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 Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr

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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 4 Okt 2016 - 21:50

Mit dem Verzurren der Plankenhälften am Bug ergab sich nun auch die Abformung der unteren Rumpfschale.
Nun wurde satt Leim eingefüllt. Die Menge ist wichtig, da sich der Leim ja auch auf dem Kiel absetzen und diesen benetzen soll. Damit aber auch genügend Holzleim in die Fuge zwischen den Planken eindringen konnte, wurde alles nach Auftragen des Leims noch einmal für 2 Sekunden gespreizt.




Nun wurde auch der Rest vom Boot mit Holzleim benetzt. Satt, aber nicht zu satt ^^. Den Kiel ließ ich hierbei außen vor, am Bug würde er eh nur nach unten weglaufen...




Die Bodenplankenschale wurde nun aufgelegt, ausgerichtet und mit reichlich Malerkrepp fixiert.




Damit sich das Krepp an der schmalen Stringerleiste nicht ablöst und nach oben aufrollen kann, nahm ich ein wenig mehr Malerkrepp und legte es kurzerhand um den Stringer um. Die Klebeseite wurde dann von innen gegen die gezurrte Klebeseite gedrückt. Klebt Wink




So in etwa könnte das Boot später ausschauen ^^. Nur nicht so "mumifiziert", hoffe ich ^^.




Derzeit stecke ich noch arg in der Planungsphase fest. Das Boot ist doch um Einiges kleiner als erwartet. So habe ich Probleme, den Regler unterzubringen. Im Maschinenraum ist Platz für den Akku. Geplant war, den Regler dort auch unterzubringen, doch wohin mit dem Lenkservo und dem Empfänger? Beides Teile, die demontierbar sein müssen...
Mein derzeitiger Gedanke: Den Fahrregler quasi als "Sitzbank" missbraucht ins Cockpit zu verlegen. Muss ich nur schauen, wie ich das am Geschicktesten mit den Wasserschläuchen lösen kann.

Und dann ist da noch die Sache mit den Rudern. Bislang konnte ich die Ruder immer steif in die Höhe bauen. Diesmal muss es jedoch wirklich uuuultraflach ausgelegt werden, da über dem Ruder bereits der Fahrakku sein Zuhause hat.
Bedeutet also: Ruderhörner und Lenkgestänge aus Messingblech. Aber wie die Gelenke miteinander verbinden... ^^.
Da wird mir sicher noch etwas zu einfallen...


Euer Möhrcen





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guennie
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 5 Okt 2016 - 17:57

Hallo Maik,
kaum fährt man mal ein paar Tage weg, schon sind die Schiffe halb fertig. Ich muss zugeben, ich hätte es nicht gewagt, beide Bodenbretter auf einmal anzukleben, aber das Ergebnis gibt dir ja recht.
Ich hab nur mal eine Frage: warum scheust du dich so, die Leisten über Wasserdampf vorzubiegen und so die Spannung rauszunehmen? Ich habe das bei allen gemacht und die besten Erfahrungen damit. Es ist doch wesentlicher leichter zu arbeiten, wenn die Teile von sich aus schon fast anliegen.
Ansonsten scheinen es schöne "Schiffchen" zu werden.

Gruß Günter
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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 5 Okt 2016 - 22:22

Hey Günther,

ach du warst das... Hatte dich schon vermisst ^^.

Nein, scheuen tue ich mich nicht - offen gestanden war ich nur etwas zu faul Sehen, Höhren, Sprec
Die Leisten sind so schmal, dass ich sie über Daumen, Zeigefinger und Daumennagel in Form bringen konnte, spannungsfrei ^^. Ging allerdings auch nur bei den unteren Stringern, die oberen konnte ich ohne Vorbereitung aufbringen...

Meine Queen von Aeronaut ist auf die gleiche Weise entstanden - Bodenplanken erst zusammenfassen, dann wie einen Hausschuh anziehen ^^. Im Grunde ein sehr einfaches und haltbares Prinzip, sofern man genügend Spanten zur Verfügung hat. Die Queen hat diese von Hause aus nicht. Somit drücken sich die Spanten nun ein wenig nach außen, was beim Peilen über Kimm- und Kiellinie in einer Wellenform gut sichtbar ist.
Ich denke aber, dass ich keinen Grund zur Beunruhigung haben muss: Die Queen misst 950mm und hat 10 Spanten, meine Twins messen nur 280mm und haben 10 Spanten... scratch weg


Zum Baubericht:

Es ging nun auch bei der Twin I ein wenig weiter. Auch bei ihr mussten nun die Kimmstringer eingezogen werden.






Die Twin II: Leim abgebunden, Klebebänder abgezogen. Ergebnis: Bodenplanken fest und 1A verleimt. Meine große Sorge war ja, dass sie an der Kielspitze aufreißen, aber das Klebeband war stärker als der Bretter letzter Wille... Totlachen




Man soll es nicht glauben: Die Spanten sind wirklich sowas von stabil, und das bei gerade einmal 4mm Stärke und Breite...
Auch hier ein ähnliches Bild wie bei der Queen: Die Spanten drücken die Bodenplanken partiell nach oben. Nur minimal, aber sichtbar.
Allerdings konnte das Problem mit ein wenig Schmirgelpapier sehr gut behoben werden. Die gröbsten Schnitzer gab es an den 4 und 5. Die erste Lage Sperrholzschicht war durchschliffen. OMFG - 0,2mm weniger... :-D




Spaß beiseite - alles ist gut. Das Problem war anscheinend nicht die mangelnde Stabilität der Planken oder zu geringe Fachabstände, sondern zu viel Zugkraft beim Niederzurren der Planken mit Malerkrepp. Ich hatte die Planken ja immer zwischen den Fächern verzurrt, und dadurch bog sich natürlich auch die Planke nach unten und blieb dort...

Nach Verschleifen dieser Schnitzer ergab sich aber ein sehr schönes Bild, finde ich...





Nun war es daran, die Seitenplanken einzupassen. Aus 1mm Flugsperrholz wurden die Planken zunächst grob vorgeschnitten und mit Leimzwingen am Rumpf befestigt...




Zuerst glich ich die Oberseite an. Da es mir mit einem Stift NICHT möglich war, die Linienführung "Soll-getreu" anzureißen, nahm ich stattdessen ein Cuttermesser zu Hilfe. Damit konnte ich auf 0,1mm genau die Linie der Kimm nachziehen und erhielt eine 1A Schnittkante...

Danach kam der "Unsichtbare" Teil an die Reihe. Auch hier verwendete ich das Cuttermesser zum Anreißen. Unter dem Rumpf ritzte ich, soweit es möglich war, die Konturen nach...
Der erste Versuch mit einem Kugelschreiber ging gehörig daneben, was ihr an dem IST-SOLL-Bild sehen könnt... Die Planke ist hier schon ausgerichtet Wink




Am Schwersten war der Bug, denn hier ist nicht nur der Spantabstand zwischen 1 und 2 geringer, auch die starke Neigung der Planken ist problematisch. Beim Schneiden muss dies mit berücksichtigt werden. Würde ich auf der direkten Markierung schneiden, wäre die Planke gleich Ausschuss...





Möhrchen












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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 6 Okt 2016 - 21:37

Im fertigen Zustand, explizit auf Maß geschnitten, sehen die Seitenplanken nun so aus:




Die Seitenplanken sind der Kimmlinie auf +0,1mm genau angepasst. Da mir der Blick auf den Deckstringer jedoch weitestgehend verwehrt blieb, setzte ich hier auf ca. 1mm Übermaß. Die Deckslinie kann dann später noch angeglichen werden.

Ähnlich wie bei den Bodenplanken verfuhr ich auch mit den Seitenplanken. Die Buglaschen wurden auf den Innenseiten beidseitig gefast, die Außenseiten anschließend mit Malerkrepp aneinandergeklebt.




Mit Filamentklebeband wurden die Seitenplanken nun an den Rumpf gezogen. Der Zeitfaktor spielt hierbei eine nicht unbedeutende Rolle, denn senkrecht aufgetragener Holzleim neigt dazu, sich stetig dem Boden zu nähern ^^.




Gut - es ist nicht perfekt, aber vielleicht erfüllt es ja den Zweck, den ich mir erhoffe. Am Bug liegen die Planken stumpf aufeinander und ergeben ein gleichmäßiges Bild. Im weiteren Verlauf trägt die Seitenplanke jedoch auf und bildet eine scharfe Abrisskante. Ob sie nach dem Lackieren noch scharf genug ist, bleibt abzuwarten. Unter Umständen erspart es mir aber den Einsatz einer Dreikantleiste als Spritzwasserfänger...




Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 7 Okt 2016 - 23:14

Und... weiterrrr... :

Die Twin I ist an der Reihe. Durch die sehr gut gelungene Ausarbeitung der Bodenplanken bei der Twin II, konnte ich das Profil problemlos auf die der Twin I übertragen.
Und was soll ich sagen: Sie passten problemlos...




Und auch hier mussten die Innenkanten gefast werden. Diesmal erleichterte ich mir die Arbeit jedoch ungemein durch ein wenig maschinelle Hilfe. Da ich keinen Tellerschleifer oder Bandschleifer habe, bastelte ich mir kurzerhand selbst einen. Ich nahm meine Bohrmaschine und spannte diese in den Schraubstock. In das Bohrfutter wurde ein Schleif- und Polierteller fest eingespannt und auf Rundlauf geprüft. Eine 240er Klettscheibe schmirgelt sanft und schnell ^^.
So ging das Schleifen quasi wie im Fluge. Da ich jedoch keine Auflegekante oder Vorstelltisch habe, sondern komplett Freihand Arbeiten muss, ist es extrem wichtig, immer im richtigen Winkel zum Teller zu schleifen, damit das Werkstück nicht "bockt" und versehentlich von der Scheibe niedergerissen wird...

Das Ergebnis konnte sich jedoch sehen lassen und war im Vergleich zu den Bodenplanken der Twin II schon besser ausgearbeitet, finde ich... ^^




Selbes Prozedere wie bei der Twin II: Die Bodenplanken wurden miteinander zu einer Hohlform verzurrt und anschließend an den gut eingeleimten Rumpf gestrapst What a Face . Mit Gewichten wird die Planke am Spiegel an den Kiel gepresst. Das erspart übergroße Klammern ^^.
Note: Eine dieser Gewichtsplatten wiegt 360 Gramm... Pfeifen Da kann man gut sehen, was diese dünnen Helling-Füßchen doch so aushalten...






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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Sa 8 Okt 2016 - 9:21

Sieht doch viel versprechend aus!
Ich bin weiter dabei, toll so einer Entstehung zuzusehen Daumen
Lokomotive Andreas
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Sa 8 Okt 2016 - 11:45

Uuuuh - das freut mich aber sehr Familie

Mit der Meinung bin ich voll und ganz bei dir. Sicher - man erwartet sehnsüchtig die Jungfernfahrt, jedoch zu sehen, wie aus dem Nichts ein richtiges Modellschiff entsteht, das finde ich selbst auch immer wieder eindrucksvoll. Darum stöber ich auch hier gern nach gescratchten RC-Modellen ^^.


Zum BB:

Alle Klebestreifen und Filamentbänder sind nun restlos entfernt. Das Ergebnis entsprach meinen Erwartungen. Hier und da musste ich die Kimm noch ein wenig mit der Feile nachbearbeiten - aber nur um zehntel Milimeter, quasi als stimmiges Angleichen an den Unterboden.




Wie ich bereits schrieb, ist es gewollt, dass die Abschlusskanten der Seitenplanken stumpf rechtwinklig und so gesehen unbearbeitet stehen gelassen wurden. Dadurch erhoffe ich mir beim Fahrbild eine bessere Spritzwasserableitung. Was dann später nach der Lackierung davon noch übrig sein wird, das steht allerdings noch in den Sternen.




Da können in einem doch schon Tischler-Qualitäten aufkommen: Da Unebenheiten der Boden- und Seitenplanken nicht mehr eindeutig sichtbar sind, tastete ich den gesamten Rumpf mehrfach ab. Nur so war es möglich, den Rumpf vollständig glatt zu bekommen. Ein 100%iges Ergebnis kann ich von meinen Händen nicht mehr erwarten, aber wenn es 90% sind, bin ich auch schon mehr als zufrieden ^^.
So wurde also trotzdem an den Seiten- und Bodenplanken geschliffen, wo es notwendig war.




Die ersten Markierungsbohrungen für Wellendurchbrüche, Wellenabstützungen und Ruderanlage, jeweils im Abstand von 40mm zueinander.




Beim Klabautermann - jemand hat mein Boot geklaut...! Zu Hülf!!! affraid




Heiss Puuh - da ist es ja...




Die Spannung war kaum zu ertragen. Ich überlegte fast eine halbe Stunde, ob ich auch wirklich nichts vergessen habe, bevor der Stapellauf vom Kiel beginnen kann...
Zuerst durchtrennte ich vorsichtig die Hellingstützen, dann wurden die Ausrichtfahnen entfernt.

Das Ergebnis - flacher als erwartet ^^. Das wird noch gaaanz schön haarig, da alles unterzubekommen, Freunde...




Und jetzt lasse ich mich erst einmal "Von Liebe, Tod und Freiheit" beschallen - SANTIANO!!!! Pfeifen Großer Applaus
Dem könnte ich stundenlang lauschen... Freude

Möhrchen













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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 9 Okt 2016 - 14:29

Die Wellendurchbrüche sind zunächst in einer Pre-Version ausgearbeitet. Zwar war mir das Problem bekannt, dass das Auffräsen der Bohrung zu einem Fasenwinkel schwierig gestaltet, dass die flache Anstellung der Welle aber so problematisch wird, damit rechnete ich nicht. Im weiteren Verlauf wird also noch ein wenig Nacharbeit notwendig sein.
Zu diesem Zeitpunkt konnte ich die Wellendurchbrüche jedoch nicht weiter ausarbeiten, da die Propeller noch nicht geliefert wurden, und die entscheiden später mitunter über den Anstellwinkel der Stevenrohre...




Weiter geht es im Schiffsinneren.
Die Deckstringer habe ich leider nur bis zum 7ten Spant ausgearbeitet. Spant 8 und 9 wurden vergessen. Also fluchs angerissen und ausgearbeitet...




Zum späteren Einpassen von Akku, Seitenwand, Bodenbrett und Fahrregler, waren die Balkenbuchten der Spanten 7 und 8 im Weg. Also - raus damit und zunächst beiseite gelegt. Diese werden später noch zum Anfertigen der Haube benötigt...
Zum Austrennen musste ich mir hier auch etwas einfallen lassen. Ein altes und nicht mehr ganz so scharfes Pucksägeblatt OHNE Blatthalter ließ das Austrennen zu.




Die Hilfsabstützung von Spant 5 flog nun ebenfalls raus - wird nicht mehr benötigt.
Man erkennt an Spant 9 eine deutliche Farbänderung gegenüber den anderen. Hier war das Material etwas zu niedrig. Vermutlich habe ich es versehentlich beim Angleichen der Seitenplanken an den Deckstringer abgetragen. Mit Cyanacrylat wurde eine 2mm Kiefernleiste aufgeklebt und anschließend der restlichen Balkenbucht angeglichen.




Die Twin I bekam nun auch ihre Seitenplanken. Einer der vorerst letzten Schritte bei diesem Boot...




Bei der Twin II wurden nun schon die Ruderkoker installiert. 4mm Außendurchmesser, 3mm innen. Die Koker sind gerade einmal 5mm hoch...




LG - Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 10 Okt 2016 - 22:03

Hallo Freunde,

... und JETZT geht der eigentliche Spaß erst richtig los!!! Abklatschen

Es geht so langsam an die Eingeweide meiner Twin II.
Und ich bin wirklich, wirklich, WIRKLICH froh, eine gute Drehmaschine mein Eigen nennen zu dürfen!!!

Aufgrund der besonderen Abmessungen der Lipo-Akkus von 18mm Höhe und 105mm Länge, muss die Ruderanlage so klein wie möglich gehalten werden - und es kommt hierbei wirklich auf jeden Milimeter an...
Die Ruderkoker mit 3mm Innen- und 4mm Außendurchmesser sind ja nun gereits eingeklebt. Es folgen die Ruderhörner.

Diese habe ich aus massivem Messing-Rundmaterial herausgearbeitet.
Außen habe ich einen Bund von 0,5mm gelassen, gefolgt von einem 12x1mm Drehmomentkranz.
Dahinter wurde die Welle auf 7mm abgedreht...




Im Relief erkennt man eine 2mm Bohrung in der Mitte, welche vollständig durch das Horn führt. Bis zu einer Tiefe von 2mm, wurde diese auf 4,2mm aufgebohrt, damit sie über den Koker passt, diesen jedoch nicht einklemmt.




Mit einer Gesamthöhe von knapp 5mm wurde das erste Horn vom Rohmaterial abgestochen...




Kurz darauf waren es dann auch schon zwei... ^^




Selbstredend bleibt dabei auch ein "wenig" Abfall übrig, welcher aber feinsäuberlich recycelt wird...




Nun wurde eine 3mm Messingwelle im 3-Backen-Futter eingespannt und mit einer zentrischen 1,6mm-Bohrung und einem M2-Gewinde versehen.




Nun das Ruderhorn mit einer M2x4 Zylinderkopfschraube an das Wellenende geschraubt.




Und hier erkennt man sehr gut, dass noch genügend Platz für das Ruderkoker ist...




Es sollte aber alles ein wenig anders kommen, und so flog die Messingwelle quasi in die Tonne...


LG - Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 11 Okt 2016 - 21:15

Ein kurzer Blick auf die Twin I: Alle Klebestreifen sind entfernt und die Kanten der Seitenplanken am Unterschiff nachbearbeitet...
Auch hier war es notwendig, den Unterboden im Bereich des 4ten Spantes minimal nachzubearbeiten. Nicht so sehr viel wie bei der Twin II, aber sichtbar.




Der Rest des Rumpfes war weitestgehend clean. Hier und da mussten ein paar zehntel Milimeter abgetragen werden, soweit es die Hände ertasten konnten...
Dafür sieht es aber schon recht schick aus - fast besser als die Twin II Wink




Die letzte Nachbearbeitung der Ruderwelle, bevor ich diesen Teil in die Tonne schmiss:
Die Welle wurde mittig mit der Pucksäge eingeschnitten und anschließend mit der Milimeter-Schlüsselfeile geweitet.




Aber ohne solche "Probestücke" wäre es ja auch kein Modellbau. Wenn immer alles gleich auf anhieb klappt, wem soll man dann die Höhen und Tiefen zeigen können, gell?




Möhrchen


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Scampolo
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 11 Okt 2016 - 23:16

Hallo,

schöne Arbeit.

Freue mich immer über neue Bilder.

LG Scampolo
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 12 Okt 2016 - 21:43

Hallo Scampolo,

wäre sooo unendlich schön, mehr Leutz wie dich in den Bann zu reißen... Prost


Weiter geht es nun mit der Ruderanlage 2.0 lol!
Die erste Ruderwelle war Mist. Zu viel Spiel zwischen Ruderkoker und -welle, kein Aufsetzbund, keine Möglichkeit, vernünftig eine Abdichtung zu schaffen. Das soll mit der nächsten Variante alles der Vergangenheit angehören...

Am Anfang war wieder ein Messing-Drehling. Das Werkstück habe ich zunächst sauber abgedreht, um eine gleichmäßige und runde Oberfläche zu schaffen.
Mittig wurde nun eine 1,5mm-Bohrung gesetzt.




Das erste Wellenende wurde auf exakt 3,05mm abgedreht und passte suuuuuuper in den Ruderkoker. Vollständig klapper-/spielfrei, aber trotzdem leichtgängig.
Der nachfolgende 1mm dünne Bund dient 2 Funktionen:
1.) Als Aufsetzhilfe für das Ruder
2.) als Anschlagbund für den Richtring.
Das Wellenende dahinter wurde auf 5,5mm abgedreht.




Nun wurden die Ruderwellen vom Drehling abgestochen und von der 3mm-Wellenseite im 3-Backenfutter eingespannt. Das 5,5mm-Wellenende drehte ich nun konisch ab. Auf diese Weise ist der Strömungswiderstand des Fahrwassers geringer und spanne das Ruderblatt dennoch vollwertig ein.




Die Ruderblattkegel sind nun mit der Pucksäge geschlitzt und anschließend mit der Milimeter-Schlüsselfeile aufgeweitet worden...




Was nun noch fehlte (und auch schwer zu erkennen ist), ist der Bund für den Dichtring. Er soll ja teilweise in den Koker eintauchen, aber trotzdem abdichten. Verwendet werden 2x1mm Gummi-O-Ringe. Der Dichtringbund hat 2,4mm. Somit sitzt der Ring straff genug und dichtet die Welle vollständig ab.




Und so sehen die guten Stücke dann bei der ersten Passprobe aus...
Im Innenraum stehen sie 2mm über - passt also perfekt.




Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 13 Okt 2016 - 19:18

Hallo Maik,

schöne kleine Modelle. Was werden die nachher ungefähr wiegen? (schätze mal ca. 3 kg?)

Ach ja, ne Bandsäge wird bei mir irgendwann mal Eigenbau (hab noch nen schicken Motor liegen)...

_________________
Gruß

Stephan

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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 13 Okt 2016 - 21:38

Dann hoffe ich, dass das klappt ^^. Stell es dir aber nicht zu einfach vor Wink.

3kg? affraid Um himmels Willen - meine Riva Aquarama misst 1250mm und wiegt knappe 8kg. Diese kleinen Boote kommen mit 290mm daher Laughing
Ich gehe davon aus, dass sie später fahrfertig unter 1kg wiegen werden... Bislang aber noch Wunschgedanke Wink. Das absolute Maximum sollten jedoch 1,5kg sein.


LG - Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 13 Okt 2016 - 21:47

Von innen sieht man gegenüber dem ersten Versuch keinen Unterschied, jedoch können die Ruderwellen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr herausfallen (wie es bei der einfachen Welle der Fall gewesen wäre) und sind bereits vorgefettet und mit dem Gummiring abgedichtet.




Zum Koppeln beider Ruderhörner verwendete ich Messingdraht mit 1mm Durchmesser. Erste Versuche mit Federstahldraht gingen diesmal leider voll daneben. Der Draht brauch meist mittig entzwei, als wäre eine Bombe darin entzündet worden. Beim Messing passierte dies nicht, ich brauchte aber trotzdem 2 Versuche ^^.

Die 2te Bohrung diente zunächst der Servo-Ankopplung...




Meine Ruderblätter bestehen aus 1,5mm Messingblech. Die Form wählte ich frei. Halt so, wie ich mir ein passendes Ruder für die Twins vorstellen würde - und das kam dabei heraus:




Beide Ruderblätter wurden nun an Vorder- und Abrisskante strömungsgünstig beschliffen, ähnlich einem Tragflächen-Profil bei Flugzeugen. Aber auch nur entfernt ähnlich ^^.




Dann die erste Passprobe: Beide Blätter passten leicht klemmend in die Nuten der Ruderwellen. Bislang ist alles mit 2000er Schleifpapier geschliffen.




Möhrchen




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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 14 Okt 2016 - 22:59

Die Ruderblätter wurden nun mit Weichlot verlötet. Bei den ersten Lötungen brachte ich noch etwas zu viel Lötzinn auf, diese war mit eine der letzten und deutlich besser. 4 mal musste insgesamt der 100W-Lötkolben ran an den Speck ^^. Geht besser als mit Flamme und glüht das Material (aus versehen) nicht aus.




Wie entfernt man am Besten einen Lötzinn-Berg relativ kratzerfei?
Gute Frage...
Ich arbeite gaaaanz vorsichtig mit einem rasiermesserscharf geschliffenen Stechbeitel. Gerade beim ersten Versuch rutschte ich ab und holte mir einen Katzer in das Ruderblatt. Das Auszuschleifen war ein graus...
Hier ist bereits der Poliervorgang in vollen Zügen in Gange...




Das erste Ruder ist zu 50% fertig. Nun die andere Seite noch... ^^




... und dann geht es ab zur Lackdusche. Ich möchte keinesfalls, dass das Blatt später anläuft. Also wird Klarlack darüber gezogen. Der weiße Film auf dem Ruder verschwindet nach wenigen Minuten wieder...




Das Lenkservo wiegt gerade einmal 2 Gramm und hat eine Stellkraft von 200 Gramm. Turnigy makes it happen ^^.
Ds Servo wird später Über-Kopf montiert, das Servohorn liegt jedoch trotzdem deutlich höher als das Ruderhorn.
Zum Ausgleich bog ich das Messinggestänge entsprechend in Form.




Auf die Ruderwellen wurde nun noch ein 2x1mm Gummi-O-Ring gezogen und in der Nut eingebettet. Wie ihr seht, ist der Lack auch vollständig getrocknet und beinahe glasklar... Wink




Damit sich das Horn nicht lösen kann, wurde die M2x4-Zylinderkopfschraube mit Loctite Mittelfest behandelt. Dieses geniale Mittelchen wird später an anderer Stelle noch eine große Rolle spielen...




Nicht schön, aber funktionell. Da ich solche Probleme mit dem Akku habe, musste das Ruderhorn so tief wie möglich installiert werden. Und damit das Gestänge genügend Platz hat, war ein Austrennen der Bodenstringer erforderlich. Zwar habe ich einen Dremel mit Fräskopf, die Gefahr, durchzubrechen war mir aber viel zu groß...
Sieht man später aber auch nicht mehr... (hoffe ich zumindest... Wink )





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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 14 Okt 2016 - 23:23

Hallo Möhrchen,

sehr schön wie du zeigst wie du es machst. So kann man einiges lernen.

vielen Dank
LG Scampolo
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Sa 15 Okt 2016 - 0:07

Na von dir kann ich aber auch gut was dazulernen. Formenbau beispielsweise. Wink
Vielleicht brauche ich das ja auch irgendwann einmal...

Das ist nur eine Variante. Der Weg bis dahin war auch etwas länger, als es die Fotos zeigen können. 6 Versuche waren beispielsweise allein für die Ruderhörner notwendig, bis die die richtige Form hatten. Entweder war der Bund zu niedrig, die Koker-Einfassung zu tief oder der obere Absatz zu schmal.

Mir ist aber aufgefallen, dass meine Drehbank einen grausigen Fehler hat: Der Reitstock ist zu hoch, sodass 1mm-Bohrungen tatsächlich 1,5mm haben.
Das führt dann natürlich dazu, dass Bohrer nicht gerade in das Werkstück eintauchen und im Werkstück dann entweder weglaufen oder die Bohrung auswaschen.
Mit einer der Hauptgründe für die Anschaffung der Maschine war ja das Anfertigen von Antriebswellenkupplungen. Ein erster Versuch scheiterte aber kläglich. Die Ausgangsbohrung war 1mm aus der Zentrierung auf 20mm Wellenlänge.

Heute, im Laufe des Tages werde ich den Reitstock mal zerlegen und schauen, was ich da machen kann...


Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 16 Okt 2016 - 8:01

Moin Maik,
als ich gelesen habe "und beinahe glasklar" hab ich gedacht: "Warum nimmt er denn keinen Zaponlack?" Denn der ist doch wasserhell, also absolut glasklar und haftet gerade auf Messing sehr gut. Bei Bedarf lässt er sich ohne Schleifen oder so in einem Acetonbbad rückstandsfrei entfernen. Wird auch genommen um Münzen vor dem Anlaufen zu schützen.
Soll ja nur ein Tipp sein, aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht (zuletzt bei den Bleigewichten). Habe mal Versuche gemacht, eignete sich sogar sehr gut als Haftgrund.

Gruß Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 16 Okt 2016 - 14:35

Danke dir.
In der Regel brauche ich erst einmal die Materialien auf, die mir zur Verfügung stehen. Werde es mir aber gut einprägen und für Folgeteile in Betracht ziehen (sofern es kein Vermögen kostet ^^).


Zurück zur Twin II:
Das Ruderservo ist zwar sehr klein und leicht, braucht aber dennoch einen Montageort, wo es zum einen nicht stört, zum anderen jedoch wieder austauschbar ist.

Platz stellte der Spiegel zur Verfügung. Das ausgerichtete Servo wurde mit einer Leimzwinge fixiert und anschließend mit Bleistift markiert.




Zwei C-Profile aus Aluminium wurden aus einem Rechteckprofil angefertigt. Recht einfach: Nur eine Fläche abtrennen ^^. Die Maße stimmten soweit perfekt.




Die Profile wurden mittig gebohrt. Am Spiegel verleimte ich zwei kurze Kiefern-Rechteckleisten. Das Servo wurde darauf gesetzt und mit der Klammer und einer Schraube befestigt.




Von vorn kommt man sehr gut mit einem Schraubendreher heran und kann das Servo nach Abnehmen der Klammern problemlos austauschen.




Durch die seitlichen Aussparungen in den Spanten konnte das Servokabel problemlos sauber verlegt werden.
Am Boden trennte ich nun noch 2 Spanten ein wenig aus - bis runter zum Boden....




Als Lösung zum Reglerproblem kam mir der Gedanke, den Regler einfach hochkant im Modell zu installieren. Dadurch würde genügend Platz für den Akkustecker geschaffen

Ergebnis: Perfekt! Der Regler liegt nun unterhalb der Decksplanken und ich muss mir keine weiteren Gedanken mehr um Platzprobleme machen...




... Bis auf den Empfänger. Ich bin bereits seit einigen Wochen auf der Suche nach einer 2Ch-Fernsteuerung mit Mikro-Empfänger, die keine 8 Akkus benötigt und trotzdem eine hohe Reichweite bei guten Einstellmöglichkeiten bietet. Allzu teuer sollte sie auch nicht sein.
Meine Absima CR3P bietet, bis auf die Empfängergröße, alle diese Vorteile. Aber das wichtigste Kriterium erfüllt sie leider nicht.


Möhrchen



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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 16 Okt 2016 - 19:20

Zaponlack!
Vermögen? 100 ml 8,29 €

Gruß Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 16 Okt 2016 - 19:56

Klarlack 400ml 10,99 Wink
Hab aber noch einen Altbestand Rally-Klarlack, den muss ich erst noch aufbrauchen.
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 17 Okt 2016 - 6:46

Sollte ja auch nur eine Anregung sein. Hab noch eine Flasche von wer weiss wann da stehen, ist sehr ergiebig.
Gruß Günter
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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 17 Okt 2016 - 13:11

War auch net böss oder Ähnliches gemeint. Ich behalte es im Hinterkopf. Zum jetzigen Zeitpunkt steht eine Neuanschaffung jedoch außer Frage. Sonst lyncht mich meine bessere Häfte... Wink.

Mehr zum Bau gibbet dann heute Abend. Mit dem Tablet ist es leider nicht möglich, die Foto-Links des Hosters zu kopieren.


Möhrchen
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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 17 Okt 2016 - 20:23

Hatte ich ja ganz verpasst:
Damit ihr seht, wie wenig Platz tatsächlich im Rumpf vorhanden ist - hier ein Foto mit dem Regler, bereits sparsam auf die Seite gelegt... Daneben wird der Akku liegen und dazwischen ist gerade noch Platz für einen XT60-Stecker... ^^



Würde ich den Regler flach auf den Boden legen und den Akkus daneben, sind dazwischen noch genau 1mm Platz ^^.


Möhrchen
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Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr
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