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 Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr

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Maik Mohr
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 1 Nov 2016 - 22:11

Hallo Guennie...

hm Sad jetzt wo du es sagst... Ich bin mir nicht mehr ganz sicher...

lol! Na sicher wird das Teil schwimmen - die Frage ist nur, wie es fahren wird ^^. Definitiv kann ich schon sagen, dass es deutlich unter 700 Gramm wiegen wird. Denke, dass es sich bei ca. 600g einpendelt - je nachdem, was ich noch alles einbauen werde. Auch wenn das Boot sehr klein ist, bietet es sehr viel Spielraum für kleine Details, beispielsweise in Cockpit, Armaturenbrett und Decksbestückung.
Eine Beleuchtung ist jedoch nicht vorgesehen. Ich wüsste nicht, wo ich die Beleuchtungs-Unit hinsetzen sollte, und stumpf vom Regler die Spannung abzweigen, ist auch nicht ganz so das Meine...

Ich widme mich einen kurzen Moment der Twin I...

Die Twin I wird ja ein 1-Schrauber. Der Kiel selbst ist jedoch nicht tragfähig genug für das Stevenrohr - er würde wegbrechen. Im Resultat würde der Bohrer irgendwohin laufen, nur noch geradeaus.
Also verstärkte ich den Kiel im Bereich von Wellendurchbruch, Abstützung und Ruder. Vom Grundaufbau soll es gleich der Twin II werden, halt nur mit einem Antrieb...




Auch die Deckstringer konnten schon eingezogen werden. Auch hier das gleiche Bild wie bei der Twin II: Die Deckstringer-Aussparungen der hinteren Spanten hatte ich nicht eingezeichnet... Hole ich aber noch nach.




Widme ich mich wieder meiner Twin II:

Ein Tag und eine Nacht sind vergangen - das Epoxydharz noch nicht vollständig ausgehärtet. Ich würde es nicht mehr als gummiartig bezeichnen, dafür ist es schon zu fest - eher wie ein altes "Gummitierchen"... Wink So eine Mischung aus Hart und zäh...
Denke, dass ich das Zeug nicht mehr zum Bau von Flugmodellen an tragenden Teilen verwenden sollte Wink. Für diese Anwendung hier ist es aber wie geschaffen ^^.

Wie man sieht, lief das Harz vollständig durch die Bohrungen und Nuten. So sollte es sein.

Ein Tipp für alle diejenigen, die gern selbst ein Boot bauen möchten:
Macht Bitte NICHT den Fehler, und Bohrt den Wellendurchbruch mit genau dem gleichen Durchmesser, den das Stevenrohr hat. Das Harz ist eine zähflüssige Komponente, die zum Fließen Platz benötigt. Hat es keinen Platz, schließt es Luftblasen ein bzw. setzt sich über eine Luftblase. Das bedeutet im besten Fall nur Nacharbeit von der anderen Rumpfseite, im schlechtesten Fall jedoch eine instabile Welleneinfassung.
Also - immer 1-2mm größer Bohren. Dadurch kann das Harz auch den Holzkorpus besser benetzen, was den Halt immens verbessert.




Ihr seht oben sehr deutlich die Wellen aus dem Rumpf stehen.
Im folgenden Bild wird nun auch der Grund deutlich, warum das äußere Wellenlager noch nicht fest eingeklebt werden durfte...
Die Wellenenden wurden dem Boden entsprechend Plan verschliffen.




JETZT konnten die Lager eingesetzt werden ^^. Sie wurden langsam von hinten eingeschoben. Im Bereich der Endposition verteilte ich schon ein wenig Loctite Mittelfest im Stevenrohr... Durfte halt nur nicht zu viel sein. Ein Tropfen am Lagerschild ist nicht tragisch, ein tropfen im Lager jedoch verheerend...




Zur weiteren Sicherung wurde noch ein Tropfen von außen an das Lager gedrückt und mit einer feinen Nadel verteilt. Nur als Sicherungsmaßnahme ^^.




Hoffe, euch gefällt das Projekt. Wenn ich euch zu ausführlich berichte, schreibt es mir Bitte. Möchte ja niemanden langweilen.


Möhrchen



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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 2 Nov 2016 - 14:48

Nun, da alles fest eingeharzt wurde, konnte der entspannende Teil des Teilprojektes "Twin II" beginnen:
Ein wenig "Farbe"... Wink




Nach und nach füllt sich der Innenraum in "todschickes" Grau. Letzte kleine Einbauten werden vorgenommen, bevor alle Flächen mit Farbe benetzt sind...
Darunter auch die Seitenverkleidungen im Cockpit. Herausnehmbare Seitenverkleidungen in der Cockpitschale wird es jedoch nicht geben.




Ein Blick auf die Twin I: Viel tut sich hier nicht. Lediglich fand ein 6mm-Bohrer seinen Weg durch den verstärkten Kiel und traf glatt in die bereits im Vorfeld eingebaute Bohrung...
Wenn doch alles so klappen würde... (wäre es kein Modellbau mehr Wink )




Ulkig und sieht man auch nicht alle Tage: Die Twin I wurde regelrecht aufgespießt... Wink





Möhrchen






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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 3 Nov 2016 - 23:09

Eine neue Abstützung entsteht... Hier die Rohteile:




Zwar wurden die Teile auch wieder hart verlötet, diesmal jedoch nicht mit dem 1mm-Hartlotstab, sondern mit einem 0,5mm dünnen Hartlotfaden. Es ließ sich wesentlich einfacher dosieren. Dennoch halte ich an meinem Wunsch fest: Zu Weihnachten wünsche ich mir einen Mini-Schweißbrenner von Rothenberger ^^.
Bessere Dosierung der Wärmezufuhr, punktuellere Erwärmung und deutlich kürzere Aufwärmzeiten Wink
Diese Lötstelle sieht auf jeden Fall besser und sauberer aus als die vorangegangenen. Ich brauchte, bis auf ein wenig Säuberung von Flussmittelresten, noch nicht einmal nacharbeiten Wink




Der Rumpf ist nun innen vollständig gestrichen. Lackiert sollte man dazu besser nicht sagen Wink




Zwischen den Wellen entfernte ich nicht nur die frische Farbe, sondern schliff auch gleichzeitig an dieser Stelle den Kiel so weit es ging herunter...




... denn hier wird der Empfänger befestigt. Die Sorgen und Gedanken, den Empfänger irgendwie quer unter der Sitzbank zu befestigen, ihn sogar umlöten zu müssen, sind damit Geschichte Wink




Möhrchen





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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 4 Nov 2016 - 2:36

Hallo Maik,
wieviel vom Kiel ist da noch geblieben, sieht ja reichlich dünn aus? Ein bisschen Holz sollte die Außenhaut schon noch zusammenhalten, oder nicht? Nur die Klebenaht von der Beplankung wäre doch etwas "windig", denke ich.
Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 4 Nov 2016 - 13:21

Da ist noch mehr als genügend übrig. Das Boot wird nun später auch nicht mit 30km/h und mehr übers Wasser fegen... Das reicht definitiv aus und bleibt trotzdem stabil genug.
Zudem ist der Raum darunter mit Epoxydharz ausgegossen...


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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 7 Nov 2016 - 9:23

Das Epoxidharz konnte ich auf dem Foto nicht erkennen.
Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 7 Nov 2016 - 21:02

Ist ja nicht dramatisch Wink.

Weiter geht's:

Der Ausbau des Wasserkühlkreislaufs... Das Auslassrohr, getarnt als Abgasrohr ^^, wurde eingebaut. 4mm Messing, 3mm Innendurchmesser.
Das Rohr wurde direkt auf der Leitungsführung verklebt.




Mit Silikonschläuchen habe ich so schlechte Erfahrungen machen müssen, dass ich mittlerweile vollständig auf Kunststoff umgestiegen bin, nachdem mir 2 Boote fast abgesoffen sind...

Die PVC-Schläuche sind, was Biegeradien angeht, wesentlich angenehmer zu verarbeiten - knicken auch nicht so schnell ein wie Silikon. Zudem kann man die knicken, knicken und nochmal knicken - die gehen einfach nicht kaputt, wiegen aber auch ein paar Gramm mehr.
Trotzdem - an einigen Stellen kam ich um die Verwendung von Eck-Schlauchverbindungselementen nicht herum.




Das Abgasrohr am Spiegel...
Auf eine Rosette verzichte ich diesmal.




Die Lenkung hat nun auch wieder seinen Weg in das Modell gefunden. Zuerst setzte ich die Ruder mitsamt der Hörner ein, richtete die Ruderblätter aus und im Anschluss wurde das Servo eingesetzt.




Unterm Rumpf das dazu passende Bild der Ruder...




Nach und nach wird alles eingesetzt, was rein gehört. Großbaustelle war natürlich der massive Fahrregler.
Zuerst wurde der Druckschlauch (Zuleitung vom Staudruckrohr) an das obere Kühlrohr angeschlossen. Das untere Kühlrohr bekam einen langen Schlauch...




Der Auslass der oberen Leitung wurde nun mit dem Schlauch der unteren Leitung verbunden. Bedeutet also: Wasser oben rechts rein, oben links raus, nach unten rechts rein und unten links wieder raus...
Der Auslassschlauch wurde abschließend direkt mit dem Winkelstutzen aus der Backbordseite verbunden.




Nun ist es noch wichtig zu erwähnen, dass diese Art der Staudruckkühlung nur funktioniert, wenn das Boot eine bestimmte Fahrgeschwindigkeit überschreitet. Bei quasi "Standgas" funktioniert es also nicht. Bei größeren Booten mit mehr Platz zwischen Propeller und Ruderblatt, kann man das Staudruckrohr weiter aus dem Rumpf ragen lassen. Soweit, dass es direkt vom Propeller angeströmt wird. Diese Art der Passivkühlung wäre natürlich die effizienteste, denn bereits bei geringer Motorleistung strömt Kühlwasser durch das System.
Es sei hier aber auch gesagt, dass es viele "Enthusiasten" gibt, die diese Art der Kühlung gern als "ineffizient" bezeichnen, weil sie diese mit der Kühlung eines Rennbootes vergleichen. Wenn man also nicht unbedingt den WorldCup mit seinem Boot gewinnen möchte, darf solch ein Röhrchen getrost hinter dem Propeller im Fahrwasserstrom stehen. Die Verluste durch diese RUNDE Röhrchen sind so gering, dass man sie als vernachlässigbar erachten kann...

So schaut die Verschlauchung von der Seite aus...




Ach was solls - ich schieb gleich noch einen nach: Wink

Auch der Antrieb ist bereits eingesetzt. Das System, welches ich mir hier ausbaldowert hatte, funktioniert sehr gut. Der Antrieb ließ sich problemlos wieder einsetzen und passte auf Anhieb. Noch nicht einmal die Wellenkupplungen mussten runter ^^




Die letzten beiden Arbeitsschritte:
Zuerst wurden die Antriebswellen eingesetzt, anschließend der Empfänger. Nach Anschluss der Steuerleitungen konnte auch der Fahrregler programmiert werden.
Wichtig ist, dass man dem Fahrregler sagt, was an ihm dran hängt. Lässt man ihn im Inrunner-Modus laufen, dann ist das Timing schlecht eingestellt, liegt bei ca. 0-10°, was für die meisten Motoren ausreichend ist, Außenläufer ziehen dabei jedoch viel zu viel Strom und haben zu wenig Leistung. Hier stellte ich das Timing auf 15°. Große Außenläufer brauchen hingegen Werte um 20-25°. Die Anzahl der Pole ist hierbei ein ausschlaggebender Faktor...




Testweise sind die 16mm Miniatur-Propeller drauf. Glaube aber nicht, dass diese genügend Leistung erzeugen werden, um dem Boot die Sporen zu geben... Versuch macht klug.





Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 8 Nov 2016 - 9:33

Hallo Maik,
nachdem ich mich bisher nie mit brushless Motoren beschäftigt habe, noch ein paar Fragen. Da muss doch der Fahrtregler den Wechselstrom erzeugen, oder? Und das, was du als Timing bezeichnest, hat mit der nötigen Phasenverschiebung zu tun, oder was? Jedenfalls muss es doch für ein umlaufendes Magnetfeld sorgen, oder hab ich mich jetzt total blamiert?
Gruß Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 8 Nov 2016 - 21:51

Hallo Günter,

freue mich sehr über dein Interesse und vor allem, dass du nachfragst. Daumen hoch Prost Dreimal 10 Abklatschen

Die Brushless-Technik ist eigentlich gar nicht sooo schwer. Es gibt im Grunde genauso viel darüber zu erlernen, wie es bei Bürstenmotoren der Fall ist. Die hochgezüchteten Renn-Bürstenmotoren hatten auch den Vorzug einer Timing-Verstellung...

Aber nein, mit der Phasenverschiebung an sich hat das nichts zu tun. Blamiert hast du dich aber auch nicht, denn die Frage ist wirklich hochinteressant.
Ich versuche, es mit einfachen Worten zu erläutern:

Das "Timing" ist sozusagen die "Vorzündung" des Brushless-Antriebes. Das Magnetfeld wird um einen gewissen Gradsatz vorverlegt, um den Motor schon sanfter in die richtige Richtung zu schubsen. In der Regel wird auch mit dem Abstoß-Moment gearbeitet, da die Kraft hier wesentlich größer ist als beim Anziehen ungleicher Pole.

Angenommen, beim Induzieren der Spannung stehen sich Stator- und Rotor mit dem gleichen Pol gegenüber, läge das Timing bei 0° - und gleichzeitig auch einer der schlechtesten Zustände überhaupt, da der Rotor nicht weiß, in welche Richtung er loslaufen soll. Neben einem starken "Cogging" wäre eine sehr hohe Stromaufnahme zu erwarten. Im Gegenzug hat der Motor eine sehr hohe Leistung bei einer sehr hohen Drehzahl - aber auch nur in dieser Kombination. Im Drehzahlkeller hat der Motor hingegen nur sehr wenig Kraft. Für welche Fahrzeuge ist das vorteilhaft? Beispielsweise Speedboote mit Hydro- oder Oberflächenantrieben, Rennautos.

Steht nun der Rotor mit seinem Magneten um 20° VOR der Magnetspule, eilt das Magnetfeld dem Motor quasi vor. Beim Induzieren der Spannung kann der Rotor nur noch in eine Richtung drehen. Als Folge dessen ist in der Regel nur ein leichtes Cogging (Anlaufstottern) zu erwarten. Der Motor hat sehr viel Kraft bei geringerer Drehzahl, im Drehzahlhimmel verliert er hingegen seine Power. Dieser Antrieb ist überall da vorgesehen, wo große Kräfte auf wenig Drehzahl stoßen, beispielsweise alle Flugmodelle (Helicopter, Multicopter, Flächenmodelle), langsamere Boote wie z.B. Yachten oder Runabouts, Baufahrzeuge, Fahrradantriebe, etc.pp.

Demzufolge ist es immer wichtig, den richtigen Motor für die richtige Verwendung auszusuchen. Beispielsweise soll mein Kettenfahrzeug "Ripsaw" auch mit ca. 50-70km/h sehr flott unterwegs sein, jedoch haben die Motoren auch ordentlich Masse zu bewegen. Das könnte man einerseits mit großen Inrunnern bewerkstelligen, muss dann aber auch den enormen Stromverbrauch in Kauf nehmen, gepaart mit einem extrem untersetzten Getriebe. Deshalb habe ich mich für einen Außenläufer entschieden. Wenig Drehzahl, enorme Kraft bei geringerer Untersetzung. Spart auch sehr viel Geld, da weniger Akkus, kleinerer Regler, günstigerer Motor.

Mehr Lektüre und auch zahlreiche Videos dazu gibt es im Netz, die das noch weitaus besser erklären können als Meinereiner kleine Leuchte Wink.


Bitte gebt ein Feedback, ob euch die Erläuterung trotzdem gefallen hat...

Maik
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 9 Nov 2016 - 3:34

Ich habs verstanden! Und mit Phasenverschiebung hab ich zwar nicht das richtige Wort gewählt, aber ungefähr das gemeint, nämlich dass sich Rotor und Spule nicht genau gegenüberstehen dürfen, sondern "verschoben" sein müssen.
Danke für die ausführliche Beschreibung.

LG Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 9 Nov 2016 - 14:06

Gern geschehen Wink.

Maik
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 10 Nov 2016 - 23:28

Mal ein bisschen weiter im Text:

Aus einem Rest 1mm Sperrholz wird das Deck angefertigt. Dazu zunächst die Mittellinie angerissen, danach die Ausschnitte von Kabine und Motorhaube.
Diese Bereiche musste ich dann auch schon im Vorfeld austrennen. Also - bloß nichts Falsches messen Evil or Very Mad




Nein, es wird noch nix Verleimt Wink. Die Leimzwingen sollen das Deck lediglich in Position halten. Von unten wird dann die Kontur angerissen und um einen Milimeter verbreitert. Am Heck lasse ich sogar 3mm überstehen. Das wirkt wesentlich angenehmer als ein scharfkantiger Spiegel...




Oben seht ihr das bereits grob vorgeschnittene Deck (um jeweils noch mal 1mm mehr Randmaterial), darunter die mit Leim benetzte Balkenbucht...




Dann wurde das Deck mittels seeeehr vieler Malerkrepp-Streifen aufgebracht. Genau genommen waren es sogar so viele, dass das gesamte Boot nur noch aus Krepp bestand. Der Mittelsteg bog sich ein wenig nach oben, weshalb ich diesen Bereich zusätzlich mit Gewichten bewert hatte...





LG - Möhrchen


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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 11 Nov 2016 - 21:14

Die Wellenanlage der Twin I wurde vorbereitet. Bis zum Einbau wird allerdings noch eine gewisse Zeit vergehen...




Das Deck der Twin II ist verleimt, der Holzleim abgebunden und alle Malerkrepp-Reste entfernt. Lediglich für die Abtrennung musste ich noch ein wenigMalerkrepp bereit stellen - die Verleimung war nicht vollständig...




Dafür sieht es im Großen und Ganzen recht ordentlich aus - zumindest auf den ersten Blick Wink




Beinahe fahrfertig - bislang 515 Gramm...





Möhrchen






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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 11 Nov 2016 - 21:18

Hallo Maik,

sehe ich das richtig? Die Welle ist kugelgelagert?

_________________
Gruß

Stephan

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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 11 Nov 2016 - 21:23

Ja, da schaust du richtig ^^, genau wie die beiden Wellen in der Twin II.
Sind M2-Wellen in einem 6mm Stevenrohr. Die Kugellager messen 5x2x2,5mm...


Möhrchen

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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 14 Nov 2016 - 9:52

Hallo Maik,
ich bin wirklich überrascht über das geringe Gewicht, hätte mit mehr gerechnet. Super gemacht.
Gruß Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mo 14 Nov 2016 - 20:52

Das war ich auch. Ob das allerdings ausreicht, das wird sich auch erst noch zeigen...

Bis dahin wird aber weiter fleißig an der Funktionalität gefeilt.
Neodymmagnete in 5x5mm Würfelform wurden an 2 Seiten aufgerauht und mit Sekundenklebstoff in den Ecken des Maschinenraums, unterhalb der Balkenbucht, verklebt.




Eine 1mm Sperrholzplatte auf Maß geschnitten, gibt die nötige Blick- und Wasserdichtigkeit ^^. Zumindest Ersteres trifft zu Wink




Unterhalb der Haube installierte ich die bereits vor Wochen ausgetrennten Decksbalken. Da sich das Holz dann doch ein wenig in die falsche Richtung bog und es den Deckel sogar verzogen hatte, bediente ich mich an den richtigen Stellen des "Sandwich-Prinzips" und installierte schmale Kiefernleisten zum Herstellen der korrekten Form.
Das geht im Grunde recht einfach: Das Holzstückchen mit Sekundenkleber bestreichen, das Werkstück in die gewünschte Richtung leicht überdehnen, dann das Holzstückchen aufkleben und im leicht überdehnten Zustand anziehen lassen. Lässt man los, wirkt die Federkraft des Holzstückchens dem des Werkstücks entgegen - beide Kräfte heben sich gegeneinander auf. Funktionierte hier prima Wink

Was kam noch dazu? Die schwarzen Tafeln! Dabei handelt es sich um Stahlband, übrig geblieben von der Lieferung meiner Drehmaschine. Da Stahlband gut magnetisch ist, muss ich den Nutzen nicht weiter ausführen Wink.





2mm Sperrholz... 3 trapezförmig zugeschnittene Tafeln (keine optische Täuschung - die mittlere Tafel ist tatsächlich ebenfalls trapezförmig). Die beiden Seitenteile wurden am Boden beschliffen, um den Winkel einzuhalten.




Zwei Deckplatten aus 1mm Sperrholz fixierte ich mit Klebeband im korrekten Abstand auf der Helling




Das Bodenteil setzte ich kopfüber darauf. Verleimt wurde mit Sekundenkleber - ich wollte nicht warten Wink




Nun noch die Kanten ein wenig bearbeiten und einen kleinen Ausschnitt auf der unteren Seite eingearbeitet...




... und schon ist die Unterschale des Cockpits fertig. Spätestens jetzt ist klar, dass das Boot ein 1-Sitzer wird, mit der Option, dass Fahrgäste die Auflageflächen eher als "Beinauflage" nutzen können ^^.
Stelle ich mir lustig vor, wenn der Kapitän 2 hübsche Frauen chauffiert. Im Augenwinkel hat er immer 2 hübsche Beinpaare Wink




Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Di 15 Nov 2016 - 21:11

Zwar bin ich kein Purist, konzentriere mich bei diesem Modell jedoch mehr auf das Wesentliche - das Nötigste muss vorhanden sein ^^.

Aus diesem Grund keine komplizierten Gestaltungsversuche: Die Spitzwand wird direkt vorn diagonal mit dem Kabinenboden verleimt.




Mit Mahagonifurnier (0,6mm Sapelli) wird das Armaturenbrett angedeutet...




Im Dremel zuerst den Schaftfräser eingespannt, dann das Mahagoni kreisrund ausgefräst.
Aus einem Messingrohr mit 2mm Wandung wurden Tachoringe mit Einsetzbund ausgearbeitet.




So könnte es später ausschauen...




Der Deckel schließt noch nicht einwandfrei. Es fehlt noch eine Diagonal-Steife unter der Haube, welche den Diagonalverzug korrigiert. Ist nicht dramatisch - hier nur zur Übersicht über das gesamte Boot...




LG - Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Mi 16 Nov 2016 - 21:33

Hallo Freunde,

um die Tachoelemente besser sichtbar zu machen, färbte ich deren Hintergrund schlichtweg weiß ein.




Noch eine Detailaufnahme der Tachoringe... Im Grunde recht einfach in der Herstellung - für einen Ring braucht es knapp 5 Minuten...
Hier seht ihr auch sehr deutlich den Bund, welcher den Ring in der Ausfräsung zentriert. Der Bund hat eine Höhe von 0,5mm - also noch 0,1mm Platz...




Über das Armaturenbrett zog ich noch 2 Schichten Klarlack...




Meine kleine Lack-Flotte ^^. Damit kann ich beinahe alle Farben selbst anmischen. Lediglich schwarz zum Abdunkeln hatte ich nicht mit eingekauft. Das Boot soll ja eher mit freundlichen, lichten Farben erfreuen... Wink




Und da bin ich auch bereits beim Thema - Lackierung!
Ich muss sagen, der Lack verläuft hervorragend, jedoch muss man auch etwas vorsichtiger sein - er neigt ein wenig zum Nasenläufern... Wink. Aber bei DEM Preis ist das alles Andere als ein Problem Abklatschen

Sowohl auf Unterwasserschiff als auch Bordwände wurden 4 Schichten aufgetragen. Bei dieser Bootsgröße ist das vollkommen ausreichend.
Der Lack hat eine lange Trockenzeit von 24h, was das Arbeiten "nebenbei" natürlich erheblich erschwert. So musste ich also 4 Tage mehr oder weniger Däumchen drehen...




Nicht ganz: Mit den Lackschichten am Rumpf erhielt auch das Cockpit 2 in weiß.




Nun wurden noch die Tachoblätter ausgeschnitten und eingesetzt, anschließend die Tachoringe ganz vorsichtig aufgeklebt...




Es ist übrigens Absicht, dass die Ringe nicht mit einer Lackschicht überzogen wurden. Sie sollen mit der Zeit eine natürliche Patina bekommen, um dem Boot einen natürlicheren "Used-Look" zu verleihen ^^.


LG - Möhrchen



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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 17 Nov 2016 - 21:27

Und wieder geht es auf die Drehbank. Diesmal kommt Aluminium in das Drehfutter...

Nachdem die Außenseite auf Rundlauf abgedreht wurde, bohrte ich die Mitte auf 16mm auf. Eine Wandung von 2mm musste stehen bleiben.




Mit dem Innendrehmeißel wurden nun noch 0,5mm abgetragen. Anschließend wurde der Meißel ausgespannt und mit einer feinen Feile ein runder Kragen ausgearbeitet.




Den Abstechmeißel diagonal ausgerichtet, drehte ich eine Nut in den Rohling. Die enstandene Kante wurde ebenfalls zu einer Rundung ausgearbeitet.




Danach wurde mit zuerst mit feinem Sandpapier verschlichtet, anschließend auf Hochglanz aufpoliert.




Ganz vorsichtig wurde der Ring vom Rohling abgestochen und sogar in einem Tuch aufgefangen, damit er auch ja keinen Schaden nimmt...




Wer eine Vorstellung hat, worum es sich bei diesem Ring handelt - haut in die Tasten. Tipp von mir: Ein Schlüsselanhänger wird es nicht Wink


Möhrchen



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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Sa 19 Nov 2016 - 9:01

Steuerrad?

Fragt Günter
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Sa 19 Nov 2016 - 13:48

Verdammich - Günnie, vor dir kann man auch gar nix verbergen :-D
Du Fuchs Abklatschen

Eine 12mm Messingwelle wurde nun auf knapp 8mm abgedreht. Der Kragen ist mehr irrelevant und dient lediglich als Abstechmarkierung.
Nicht zu sehen: Die Welle wurde mittig gebohrt, zunächst eine 2mm Durchgangsbohrung, anschließend auf 0,5mm Wandstärke aufgebohrt...
Mittig wurde dann noch eine Senkung von 1,5mm Tiefe und ca. 4mm Außendurchmesser eingearbeitet.




Schwer zu vermuten, aber das wird tatsächlich die Lenkradnabe.
Um die Speichen auszuarbeiten, habe ich die Bohrung in 6 Teile zersägt.




Nach Feinbearbeitung der Speichen wurden 3 davon entfernt, die übrigen 3 vorsichtig umgebogen und an den Knickstellen mit Silber-Hartlot zusätzlich stabilisiert. Stranggezogenes Messing ist recht spröde und neigt schnell zum Brechen, während gewalztes Messing sich deutlich besser Biegen lässt.

Nun konnte ich die Nabe mit dem Lenkradreifen verbinden. In die Bohrung brachte ich eine M2-Zylinderkopfschraube ein.




Wie ich bereits zuvor schrieb, soll das Boot einen gewissen "Used-Look" bekommen. Aus diesem Grund polierte ich das Lenkrad zwar auf Hochglanz, schliff jedoch NICHT alle Mängelstellen aus dem Messing-Körper. So sieht es aus, als wäre ein verwittertes Lenkrad mit einfachen Mitteln aufgearbeitet worden - und so sollte es auch sein.
Lackiert ist das Lenkrad jedoch nicht.




Die M2-Schraube wurde fest mit dem Armaturenbrett geknebelt, sodass das Lenkrad frei drehbar auf der fest stehenden Welle ist.




Und so schaut das Armaturenbrett nun fast fertig aus. Letzte Details werden später noch eingearbeitet...






Möhrchen





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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   So 20 Nov 2016 - 21:55

Kurzes Update:

Das Deck ist nun auch bereits weiß grundlackiert...




Eine Passprobe des Cockpits...




LG - Maik
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Do 27 Apr 2017 - 20:43

Hallo, alle miteinander.

Nach einer längeren Pause geht es hier nun auch ein wenig weiter. In der vergangenen Zeit war ich erst mit dem Bau meiner Interpretation eines Ripsaw-ATV-Kettenfahrzeugs beschäftigt, dann mit meiner CNC-Fräse, welche mir Aufgrund eines miesen Setups richtige Kopfzerbrechen bereitet.

Dies soll hier aber nicht das Thema sein.

Im weiteren Verlauf dieses Themas werdet ihr feststellen, dass es sich mehr um die Twin-II dreht. Hintergrund ist, dass ich die Twin-I zunächst auf Eis gelegt habe - auf unbestimmte Zeit.


Zum Bau:
Das "Couchsofa" wird angefertigt. Hierzu verwende ich aus Gewichtsgründen Balsa-Vollholzbrettchen, welche ich dementsprechend in Form geschliffen habe.
Hier zunächst die Sitzfläche...




Unter der Sitzbank befindet sich ja der Empfänger, dessen Anschlüsse weit nach oben ragen. Damit die Bank entsprechend Platz findet, wird hier das Material ein wenig ausgeschliffen...





Bezogen habe ich die Sitzbank mit Kunstleder in Ferrarirot. Das passt so herrlich gut zum Retro-Style, welchen dieses Boot wiederspiegeln soll.
Es war nicht einfach, den Bezugsstoff halbwegs sauber um die Ecken zu ziehen, aber ich gab mein Bestes - zum ersten Mal mit Erfolg Wink.




In die Rückenlehne fräste ich mit dem Dremel (handgeführt) eine bügelartige Nut von ca. 2mm Tiefe...




Die Lehne ist an allen Sichtkanten abgerundet. Die ausgefransten Stellen werden später noch ein wenig weggeschmirgelt.





LG - Möhrchen
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BeitragThema: Re: Projekt TWINS: Sportboot-Zwillinge gebaut von Maik Mohr   Fr 28 Apr 2017 - 15:33

Weiter geht's:

Die Rückenlehne wollte ich in einem 2-farbigen Retro-Look gestalten. Mit Sekundenklebstoff lässt sich dies sehr schnell umsetzen. Damit der Klebstoff auch nicht auf Polsterteile kommt, wo er nicht hin soll, habe ich den Stoff vorher entsprechend mit Polyester-Klebeband präpariert.





Falls sich noch jemand fragt, wofür diese Nut in der Rückenlehne gut sein soll - das Bild sollte genügen Wink.




Natürlich ist es nicht perfekt. Wie sollte es auch - bin ja kein Sattler Wink. Aber für meinen Anspruch an ein Polster ist es ordentlich genug...




Den Bezugsstoff um das Polster zu legen - das war die große Herausforderung. Auf der Rückseite sollten so wenige Falten wie möglich zu sehen sein. Also den Stoff ziehen und stauchen, wo es nur geht.
Um ein wenig Schnibbelei kam ich allerdings nicht herum.

Die Rückbank im Ganzen:




Und so eingebaut. Allerdings ist das Deck noch nicht lackiert...





LG - Möhrchen
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