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 Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr

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guennie
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Di 20 Sep 2016 - 9:26

Ein irres Teil, ich bin immer noch dabei!

Gruß Günter
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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Di 20 Sep 2016 - 21:51

Das freut mich sehr ^^.


Der Leim zwischen den Planken musste erst einmal trocknen, und während der Trockenzeit macht man halt etwas Anderes.
So widmete ich mich dem Ruderblatt, welches hier aus einer 2mm Messingtafel gefertigt wurde.
Das Design stammt übrigens nicht vom Original-Bauplan, sondern ist meine eigene Kreation...




Nachdem das Ruderblatt aus der Messingtafel ausgetrennt und alle Kanten sauber plan gefeilt und entgratet waren, wurde das Ruderblatt strömungsgünsgig beschliffen. Zunächst mit der groben Halbrundfeile...




Tiefe Riefen wurden nach und nach zuerst mit der feinen Schlichtfeile ausgearbeitet, dann mit Sandpapier verschliffen. Auch hier zunehmend mit steigender Körnung, begonnen mit 240er...
Hier im Bild war ich bereits bei 600er angekommen...




Der Schleifvorgang wurde mit 1000er und 2000er Papier weitergeführt. Mittlerweile kommt die Oberfläche langsam dahin, wo ich sie hinhaben wollte




Mit 3000er Papier wurde dann das Letzte herausgeholt, anschließend mit flüssiger Karosserie-Schleifpolitur und Polierschwamm auf Hochglanz gebracht.






Die andere Seite bekam ich nur annähernd auf das Niveau der ersten - der Polierschwamm war leider schon müde ^^.




Ja, man muss sehr genau hinschauen, um den Unterschied zwischen dem um 180° eingespannten Ruderblatt zu sehen. Ist aber auch recht schwierig, das Blatt im Schraubstock zu spannen. Bei 2mm bleiben gerade einmal 1,5mm effektive Spanntiefe übrig...




Euer Möhrchen...
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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Mi 21 Sep 2016 - 17:59

Weiter geht es mit den Planken:

Die erste Bugseite ist durchgetrocknet. Die letzten beiden Planken wurden aufgeschraubt, da es keine andere Möglichkeit gab, die Planken an das Grundgerüst zu zwingen...




Tags darauf war der Leim abgebunden und ich konnte das überstehende Material entfernen. Auch die Schräubchen verließen das Schiff ^^




Man sieht recht gut, dass die Planken zum Bug hin höhentechnisch nicht fluchten.Das ist jedoch verkraftbar. Von innen wird später mit ein wenig Epoxydharz verstärkt ^^
Dann ging es auf der anderen Rumpfseite mit dem Beplanken weiter. Aufgrund fehlender Spanten musste ich ein wenig kreativer sein, was das Angleichen der Plankenhöhe betrifft... Mal gut, dass es Modellbaupins gibt - sind aber auch höllisch teuer die Dinger...




Die Plankenhöhe an der Kimm wurde mittels Schleifen angeglichen. Alles, was nicht verschliffen werden konnte, wurde mit 2K-Feinspachtel aufgefüllt.
Die Stelle auf den Planken mit dem rundlichen Farbwechsel - hier zeigte die Bodenplanke einen Buckel. Zum Angleichen musste die erste Sperrholzlage vollständig durchschliffen werden.
Nach Aushärten es Spachtels wurde im Wechsel verschliffen und neu angeglichen. Dieser Vorgang wurde 6mal wiederholt.




Zwischenzeitlich rückte ich dann dem Spiegel zu Leibe. Die Planken wurden zunächst abgetrennt...




...die Enden dann Plan zum Spiegel verschliffen...




Möhrchen



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bastelstephan
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Mi 21 Sep 2016 - 18:06

Hallo Maik,

das sieht richtig gut aus.
Das Ruder ist schon fast zu schade für's Wasser, so blank geputzt.

_________________
Gruß

Stephan

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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Do 22 Sep 2016 - 17:26

Ja, wirklich fast zu schade... mittlerweile hat es schon eine gute Matina, inklusive Fingerabdruck in Rotbraun... Heiss


Was den Rumpf angeht, so geht es recht ordentlich voran. So in etwa, wie ich hier schreibe, waren auch die realen Baufortschritte vom zeitlichen Ablauf her...
Ich widmete mich den ersten Planken. 10x2mm Mahagoni, 1m lang - 75 Cent das Stück, und da musste ich auch echt laaaange suchen. Die meisten Händler wollten über 1€ je Leiste - und das ist dann doch schon ganz schön happig, wenn man bedenkt, wie wenig gerade einmal Mahagoni-Furnier kostet (und das wurde ja auch aus nem Baum gesägt ^^)...




Und auch hier eine kleine, diesmal jedoch etwas kostenintensivere Arbeitserleichterung: Anstatt die Leisten mit Klammern, Zwingen oder Klebeband zu fixieren, verwendete ich 8mm lange Messingnägel mit einem Durchmesser von 0,7mm.




Dennoch musste ich die Trockenphase abwarten, bevor die Ränder in angeglichen werden konnten...




Die Leisten unterlagen recht hohen Dickentoleranzen, von stellenweise 0,2mm. Das wurde dann auch gleich noch angeglichen Wink




Möhrchen


Zuletzt von Maik Mohr am Do 22 Sep 2016 - 22:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Scampolo
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Do 22 Sep 2016 - 21:17

Hallo,

es geht ja bei dir ruckzuck vorran...

sieht super aus.

LG Scampolo
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   So 25 Sep 2016 - 14:02

Weiter geht es mit den Spachtelarbeiten...

Durch das Schleifen geht natürlich auch an den falschen Stellen ein wenig Material verloren - das muss wieder aufgearbeitet werden. Die Form gefiel mir auch im Gesamtbild noch nicht so ganz - war nicht symmetrisch und stimmig genug...




... aber es wird langsam ^^




Hierzu ist das die Steuerbordseite...




... das die Backbordseite. Beide sehen optisch ziemlich gleich aus.




Die Rundung ist nun auch ordentlich. Letzte optische Mängel werden später durch Bugbeschlag und Sandlauf überdeckt




Möhrchen





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bastelstephan
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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   So 25 Sep 2016 - 16:49

Hallo Maik,

sieht gut aus.

Was für Spachtel nimmst du?

_________________
Gruß

Stephan

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BeitragThema: Re: Projekt DODGE - aus Watercar wird Runabout gebaut von Maik Mohr   Sa 1 Okt 2016 - 16:20

Hey Stephan,

das ist handelsüblicher 2K-Feinspachtel. Der reicht für diese Zwecke vollkommen aus.


Weiter geht es:

Und zwar mit dem Beplanken ^^. Bei meinen letzten Modellen verwendete ich gern Edelholz-Furnier. Wenn zuvor sauber gearbeitet wurde, reicht die 0,6mm Furnierstärke in aller Regel vollkommen aus, um schnell und günstig einen schönen Edelholzrumpf aufzubauen. Das Ganze hat aber auch Nachteile:
- Es ist weniger für verwundene Rümpfe mit starken konkaven oder konvexen Rundungen geeignet
- Das Resultat sieht oft ein wenig "klotzig" aus, da es keine Einzelplanken sind, sondern komplette Matten mit einer uni-Faserrichtung.

Sicher - bei diesem großen Modell hätte es sich wirklich angeboten, die breiten Mahagoni-Matten aufzubringen. Probleme hätte es nicht gegeben. Allerdings schwärmen auch recht viele Modellbauer auf Echtholz-Leisten, und so wollte ich dies nun auch einmal ausprobieren.

Mit dem ersten Schwung Makkaronileisten kaufte ich den Shop leer (60 Stück ^^), dann waren sie ausverkauft. Also wartete ich auf eine Neubestellung - über gut 3 Wochen. Als diese dann verfügbar war, in einer Quantität von 100 Stück, reservierte ich mir diese natürlich sofort, bevor ein Anderer schneller ist ^^. Nun konnte es bedenkenlos ans Beplanken der Seitenwände gehen:

Wie ihr seht, wurden die Einstichstellen der Messingnägel auf dem Untergrund markiert. Leider versäumte ich es, die Neutrallinie zum Ansetzen der ersten Planke aufzubringen. Dadurch versuchte ich natürlich, die Planken mit der Kimm zu verziehen, was sie schnell einen wirren Buckel werfen ließ.
Nach 4 Planken mussten alle wieder runter, glücklicherweise ging das Beplanken so schnell, dass der Kleber noch nicht vollständig abgebunden war.

Dies war der erste Versuch:




Wenn ihr die Bilder mit Adleraugen vergleicht, werdet ihr feststellen, dass die erste Planke nun eine andere Länge hat. Liegt daran, dass es sich hier um den 2ten Versuch handelt ^^




Nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen. Die Planken lassen sich Dank der Messingnägel wunderbar einfach aufbringen, obwohl man doch schon ein wenig Kraft und Geschick benötigt, um die Nägel durch das Holz zu stoßen, ohne mit der Planke zu verrutschen oder den Nagel zu krümmen. Selbst mit Nagelhilfe gab es an einigen Stellen leichte Probleme (nicht im Bild zu sehen)...




So sieht dann der Idealfall aus...




Am Bug wurden die Planken dann ein wenig mit dem Messer angefast, später wird hier aber noch sauber verschliffen. Ist derzeit nur im Groben, um ein ungefähres Bild zu bekommen.




Als Bonbon und Eye-Catcher hatte ich mir ein besonderes Leuchten-Konzept überlegt. Standardmäßig Leuchtdioden in eine Fassung zu setzen und diese dann rumpfeben zu beschleifen - das ist ein alter Hut.
Meine Vision ging eher in Richtung U-Boot-Style. Als Konzept entwarf ich somit eine grobe Skizze der "Torpedo-Leuchten", so benannt nach den Torpedo-Schächten in Unterseebooten. Die Leuchtdioden werden dafür paarweise in Kunststoffrahmen eingefasst, welche unsichtbar hinter den Planken versteckt sind. Die so gesehen "offene Torpedoklappe" wird dann mit Mahagoni beplankt und von außen mit Acrylglas wasserdicht verschlossen.




Was haltet ihr von dem Konzept? Sicher - es ist kein echtes Dodge Watercar-Modell mehr, aber mit den groben Fehlern im Bauplan sank auch mein fester Wille, das Modell explizit so umzusetzen, wie es im Bauplan vorgesehen war. Also - warum kein Fun-Modell daraus machen... ^^ und der Rumpf dient als Basis.


LG - Möhrchen





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