der innere Teil der Klüse an Deck in das die Ankerkette läuft.  Ebenfalls kopieren und beide Klüsen am Decksteil von unten bestücken. Genauso die Öffnungen in der die Kette nach unten unter Deck verstaut wird. Hier ist überhaupt kein Teil vorgesehen. Man kann dafür auch eine Kopie von Nr. 79 benutzen oder das Deck nur aufbohren und mit einem Skalpell vorsichtig den inneren Bereich mit Spachtelmasse verkleiden. Viel ist später sowieso nicht mehr zu sehen da die Ankerkette alles ausfüllt.
Im Moment habe ich die Bullaugen eingebaut und das Spachteln neigt sich dem Ende. Nächste Woche fange ich an das Tarnmuster wieder herzustellen.
Am Deckssprung zwischen dem vorderen oberen Deck und dem hinteren unteren Deck ist seitlich an der Bordwand eine Verstrebung. Wenn man hier den Karton mit 1mm Pappe auf dickt bleibt diese Verstrebung auch stabil. Ansonsten gibt’s hier immer Einknick Probleme. Ich habe von hinten evergreen Profile in 1mm gegengeklebt. Muss man nicht, ist aber für den restlichen Bau besser da man immer an diese Stelle fasst und das Deck dort freistehend auf jeden fall nachgibt.
Gruß Albrecht


Zuletzt von Albrecht am Fr 21 Feb 2014 - 20:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jürgen Düll
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Fr 21 Feb 2014 - 18:29

Hallo Albrecht,

ich sehe schon da bin ich noch in den Kinderschuhen, was das basteln angeht, um so mehr verfolge ich deinen Baubericht mit sehr großer interesse.

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Fr 21 Feb 2014 - 20:11

Hallo Jürgen, nee nee, wenn ich deine Modelle anschaue bringst du Details die ich bei meinen Modellen oft übersehe oder wenn ich einen schlechten Tag habe einfach auch schlecht rüberbringe.
Allein deine Shikishima ist allererste Sahne. Die gefällt mir besonders gut!!

Als ich neulich Peter besucht habe und seine Pjotr V. begutachten konnte war ich auch geplättet. Als Original noch viel besser als auf den Bildern.
Das ist mit Abstand das beste was ich an Kartonmodellbau bisher gesehen habe. Das ist ein Level das ich nie erreichen werde. Ich versuche aber trotzdem was gutes aus der Belfast zu machen, wenn die Baustelle im Moment auch noch katastrophal staubig aussieht. Kann bald keine Spachtel und Schleifpapier mehrt sehen. Wird wohl erst nach dem lackieren des Rumpfs besser werden.
Na ja, ich bin auf dem Weg ;-)
Gruß Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Fr 21 Feb 2014 - 21:21

Hallo Albrecht
Danke für die Anerkennung.
Vielleicht schaffe ich irgend einmal die pjotr V. zu toppen. Kommt darauf an, welches Modell noch konstruiert wird. Vom gleichen Konstrukteur ein wenig größer??? Das wäre dann die Krönung.

Grüße
Peter

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Mo 10 März 2014 - 20:27

Hallo Kartonmodellbauer, endlich geht es wieder weiter!!!
Hier vorab zwei Pics vom aktuellen Bauzustand heute Abend. Wenn ich die Tage mehr Zeit habe, werde ich über die letzten Wochen der Bauphase ausführlich berichten Der Rumpf ist fertig lackiert und die Decks sind aufgeklebt. Jetzt kommt wieder normaler Kartonbau.
Bis die Tage Gruß Albrecht


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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Mo 10 März 2014 - 22:26

Hallo Albrecht
Das sieht wirklich  super aus.
Die Mühe hat sich gelohnt.

Grüße
Peter

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Mo 10 März 2014 - 22:30

Hallo Albrecht,

Du hast da einen super tollen Rumpf gezaubert! Weiter so!

lg
Fritz
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   So 16 März 2014 - 13:47

Hallo zusammen,
seit mitte Februar hat sich einiges an der Belfast getan.
Der Rumpf ist jetzt fertig gebaut.
Nachdem ich ja im Januar das Unterwasserschiff nach dem bekleben der entsprechenden Kartonteile auf die Spanten bereits gespachtelt und geschliffen hatte, kam dann im Februar das gleiche Prozedere für den Überwasserteil des Rumpfs. Aufgedruckte Details wie die Steigeisen an beiden Bordwänden in Höhe der ausklappbaren Spieren wurden durch Lasercutteile ersetzt. Die Bullaugen sind durch Gatschen von Aeronaut nachgebildet worden (siehe weiter oben im Bericht). Der Tarnverlauf war problemlos neu aufzulackieren.

Zuerst, nachdem nicht mehr gespachtelt und geschliffen werden musste, habe ich den Rumpf
Mit Humbrol 28 matt komplett lackiert. Diese Farbe ist der hellste der drei Grautöne des Tarnverlaufs.
Nach dem durchtrocknen über Nacht, wurde anhand von einem Scan der Bordwandteile , den ich mir zuvor ausgedruckt und zusammengeklebt hatte nachgezeichnet. Alles Bereiche die in dem hellen Grau bleiben sollten wurden mit ganz normalem Klebeband aus dem Malereibedarf abgeklebt. Dieses Band eignet sich besser als Tesa-Film, da die Klebekraft nicht so stark ist und man, wenn man Pech hat, gleich den Untergrund nach dem trocknen  mit abzieht.
Jetzt wurde der zweite Farbton, das mittlere Grau komplett aufgetragen. Hierfür benutzte ich Humbrol 128. Nachdem auch diese Farbschicht über Nacht durchgetrocknet war kamen die letzten Tarnflecken in dem dunkelsten der der Grautöne. Hierfür benutzte ich Humbrol 157.
Als alles angetrocknet war, wurde das Klebeband entfernt.
Jetzt wurde der schwarze Wasserpass angezeichnet. Anhand des Scans die korrekte Höhe ermittelt, mit Bleistift markiert und sauber nach oben zum Überwasserschiff abgeklebt. Beim abkleben auf 100% geraden Verlauf achten das keine Wellenlinie entsteht. Als schwarz  wurde Revell nr 9 benutzt. Nach unten zum Unterwasserschiff wurde die Linie nicht abgeklebt. Diese Arbeit folgt wenn das Unterwasserschiff  nach oben abgeklebt und lackiert wird. Das Unterwasserschiff wurde nochmals in Tamiya XF9 Hull Red lackiert.
Als Lackarbeiten sind mit Airbrush erfolgt.
Jetzt habe ich gerade die vier Schrauben in Arbeit und die Spieren an den Bordwänden, wo in Liegzeiten die Beiboote festgemacht werden. Die Spieren entstehen aus Messingdraht der lackiert wird. Die Länge und dicke können dem Bauplan entnommen werden.

Bei den Bordwänden war der nächste größere Fehler des Fly Models. Auf der Backbordseite ist der große mittelgraue Tarnfleck der sich über die ganze mittlere Bordwand zieht falsch.
Farbprofile und Originalfotos belegen das hier eigentlich das ganz dunkle Grau als Tarnfarbe hingehört.  
Wenn diese Kleinteile noch angebracht sind, geht es mit dem Bau der Aufbauten weiter.
Gruß Albrecht

Hier drei Bilder nachgereicht während der Lackierphase.
Alles sieht noch unfertig aus.





Hier schon mit schwarzem Wasserpass


und hier der fertig lackierte Rumpf



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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Mi 19 März 2014 - 19:23

Hallo zusammen,
ein wenig bin ich an der Belfast weitergekommen.
Mir stellte sich die Frage, wie mache ich am sinnvollsten weiter. Der Plan gibt keine Baureihenfolge vor.
Hier muss man selbst entscheiden.
Also, habe ich beschlossen vom Deckssprung aus nach hinten anzufangen.
Was da wären: das Katapult, Bauteile cz 35 +, und die Decksaufbauten cz 36, 37 und 38.
Hier werden als nächstes die Aufbauwände verklebt. Zuvor habe ich das Katapult fertiggestellt.
Es zu einem späteren Zeitpunkt einzubauen schien mir nicht sinnvoll, da zwischen den ganzen Aufbauwänden fast kein Platz bleibt um vernünftig zu arbeiten. Jetzt ist wesentlich besser an diesen Bereich ranzukommen.
Die Gitterkonstruktion habe ich mit dem Skalpell ausgeschnitten und die Kanten eingefärbt.
Auf dem Bild sieht man vorne die Teile wie sie auf dem Bogen zu finden sind und dahinter steht das fast fertig gebaute Katapult. Noch etwas Feinschliff und ich kann ihn an Deck verkleben.
Gruß Albrecht

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Sa 22 März 2014 - 21:46

Hallo Albrecht,

die in meiner Abwesenheit zur körperlichen Ertüchtigung (d.h. jährliche Skiwoche in Hochfügen seitlich des Zillertals) erfolgte Bemalung des Rumpfes gefällt mir ausgezeichnet!

lg
Fritz
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   So 23 März 2014 - 11:16

Moin moin,
diese Woche habe ich mir die Wände der Aufbauten cz36, cz37 und cz38 vorgenommen.
Ein Scan der Bauteile wurde auf 0,5mm dicke Graupappe aufgezogen und nach dem trocknen wurden dort alle Türen und Lüftergitter etc. ausgeschnitten und an den Original Bauteilen "gedoppelt. Vor dem Aufkleben der gedoppelten Teile habe ich die Schnittkanten mit einem grauen Filzstift eingefärbt. Gut eignet sich auch ein grauer Marker, wie sie normalerweise in Neonfarben genutzt werden. Die Aufbauwände habe ich von innen auch mit 0,5er Graupappe verstärkt. Diese werden dadurch sehr stabil und beim aufkleben des später aufliegenden Decks knickt nichts ein und man kann gut mit Gewichten beschweren bis alles angetrocknet ist. Ausgespart bleiben nur die Stellen an denen die Aufbauten runde Wände und Ecken haben. Dort habe ich keine Graupappe hinterklebt. Über einen Pinselstiel wurden diese runden Ecken schön in Form gebracht. Bei sehr engen Rundungen benutze ich oft eine dicke Stopfnadel zum runden.
Hier ein Bild der gedoppelten Teile:



Nachdem alle Wände verstärkt und alle Türen aufgeklebt waren wurden die Bauteile auf dem Deck aufgeklebt. Mit einer Nadel habe ich abschnittweise ein wenig Kleber von der Innenseite an den Laschen aufgetragen und Stück für Stück die Wände aufgeklebt.

Hier die aufgeklebten Aufbauwände:





An dieser Stelle ist auch der nächste Fehler des Fly Bogens zu finden.
Am hinteren Ende des Aufbaus cz38 sind zwei Türen aufgedruckt. Auf dem Deck sind genau an diesen Stellen zwei weiße Aussparungen mit Teilenummern für Munitionskisten. Die Kisten direkt vor die Türen zu kleben ergibt keinen Sinn. Man könnte am PC das Bauteil retuschieren und die Türen weiter vorn einbauen. Ich habe um den Fehler zeigen zu können, die Wand so verbaut und werde am Deck die beiden Stellen mit Plankenstruktur überkleben und die beiden Kisten seitlich etwas nach vorne aufkleben.
Hier ein Foto des Baubogenfehlers:



Als nächster Arbeitsschritt werden alle Teile gebaut die seitlich der drei verklebten Aufbauten ihren Platz finden. Kleinteile wie Schränke etc., die beiden Torpedorohrsätze und zwei Beiboote. Von all diesen Teilen ist später nichts mehr zu sehen außer die Außenseite des Beiboots und das äußere Rohr des Torpedosatzes. Seitlich wird hier am Rumpf das meiste noch verschlossen und das überliegende Deck reicht bis an die Bordwand.
Hier ein Pic der nächsten zu verbauenden Teile, die alle in den Bereich des mittleren Aufbaus cz 37 kommen.

Demnächst wieder mehr. Gruß Albrecht
PS: wenn jemand Fragen hat ich antworte gern!  Wink 

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 15 Apr 2014 - 16:03

Hallo Albrecht,


ist ja ein Traum, was Du hier "gucken" lässt großes ok 


Gerade das Katapult. Hier kann man denken, es ist ein Lc- Teil!
Die Belfast wird garantiert ein schönes Modell!


Gruß
Herbert
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 15 Apr 2014 - 20:11

Hallo Albrecht

Ja da stecke ich noch böse in den Kinderschuhen, sieht erste Sahne aus  Respekt  kleiner Applaus 
freue mich auf weiteres

Gruss Markus
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Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 20 Mai 2014 - 12:29

Hallo zusammen, nach langer Zeit geht’s an der Belfast weiter.
In den letzten Wochen hatte ich leider kaum Zeit für Modellbau, deshalb gibt es nur geringe Baufortschritte zu zeigen. Vielleicht hat der ein oder andere schon gedacht ich hätte das Handtuch geworfen. No 
Die ganzen Kleinteile vom letzten Bild (Torpedorohrsätze, 2 Beiboote, Schränke, Kisten, Türen sind verarbeitet.  Alle Teile die im Bereich der Aufbauten c36-c38 eingebaut wurde, sieht man jetzt nicht mehr. Das darüber liegende Deck und die seitlich angebrachten Anbauten verdecken die Sicht auf fast komplett alle eingebauten Kleinteile. Lediglich die Außenseite des Beiboots und der Torpedorohrsätze ist noch sichtbar. Die verschwinden auch noch mehr wenn die Reling in diesem Bereich angebracht wurde.
Kleiner Wermutstropfen: Rein gefühlsmäßig habe ich die Torpedorohrsätze mit der Mündungsöffnung zum Bug eingebaut. Was aber falsch ist, die Rohröffnung muss nach achtern zeigen. Da ich beide Torpedorohrsätze bombenfest verklebt habe und ich den Fehler erst nach dem trocknen bemerkte, werde ich diese nicht mehr abreißen und umdrehen. Man (ich) kann damit leben.
Bei den beiden eingebauten Beibooten wurden der eingesetzte Boden und die obere Abdeckung mit den Ruderbänken mit dünnen Karton verstärkt.



So lässt sich der Rumpf des Boots leichter um die beiden Teile legen und verkleben. Fly/Gomix hat eine viel  bessere Abwicklung der Beiboots teile als zum Beispiel GPM. Bei GPM sind vertikal Schnitte in der Bordwand vorgesehen die jedes Beiboot total verhunzen. Das es auch anders geht zeigt Fly.
Auf dem Achterdeck wurden die entsprechenden Luken, Munitionsschränke, die beiden Flakgeschütze, Poller und Lippen eingebaut. Hier waren keine nennenswerten Herausforderungen für den Modellbauer zu erwarten.
Die quadratische flache Lucke hinter den beiden Flakständen auf dem Achterdeck ist auf dem Deck mit Nr. 144 als Bauteil aufgedruckt. Hier muss aber das Bauteil 114 verarbeitet werden. Kleiner Druckfehler ;.)



Die am hinteren ende des Aufbaus befindlichen beiden Schränke (die direkt vor den beiden Türen stehen, habe ich seitlich verrückt und die freie Fläche am Boden überklebt. Wenn man es nicht weiß, das der Baubogen hier verkehrt angelegt war, fällt diese Änderung überhaupt nicht auf.





Die seitliche Verlängerung der Bordwände mittschiffs nach oben, zwischen dem Hauptdeck und dem darüber liegenden Deck, (Bauteil Nr.48) habe ich mit 0,5mm Karton verstärkt. Die beiden Kartonteile (Bauteil-Nr. 39) sind jetzt sehr stabil und man kann sie senkrecht einbauen ohne das sich verformen. Ohne Verstärkung würde das ganze sehr schlapprig aussehen. Gerade im vorderen Bereich wo nur die beiden Stützen den Abschluss  bilden.
Die an beiden enden angedruckten Niedergänge habe ich abgeschnitten. Diese wurden durch PE- Niedergänge ersetzt. Die Handläufe kommen erst dran wenn ich die Reling ein Deck höher anbringe um beides gut miteinander anpassen zu können.



Auf beiden Seiten kommen jetzt die ersten Rettungsflöße zum Einbau. Die im Baubogen vorgesehenen wandern in die Tonne. Ersetzt werden sie durch Zurüstteile von GPM.
Der polnische Hersteller bietet Rettungsflöße für Royal Navy (oval)  und US Navy (rechteckig mit abgerundeten Ecken) an. Diese werten ein Modell ungemein auf.
In meiner Reste Kiste hatte ich noch GPM Flöße aus dem Jahr 2004. Der Gräting-artige Boden war damals als PE Metallätzteil mit dabei. Gefällt mir persönlich besser.  Bei den neuen,  die ich dieses Jahr bei GPM gekauft habe ist das „Grätingteil“ aus Karton (Lasercut). Schade.
Man muss aber positiv anmerken das 10 Rettungsflöße nur 1,22.-€ kosten  !!!

links die alten von 2004, rechts die neuen von 2014


Um die hinteren Rettungsfloßgestelle (Bauteile 169/170) anzubringen musste bereits ein Deck höher die Aufbauwand (Bauteil Nr. 43) aufgeklebt werden. Von innen wieder an den geraden Flächen mit 0,5mm Karton verstärkt und  mit gedoppelten Türen, Lüftern etc. ausgestattet.
Die beiden Halterungen (Bauteil 169/170) wurden nach dem anbringen mit den entsprechenden Farben des Tarnverlaufs neu bemalt. Die Flößchen habe ich nach dem Zusammenbau und bemalen mit einem dünnen Faden kreuzförmig verspannt, so das nach dem aufkleben der Eindruck entsteht das die Teile an den Gestellen verzurrt sind.







Der Flaggenstock am Heck ist an Angaben im Plan aus Messingdraht zusammengesetzt. Der white Ensign (die Flagge) weht auch bereits aus. Mal sehen wie oft ich dran hängen bleibe oder das ganze Teil abreiße.



Die Reling wurde aus Kartonlaserteilen von Lasermodelle.de hergestellt. Eine sehr filigranes und feines Kartonteil das sich wunderbar verarbeiten lässt. Die Reling wurde vor dem aufkleben entsprechend der Rumpftarnung eingefärbt



Jetzt ist das Hauptdeck ab dem Katapult nach hinten soweit fertig.
Weiter geht’s mittschiffs ein deck höher. Hier liegt der Bereich der ganzen Mittelartillerie , der gesamten Beiboote und die beiden Kamine.
Jede Menge Arbeit!!!
Bis demnächst, Gruß Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 20 Mai 2014 - 13:44

Hallo Albrecht,

recht schöne Ansichen und der Bau sieht ausgesprochen sauber ausgeführt aus!  Respekt 

lg
Fritz
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Di 20 Mai 2014 - 16:59

Hallo Albrecht

Das sieht wirklich gut aus, auch die Bemalung der Reling ist dir gelungen  Daumen 

Gruss Markus
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   So 25 Mai 2014 - 10:44

Hallo zusammen,
momentan bin ich dabei das Deck Bauteil Nr. 39 zu bestücken.
Die hinteren Aufbauwände Nr  43 wurden ja im letzten Arbeitsschritt schon aufgebaut.
Hinzu kamen nun die Unterbauten für die beiden Kamine. Hier gibt es für den Modellbauer keine ungeplanten Überraschungen.
Lediglich die Lüfter (Bauteil 41b) die den vorderen Kamin Richtung Bug verkleiden, zwingen einen erstmal zum überlegen
wie es gedacht ist dieses Teil zu ritzen und zu falten.
Die aufgedruckten großen Lüftergitter wurden auch gedoppelt damit ein plastischer Eindruck entsteht.
Die beiden hellgrauen „Bordwände“ (Schanzkleider) 44 ap, bp sollten als erstes angebracht werden, dann lassen sich die
vier Bauteile 44ap, al, a, und p wesentlich besser ausrichten und aufkleben. Diese 4 würfelförmigen Bauteile dienen aus
Unterbau für das darüber liegende Deck.







Damit die beiden „Bordwände“ stabil stehen habe ich sie mit dünnen Karton gedoppelt. An beiden Teilen müssen Rundungen
für die Flakgeschütze  geformt werden und man muss von hinten die Teile einritzen da sich um etliche Winkel und Ecken winden.
Baut man diese beiden Bauteile unverstärkt ein, wie es der Bogen vorsieht, ist die sichtbare Rückseite unbedruckt und leuchtet
in schönem weiß. Das geht gar nicht. Also in passendem Grau bemalen (Humbrol 128).
Selbst meine mit Grauem Karton gedoppelten habe ich nochmals mit passender Farbe auf der Rückseite übermalt.
Auf den Fotos noch nicht zu sehen!
Als nächster Schritt kommen die beiden auf dem Deck aufgemalten gestrichelten Linien dran.
Null Information was das sein soll.
Laut Bauplan soll hier mit Messingdraht ein entsprechendes Teil geformt und aufgeklebt werden.
Es ist immer blöd wenn man etwas herstellen soll von dem man nicht weiß was es eigentlich für eine Bedeutung hat.
Also gegoogled und nichts gefunden.
Die Lösung brachte der Band aus der Serie Anathomy of the Ship, über die Belfast.
Diese Messingdrahtteile die hier dargestellt werden sollen, sind ein Schienensystem um die Munition zu den einzelnen
Geschütztürmen zu befördern. Evtl. Lore oder Hunde wurden nicht dargestellt. Also habe ich dieses „Schienensystem“
mit einen „Doppel T Träger“ aus Evergreen Profilen gebogen und entsprechend grau bemalt. Das ganze nach dem
trocknen der Farbe vorsichtig mit Sekundenkleber und Pinzette aufgeklebt.









Nach vorne schließt das Deck zum Katapult mit einer Schutzwand hin ab.
Diese wurde auch verstärkt, ebenso wie die beiden seitlich davon sitzenden Flakwannen.
Jetzt folgen unzählige Munitionskisten, Winden, Motore die auf dem ganzen Deck verteilt werden.
Hier bin ich jetzt gerade damit beschäftigt.
Als nächstes folgen die sechs Geschütztürme der Mittelartillerie in diesem Bereich.
Die Rohre hierzu habe ich mir in Metall zugelegt. Das sieht bei mir auf jeden Fall besser aus als in Karton gerollt.
Bis demnächst
Gruß Albrecht
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Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Do 28 Aug 2014 - 15:02

Es geht weiter. Nach einer Pause und einigen anderen fertiggestellten Modellen ist jetzt wieder die Belfast an der Reihe.
Die sechs Geschütze der mittleren Artillerie waren als nächstes dran. Hier auf dem nächsten Bild sieht man alle Teile.



Die Rohre aus Papier wurden gegen fertige aus Messing getauscht. Die beiden Seitenwände und die Front der kleinen
Geschütztürme wurden mit 0,5mm Karton verstärkt.
Am Frontteil müssen 2 längliche Öffnungen für die beiden Rohre ausgeschnitten werden.
Das geht besser wenn man den Karton etwas verstärkt hat. Der dünne Mittelsteg der eigentlich zwischen den beiden Rohren
läuft ist aber später beim Zusammenbau im Weg. Beide Messingrohre stehen so dicht beieinander dass für den Steg keinen Platz mehr ist.
Also habe ich den Steg ober und unterhalb der Rohre abgeschnitten, gerade so, dass es aussieht als würde er zwischen beiden durchlaufen.
Es hilft auch nichts die Rohre weiter auseinander einzubauen da in der Lafette unter dem Schutzschild nicht genügend Platz vorhanden ist.
Eine Notlösung die später aber nur bei genauem Betrachten auffällt.
Auf den beiden nächsten Bildern sieht man die Türme schonmal an ihren Positionen aufgestellt.





Solange man noch gut an das Deck zwischen den 6 Geschützen herankommt sollten alle Kleinteile die dort ihren Platz finden verarbeitet werden.
Hinter dem vorderen Kamin (der noch nicht eingebaut ist) kommen mehrere Halterungen für Beiboote. Diese werden auf 2 Ebenen übereinander gestapelt.
Im Mittelteil wird dieses über ein Gestell (Bauteil 65)  erreicht. Eine Gitterkonstruktion die, wenn man sie fertig gebaut hat,
eher armselig vor einem auf dem Tisch liegt. Krumm bucklig und unbefriedigend.
Von den Kartonbauteilen habe ich nur die drei waagrechten halbrunden Verstrebungen übernommen und den Rest aus 1mm Vierkant Profil einfach ersetzt.
Wie das Teil jetzt aussieht ist auf dem nächsten Bild zu sehen.



Bevor es mit den Beibooten und einer Auflistung der Stellplätze kommt, diese sind aus den Bauzeichnungen nur schwer oder gar nicht zu finden,
habe ich noch das Deck Nr. 48 eingebaut.
Im vorderen Teil besteht dieses Deck aus vier ovalen Plattformen. Diese werden mit den Bauteilen 159 als massive Reling eingefasst.
Beides, Deck 48 und Bauteile 159 wurden mit 0,5-1mm pappe verstärkt. Diese Umrandungen verklebt man besser  bevor man das Deck aufgebracht hat.
So kommt man noch überall hin und kann das ganze auch von unten entsprechend verkleben.
Die Wannen wurden an den Umrandungen innen noch mit Streben zur Verstärkung versehen.
Diese sind im Baubogen nicht enthalten und wurden aus Graupappe selbst hergestellt.
Um ein einheitliches Bild zu erhalten, Klebespuren etc. unsichtbar zu machen,  habe ich diesen Bereich mit Humbrol 128 neu lackiert.
Wenn die Farbe gut verdünnt ist, geht es hier sogar mit einem Pinsel und ohne Airbrush.
Hier das "fertige" Deck





Das Deck lässt sich trotz seiner ungewöhnlichen Form sehr gut aufkleben und ist auch super passgenau.
Ein langsames aufkleben von achtern nach vorn scheint mir der beste Weg zu sein.
Mit einer Nadel und wenig Leim wurde Stück für Stück von der hinteren Rundung bis zu den vier Wannen das Deck verklebt.
Man muss nur vor Beginn aufpassen das das ganze mittig fluchtet und nach vorn nicht schief wird.
Wie es fertig aussieht zeigt das nächste Bild.



Ich musste lange suchen um herauszufinden für was diese vier Wannen eigentlich gebaut wurden.
Ursprünglich sollten hier  Flakgeschütze aufgestellt werden. Aber wie überall war mal wieder das Geld knapp und die Wannen blieben leer.
Fotos zeigen dass oft irgendwelches Material bis hin zum Rettungsfloß dort gelagert wurden.
Um bei meiner Belfast die Wannen nicht zu leer darzustellen habe ich in 2 davon mit überzähligen Rettungsflöße ausgestattet.
Die Besatzung der Belfast nannte die vier Wannen oft „Bird Bath“  (Vogelbad)
Als nächstes kommen die restlichen Beiboote und ihre genauen Liegeplätze.
Bis dann Gruß Albrecht


Zuletzt von Albrecht am Do 28 Aug 2014 - 20:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Do 28 Aug 2014 - 16:04

Hallo Albrecht
Ich finde es sehr schön, dass es mit der Belfast weiter geht.
Wie ich sehe warst Du auch schon richtig fleißig.
Ein wenig gefällt mir die Farbe der Rohre nicht ganz.
Das Grau passt irgendwie nicht richtig in die Landschaft.
Entweder heller wie das Geschütz( würde ich bevorzugen) oder ein Grau wie die Deckflächen.
Vielleicht täuschen auch die Bilder ein wenig. Lass Dir das Ganze mal durch den Kopf gehen.
Ich weiß es ist immer schwer, wenn man lackiert, die Farben des Bogens zu erwischen.
Aber versuche es doch mal mit Mischfarbe.
Nur ein kleiner Tipp von mir.

Grüße
Peter

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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Do 28 Aug 2014 - 18:47

Guten Abend Albrecht,

....sehr schöner Bericht, tolle Fotos und ganz großes Modellbaukino.

Freue mich das es mit diesem Bericht jetzt weitergeht.

Grüße

XEDOS
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Albrecht
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BeitragThema: Re: HMS Belfast 1/200 Fly Verlag   Do 28 Aug 2014 - 20:17

Hallo Peter, stimmt die Rohre sind nicht das gleiche Grau. Da muss ich nochmal ran. Werde wohl ums mischen nicht umhinkommen. Da hat man soviel Farben, aber das was man braucht ist selten dabei.
Gruß Albrecht

@ XEDOS: Ich wünsche mir auch das es manchmal schneller weitergeht. Komme aber leider zeitlich nicht immer zum bauen.
Gruß Albrecht
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